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Volume 18. März 1922

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1922 (Public Domain)

HSTaT. Ausgegeben 
411 LL - 18. 3. 1922. 
Allgemeine Verwaltung. 
8 Neuregelung der Dienstzeit. 
"der Magistrat hat am 15. März 1922 fo'genden Beschlußz gefaßt : 
Die Dienstzeit der ETeamten und Festangestellten samtlicher Beso.dungögruppen an der Dienststelle 
beträgt wöchentlich 48 Stunden. „zim . . N i 
Soweit in besonderen Fällen oder für einzelne Betriebe vom Magistrat oder Bezirksamt nichts 
Abweichendes festgese"t wird, dauert die Dienstzeit 
im Winter (15. Oktober bis 14. April) von 8--4 Uhr und 
: im Somrer 115. April bis 14. Oktover) von 7'/,-81/, uhr. | 
A18 AuSgleich für die nicht gewährte balbstündige Frühstü&Fspaute endet der Dienst an deu 
Sonnabenden um 1 Uhr, ebenfalls an dem Tage vor Weihnachten und am Sylvesiertage. Soweit 
in ei"zelnen Betrieben oder Dieusistellen ein frühe er Schluß an diesen- Tagen nicht möglich ist, 
ist dafür ein Ausgleich an anderen Tagen zu gewähren. 
Für regelmäßigen Sonntagsdienst ist, wenn nicht besondere Bezahlung erfolgt, ebenfälls 
entsprechende Freizeit an Wochentagen zu gewähren. 
», Der Arbeit an der Dienststelle und innerhalb der vorgeschriebenen Tagesdienstzeit ist die Teilnähme 
an Sitzungen, Besichtigungen und dergl. gleichzuachten. 
3. Die Verpflichtung der Beamten und Festangestellten, auch über die Dienstzeit hinaus Dienst zu ver- 
richten, wird durch diese Neuregelung nicht berührt. 
1, Vorstehende Neuregelung tritt am 1. April 1922 in Kraft. 
, Wir erjiuchen wegen Durchführung des Besch!usses umgehe nd das Erforderliche zu veranlassen. 
weit in Betrieven eine andere als die in Nr. 1 Absatz 2 vorgeschriebene Dienstzeit festgesetzt werden 
sy, ist die Neuregelung gleichfalls zum 1. April 192.2 einzuführen. (I.-Nr. 720 &. Bs. la/SU.) 
Berlin, den 16. März 1922. Magistrat. Böfz. 
:% die zeutralen Dienststellen und Vezirksämter. 
Danerschau neuzeitlicher achelöfen 1198| Höherführung der Schornsteine der 
197] und Herde. Kachelt 1 Nachbarhäuser bei Aufstokungen usw. 
ür Minister für Volk8wohlfahrt. Bei der Beurteilung von Bauplänen zur Höher- 
DU. 11. :MNr+: 47. führung von Gebäuden über das baupolizeilich zuläjige 
. Berlin, den 12. Januar 1922. Maß hinaus, ist darauf zu achten, daß der Rauchabzug 
In Verfolg meines Schreibens vom 3. Mai 1922 -- 11. 11. aus den Schornsteinen der benachbarten, niedriger blei- 
- 250 gestatte ich mir darauf aufmerksam zu machen, daß benden Häuser nicht beeinträchtigt wird. Es ist daher 
, deutsche Bund für Kachzlwerkkunst Landesgruppe Nord- dei der Zulassung derartiger Ausnahmen geeignetenfalls 
aischland und die Heiztechnische Lande8kommüsion für das dem Eigentümer des höher zu führenden Gebäudes zu 
njetergewerbe Berlin =- im Verkehr8- und Baumujeum zu fordern, daß auf Kosten des Bauherrn 
lin, Invalidenstr. 50/51 =- eine Dauerschau neuzeitlicher 1. die unmittelbar neben dem aufgestv>ten Gebäude 
löfen und Herde eingerichtet hat. Sämtliche Oefen und befindlichen Schornsteine der niedriger bleibenden 
de sind in sauber ausgeführten Schnittmodellen mit einer Nachbargebäude bei Bauausführung mit hochgeführt 
ig geössneten Schauseite aufgebaut, jo daß ihre innere Ein- werden und 
tung leicht zu erfennen ist. Form, Ausbau und Kachzl- 2. die übrigen, namentlich die in der Nähe der hohen 
feria! sind den besonderen Anforderungen des Kleinwohnungs- Wände des Neubaues stehenden Schornsteine mit 
es angepaßt. In Verbindung hiermit sind die von mir zweentsprehenden GSchornsteinaufsäßen versehen 
FIR 11. Nr. 250 -- vom 3. Mai 1921 herausgegebenen werden. 
chtlnien zur Förderung der Wärmewirtschaft beim Wohnungs- Als -zweckmäßige Aufsäge können nach den bis 
. Zur zeichnerischen Darstellung gelangt und zeigen durch herigen Engen Tonrohre mit Klappen und seitlichen 
den 0 ersicllung von Beispiel und Gegenbeispiel, wie schon Rauchabzügen angesehen werden. 
R ageplan, ei der Grundrißanordnung und bei der Wahl (I.-Nr. 1463 B. P. gen.) 
Daun R emeiemische Gesiehtapunkte verlichfichtigt. werden Berlin, den 11. März 1922. 
'. - und Baumujeum ; 2. 
Freitag von 10 bis 3 Uhr, nnd m iim bis PW Städtische Baupolizei. Feigell: 
eme von 2 bis 6 Uhr) Sonntag von 11 bis 3 Uhr, An die Dienststellen der Banplihet Rot un Nu 
9 geschlossen. Sonntag und Donnerötag ist der Besuch SEREN OESeer ngen in den 
entgeltlich, jonst Eintritt 2 46. I. A: Conze. h Bekirken VI-XX. 
Meschrift zur Kenntniönahme. Das Schreiben vom 199] I Baustatistik. | 
Irderun 3 -- IL 11. Nr. 250 - sowie die „Richtlinien zur Das Statistische Amt der Stadtgemeinde Berlin hat die 
& 11 ". r Virmewwirtichoft beim Wohnungsbau“ sind in Vorarbeiten für die Umstellung der Baustatistik auf den Bereich 
277) auge „Volkwohlfahrt“ vom 1. Juni 1921 der gesamten Stadt Berlin abgeschlossen und Vordeue aus- 
. | | gearbeite 
kw2“ uch der Ausstellung kt aur Zringend emysahlen 9) zu monatlichen Verzeichnissen für Yauerlanbnisse; 
. „Nr. 260. . gen. - „- - auabnahmen, 
Berlin, den 44. März 1922. für Gebrauchsabnahmen von Neubauten. 
An die 51; Städtische Baupolizei. Feigell. dp; - Abbüüühe. “ auc 
"u eesistelen ber Baupolizei in Berlin, Röhstt: 21/95 „./ Wir lassen demnächst, eine, Aihl. dieser Vörbrüle bei 
"in den Bezirken VI--XX. Dienststellen der Baupolizei in sämtlichen Bezirken der Stadt» 
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