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II. Das Interregnum. 1855-1862 XXIV. Direktion Görner

Full text: Kroll / Raeder, Alwill (Public Domain)

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Berlin das Vergnügen, in „Seüora Pepita, mein Name 
ist Meyer“, von R. Hahn, das originelle Zusammenspiel 
zwischen der Braunecker als Adelaide und Herrn Triebler 
als Juden Meyer hochergötzlich zu finden und speziell der 
Maͤdrilene und dem Ole der prächtigen Tanz-Soubrette 
stürmisch zuzujubeln. 
Das Braunecher'sche Gastspiel gab Veranlassung 
zur Neuaufführung von „Therese Krones“. Das 
haffner'sche Lebensbild wurde am 26. Juli 1856 zuerst 
gegeben, und fand, obwohl die Persönlichkeiten, die in 
diesem Stück auftreten, zum größten Teile den Berlinern 
fremdartig bleiben, die Aufführung doch rauschenden 
Beifall, ein Verdienst des Gastes in der Citelrolle. 
Den Raimund gab Herr Hüwart, den UKorntheur Herr 
Jung. Als „Cherese Krones“ verabschiedete sich auch 
Frau Braunecker⸗-Schäfer. 
Um 6. August brachte der Benefiz-Abend des beliebten 
herrn Hüwart das fünfaktige Custspiel von Boas: „Der 
alte Fritz und seine Zeit“ an sich nichts Auffälliges, 
aber es handelte sich dabei um die meisterhafte Darstellung 
Görner's in der Rolle des großen KRönigs; diese war es, 
welche das Publikum in Scharen nach dem Kroll'schen 
NRönigssaale führte. 
Mitte August 56 ließen sich zwei Geschwister Rosa 
und Catharina Treska aus Prag auf der Violine hören. 
Sie spielten zweimal in den Zwischenakten kleiner Lustspiele 
und erwarben sich allgemeinen Beifall. 
„Reich an Ciebe“ oder „Wer borgt mir2 Thaler“, 
Schwank in 1Akt, gab Frl. Genée und Herrn Schröder 
Gelegenheit zu einem reizvollen humoristischen Duo
	        
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