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Volume 30. Januar 1922

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1922 (Public Domain)

Lieserungen und Leistungen für das ganze IchnftSberiihte erjezt. Diese dienen daher auch als 
Rechnungsjahr berütsichtigt sein, so daß nur nhalt für die dort bezeichneten Prüfungen und 
noc< die Höhe der Au3gaben, namentlich derjenigen Maßnahmen. Sond-rbestimmungen über Wirt- 
aus Umbuchungen, Abjchlußbuchungen usw. unbe- fch« f.Sberichte für einzelne Betivnstungögwveige und 
simmt bleibt. Die genauen Zahlen follen in den Betriebe sind darauf jin zu prüfen, ob und in 
erichten. vom 30. Juni d. Zs. erscheinen, sy welchem Umfange sie noch neben den neuen allge- 
daß dieje mit den Zahlen des Bücherabschlusses meinen Wirtsch«.f-Sberichten aufrechterhalten wer- 
übereinstimmen müssen. Ent;prechendes gilt von den jollen. 
den Einnahmen. 6. Vordrucke zu den Wirtschaftsberichten werden durch 
Der erste Wirtschaftsbericht fär das neue Rech- das Anschajsfangsamt in 2 Größen (zinseitig und 
nungsjahr ist auf Grund der neuen Haushalts- mehrjeitig) hergestellt werden und können gegen 
kontrollen nach dam Stande vom 30. September Ende März vom Schreiblager bezogen werden. 
d. Zs. aufzustellen und uns bis spätestens zum Berlin, den 26. Januar 1922. 
31. Oktober d. Js. einzureichen. (I.-Nr. 1518 Fin. 1/21.) 
Die uns einzureicher.den Berichte über die Zen- Magistrat. Karding : 
erathauchelte Frfehe Gen ad dele ea In An alle zentralen Deputationen und deren Ausschüsse, 
jede Kapitalabteilung auf einem besonderen an die Alt-Berliner Verwaltungen und Bureaus und 
Blatt ericheint. Die Bezirksämter ersuchen wir, 981 alle Bezirksämter. 
wie biSher nur die Summen der Kapitalabteilun- = -- 
gen, aper für ide Abteilung auf einem bejonderen 75S Verpflichtung der Hilfsangestellten 
att, anzugeben. ' ] 
Die Er.iäuterungen jollen kurz die Ursachen gem. Bundesrats-Verordnung vom 
der häuptjächlichsten Abweichung von den Haus- 8. Mai 1917. 
haltsplänen angeben. Hinweise auf besondere An- Durch die städtische Ueberwachungsabteilung ist fest- 
träge, ujw. genügen nicht. gestellt word2n, daß eine größere Anzahl von Hilfs= 
Die Wirtschaftsberichte über die zentralen Haushalte träften, Bediensteten usw. immer noch nicht gemäß der 
müjien uns von den zuständigen zentralen Dein“ Bur.desratsverordnung vom 3. Mai 1917 über die bei 
tationen u: d Ausjchüsjen eingereicht werden. Die Behörden vder in Friegswirtichaftlichen Organisationen 
dazu gehörigen örtlichen Stellen sind daher un- keichärtigten Per,;vnen verpflichtet worden sind. Aus 
mittelbar diejen Deputationen und Ausichüssen, diejem Grunde mußten in der lezten Zeit die Gerichte 
nicht uns zu übersend2n. umg , mehrfach Freisprechungen von Bejchuldizten vornehmen, 
Soweit die Haushaltskontrollen eingerichtet find, obgleich objektiv ein Verstoß gegen die genannte Ver- 
find die 4n Alt-Berlin vorgeschriebenen Anweiz ordnung erwiejen war. 
jungsbücher (Etatskontrollen), in die alle ur Zah: Es wird allen städtischen Dienststellen hiermit zur 
lung angewicfenen Beträge einzutragen sind, und riicht gemacht, die gemäß der genannten Verordnung 
auf Grund deren auf jeder Zahlungsanweisung vor noch nicht verpflichteten städtischen Angestellten usw. 
der Vorlegung an den Dezernenten ein Vermerk umgehend entsprechend zu verpff <ten. Die Verhand- 
über die noc< zur Verfügung stehenden Mittel ge- [ungen Ünd zu den' betreffenden Bersonalakten zu 
macht wird, entbehrlich und daher zu schließen. nehmen. 
Die Vermerke über die noch verfügbaren Mittel Der Verpf-ichtung unterliegen alle städtischen Fest- 
sind auf Grund der Haushaltskontröllen zu machen. angestellten, Hilfskrä/te usw., die bei Dienststellen des 
ie Pflicht der Kassen, die Summen der zur Zahlung Magistrats, - der Bezirks8ämter oder in ehemaligen 
angewiesenen Beträge fortlaufend festzustellen und kriegswirtichaftlichen DICH: onen beschäftigt find. 
ahl anweingen, die eine ieberihreitunk der Die unterstellten en find zu veranlassen, 
verfügbaren Mittel herbeiführen würden, zurük- den Nachweis über die ttgcfundenen Verpflichtun- 
furtichen, wenn sie nicht von uns „ungeachtet der gen zu führen. (3.-Nr. 2210 Veberw. 1a/21.) 
fee umg" erlassen sind, bleibt nach wie vor Berlin, den 24. Januar 1922 
estehen. ' : ; . 
Die bei Zuf-rtigung des Haushaltplanes für 1920 Mägistrat. 
durch unsere Verfügung vom 29. März 1921 -- I, BV.: Nitter. Lange. Harding 
Fer 6 Fr 17 r Tp enen vierteijähr: Clement. Schüning. rglexr. 
n Ue en über die eten Haus- . : : 
fiche! werde durch die hiet eingeführten Wirt. Un die zentralen Dienststellen und Bezirksämter. 
Drit? von W. & S. Loewenthal, Berlin C.19.
	        
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