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IV. Abschnitt. Die Überführung der Anstalt unter die Staatsverwaltung und das Direktorat Palmiés

Full text: Festschrift zur Feier des 200jährigen Bestehens des Königlichen Französischen Gymnasiums / Grünwald, Eugen (Public Domain)

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Cons. ac., die seine Verh“!+nisse kannten und Zeugen seines redlichen, 
wenn auch vergeblichen ”'- an” zewesen Waren, bekundeten ihm 
den Dank und die Achtung, Jie 81” ihm schuldeten, indem sie ihm 
bei der gerade eintretenden Vakanz einen. Mat- in ihrer Mitte an- 
boten. Er liess es sich nicht nehmen, aue* * + Ajoser Stellung noch 
die letzten Kräfte, die Alter und Krenkh- -- Messen, in den 
Dienst der Anstalt zu stellen, an der er nach wie vor mit inniger 
Teilnahme hing. Er starb am 3. Juni 1841. 
V. Abschnitt. 
Die Neugestaltung des Gymnasiums durch Fournier und die 
Fortführung seines Werks durch Kramer. 
Schon der Name des Mannes, der zum Nachfolger Palmies aus- 
ersehen war, verbreitete, als er bekannt wurde, unter den der Zucht 
und des Gehorsams entwöhnten Schülern heilsamen Schrecken. Es 
war der des Predigers Auguste Foumrnier, der, 38 Jahre alt und erst 
seit 1829 an der Anstalt thätig, dennoch einer der wenigen Lehrer 
gewesen war, die in den letzten Jahren durch rechten Eifer für den 
ihnen übertragenen Unterricht die Bildung der Schüler gefördert und 
durch festes Auftreten, zum Teil auch durch unerbittliche Strenge 
einige besonders schwer zu zügelnde Klassen im Zaume gehalten 
hatten. Auch zu den Organisationsfragen, welche schwebten, bezüg- 
lich der Klasseneinteilung und der Gestaltung des Lehrplans, hatte er in 
den vom Direktor angeregten, meist schriftlich geführten Beratungen 
ein richtiges Urteil bewiesen und mit Entschiedenheit Stellung ge- 
nommen. 
Gleichwohl kam ihm die unmittelbar vorgesetzte Behörde zu 
Anfang nicht mit dem Vertrauen, auf das er ein Anrecht erworben 
hatte, entgegen. Im Jahre 1833 bereits, als Palmie die Entbindung 
von seinem Amte nachgesucht hatte, war er vom Conseil academique 
für dessen Stelle in Aussicht genommen, jedoch nicht gewählt 
worden, weil ihm der Dispens von dem Colloquium pro rectoratu, 
den er mit Rücksicht auf seine geistliche Würde erbat, verweigert
	        
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