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XXVIII. Die städtischen Parkanlagen

Full text: Die öffentliche Gesundheits- und Krankenpflege der Stadt Berlin (Public Domain)

Die städtischen Parkanlagen 
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gleichfalls ein mehr in sich abgeschlossener, von der natürlichen Um- 
gebung Berlins getrennt‘ V 7X ist, bildet der Treptower ! : gewisser- 
massen nur einen Tl. x Landschaft. Dem Charakter der Fluss- 
niederung entsnrechent .ichen sich hier grosse, zusammenhängende 
Wiesenflächen, die üboi«. Buiehungen zur Spree haben. durch das Park- 
terrain, während ausgedehnte Gehölzzüge, theils hainarılg gelockert, 
\heils leichte Baumirupps an gewissen Stellen in dir Wiesenflächen vor- 
schiebend, für die Wege den nöthigen Schatten £:L7.. Die Lage, wente 
höher als der Spreespiegel, bot hier Gelegenheit zur Herstellung eines 
eiwa 15 Morgen grossen Sees und durch‘ die bei der Ausgrabung ue- 
wonnene Erde zur Aufschüttung einer etwa 1%, hohen Terrasse, die. 
mit vier Reihen Platanen bepflanzt, eine schat‘i. ‚’romenade für Tau- 
sende um den durch die Terrasse geschützten, 67 *  Maorgen grossen 
Spielplatz herum bietet. 
Anschliessend an den Park in Trentaw immer dem linken Spree- 
ufer folgend, sind gegen © ; Xu Aicheid . seit vielen Jahr- 
zehnten aber nach der .. un grösstcntheil: brach liegendes, 
städtisches Land, der sogenar:. — ılurwalu der Parkdeputation zur 
Wiederbeforstung überwiesen” u.\ Massgahe, dass hier ein Lauhholz- 
wald zu schaffen sei, der hei plänterwaldartiger Bewirthschaftung das 
nöthige Material für die städtischen Park- und Gartenanlagen, hesunders 
aber auch für ausgedehun Baumanpflanzungen auf Strassen, die dam 
vevignet sind, herzugeben hat. Wenn diese im Wesentlichen fertiggestellte 
Anpflanzung gozügend erstarkt und gelichtet sein wird, soll sie wie der 
Park sclbst dam Fublikum zur Erholung freigegeben werden. 
Noch nic furtiggestellt ist der Viktoriapark auf dem Kreuz- 
herge, dessen Terncia der Fiskus der Stadtgemeinde unter Zahlung eines 
Zuschusses beluts Anlegung eines Parkes überwiesen hat. Der Park 
wird sich nach seiner Fertigstellung in seinem Charakter schr wesentlich 
von den auderea städtischen Parks unterscheiden. sowol wegen der 
Formation des Bodens, auf dem or angelest wird, als wegen seines 
äusserst mässigen Umfanges. 
“u Theil des Invalidenparke., etwa 3 ha, Ist mit Genehmi- 
zung ucs Fiskus in öffentliche Benutzung und in St hische Verwaltung 
venommen worden. 
Der Königliche A assiellungspark, 37, h gross. wird von der 
städtischen Parkverwaltung auf Kosten des Staates unterhalten. 
Die Parkanlagen der Stadt Berlin, der Friedrichshain, der Hum- 
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