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Zweites Buch. Die Außenstationen I. Die bestehenden Außenstationen

Full text: Bethanien / Schulze, Gustav (Public Domain)

35. Das Rranfenhaus zu MAlt-Döbern, 
arnchnlich auf Anregung und mit Beihilfe des Grafen von Wis 
leben auf Neu-Döbern ift das Krankenhaus in dem Flecken Alt 
Yöbern im Kreifje Kalau Ende der achtziger HYahre erbaut worden. 
Er hatte dabei nicht allein das Bedürfnis des Ortes, der nur etwa 
1800 Seelen zählt, fondern auch das des Kreifes im Auge, in den eine Ichhafte 
Znduftrie betrieben wird. Zn den zahlreichen Briquettfabrifen und Glashütten 
desfelben find Unglücksfälle, welche eine augenblifliche Hilfe und forgfältige 
ärztlihe Behandlung erfordern, nichts Seltenes, und der Erfolg hat den Beweis 
geliefert, daß cin Bedürfnis thatfächlich vorhanden war. Es gelang dem Grafen 
audy andere für die Sache zu erwärmen. Der Kreis gab ein unverzinsliches 
Darlchu von 4000 INark und ficherte außerdem eine jährliche Beihilfe von 
3000 2Nark zu; er felbit {chenfte den Bauplas und das AWNaterial.  Znumerbin 
mußte man doch noch ein Kapital von 15000 21Tark aufnehnien. Bethanien 
fagte fchon Anfang des Hahres 1888 die Übernahnte der Station für April 1890 
ju, und der Bau des Haufes nahnı feinen Anfang. Sum Vorftande schörten 
außer dem Grafen von Wigleben, als Dorfigendent, der Kreislandrat von 
Patow, Sanitätsrat Dr. Siche, Paftor $liegenfchmidt, XYechtsanwalt 
Köber, Kaufmann Riedel. Als der Bau des Haufes fait beendet war 
im Januar 1890, mußte Bethanien dem Dorftande erflären, daß der große 
Mangel an Schweitern die Erfüllung des vorläufig gegebenen Derfprechens 
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