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XV. Die städtischen Irrenanstalten

Full text: Die öffentliche Gesundheits- und Krankenpflege der Stadt Berlin (Public Domain)

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Die städtischen Irrenanstalten 
Insassen nicht überschreiten; 2. die Aufnahme und den Verpflegungs- 
satz hat das Kuratorium nach eingehender Untersuchung der Vermögens- 
und Kinkommensverhälinisse des (eisteskranken und seiner alimentations- 
pflichtigen Verwandten durch Kollegialbeschluss zu bestimmen; der Ver- 
pflegungssatz kann im Minimum auf eine Mark täglich festgesetzt werden; 
3. die zahlenden Kranken haben keinen Anspruch auf andere Behand- 
lung als die nicht zahlenden. 
Was die Gesammtbewegung der in kommunaler Pflege befind- 
lichen Irren der Anstalt in Dalldorf betriflt, so giebt darüber für die 
Jahre 1886/87 bis 1889/90 die nachfolgende Tabelle Auskunft: 
Jahr 
Bestand 
am Anfang 
les Jahres 
Zugang 
Summe 
der 
Ver- 
Abgang 
Davon 
durch Tod 
oflegten 
1886/87 
1887.88 
15885 89 
L889/90 
\ 
Männer . . 
Frauen . . 
Zusammen 
Männer .. 
Frauen . 
| Zusammen 
Männer . . 
Frauen .. 
Zusammen 
Männer . . 
Frauen . . 
Zusammen 
1048 
1012 
2060 
1180 
1148 
20973 
156 
295 
241 
1270 
1258 
25028 
580 
499 
1079 
598 
475 
1078 
>49 
1628 
1511 
3139 
L728 
1618 
2248 
TRR 
9792 
1863 
AQ95 
498 
368 
266 
572 
413 
985 
488 
A 
un 
51. 
1176 
225 
181 
356 
219 
148 
367 
240 
172 
119 
267 
184 
451 
Ks ist zu bemerken, dass die Anstalt bald nach ihrer Krbauung 
nicht mekr gross genug war, um alle der Stadt angehörige (jeistes- 
kranke aufzunehmen. Ks musste daher, wie schon mehrere Jahre vor- 
her, ein grosser Theil der Irren in besonderen Abtheilungen von Prival- 
Anstalten in der Nähe der Stadt untergebracht werden. So vertheilte 
sich der am 1. April 1890 vorhandene Bestand in folgender Weise: 
in der Dalldorfer Anstalt 
in Privatanstalten 
in Privatnflege* 
Männer 
703 
ÄRA 
Frauen 
646 
652 
54 
zusammen 
1349 
1208 
102 
> T9fng m 
Fate 
du 
“ Seit einigen Jahren ist man mit der Einrichtung einer Familienpilege unter 
\ufsicht und auf Kosten der Dalldorfer Anstalt vorgegangen.
	        
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