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V. Abschnitt. Die Neugestaltung des Gymnasiums durch Fournier und die Fortführung seines Werks durch Kramer

Full text: Festschrift zur Feier des 200jährigen Bestehens des Königlichen Französischen Gymnasiums / Grünwald, Eugen (Public Domain)

fertigter Anschlag, dessen Anfertigung das Königliche Provinzial-Schulkollegium 
veranlasst, zum Grunde gelegt werden, 
& 21. Der Rendant verwaltet die Kasse nach den bestehenden allgemeinen 
gesetzlichen Vorschriften und den ihm durch das Consilium zugehenden be- 
sondern Instruktionen, Anweisungen und Anordnungen des Königlichen Provinzial- 
Schulkollegiums und hat das Consilium dahin zu schen, dass diesen Bestimmungen 
yehörig nachgekommen werde, 
Der Rendant entwirft auf die ihm deshalb zugehende Aufforderung den 
jedesmaligen Etat der Kasse und legt denselhen dem Consilio vor, durch 
welches derselbe an die vorgesetzte Behörde nach vorgängiger Prüfung und 
Beistimmung eingereicht wird, 
"+igyo die Erweiterung 
und Ver "7 neuer Sub- 
gellien tag und die 
Achtung "kens muss 
um so ı. führung sich 
auf den ku: ME & Durch Cabinets- 
Ordre vom £. 42 wurd. 7 ed ot 7 der französisch- 
reformierten Gemeinden der Provis Dem ‘+ “) Palmies Stelle 
in das Konsistorium berufen und > “"cksicht auf die 
Natur dieser Stellung und dis Vermehr”” » 7 hÄäfte, welche sie 
brachte, nicht für zulässig, das Amt ©* 70 78 Gymnasiums 
länger zu behalten. Der Entschluss, es 2-7  Taren, wurde ihm 
durch die Überzeugung erleichtert, dass 7. 21 das Bestehen, 
sondern das Fortblühen der Anstalt durch sein; ”” ıngen gesichert 
und für ihn ein Nachfolger gefunden sei, d<: as begonnene Werk 
in seinem Geiste fortführen würde. Nachdem er schon am 1. Juli 
in das Konsistorium getreten war, legte er zum Oktober 1842 das 
Schulscepter nieder, blieb jedoch auf den ausdrücklichen Wunsch des 
Ministers Eichhorn als Mitglied des Conseil academique und Ephorus 
noch in genauer Fühlung mit den Zuständen des Gymnasiums. Auch 
behielt er bis in sein hohes Alter die Erteilung des Religionsunter- 
richts in den oberen Klassen bei. 
Diese Lehrstunden in der Prima und Secunda, welche er erst 
Ostern 1866 aufgab, waren, wie seine Schüler wohl fühlten, seine 
Freude und seine Erholung; mehr vielleicht als die Beschäftigungen 
seines geistlichen Amtes erhielten sie ihn frisch, weil sie ihm Gelegen- 
heit boten, neben der Kraft seiner religiösen Überzeugung, neben der 
hohen Regsamkeit seines Geistes und der Fülle geiner allgemeinen
	        
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