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II. Das Interregnum. 1855-1862 XXIII. Direktion Edmüller. Mai 1855 bis Mai 1856

Full text: Kroll / Raeder, Alwill (Public Domain)

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Ztevue der Direktion Eömüller. 
21. Mai: Ronzerlk der Violinvirtnosin Bertha Brousil nebst Ge— 
schwistern. 
29. Mai: Gastspiel der Solotänzerin Frl. Hoffmann vom Stadt— 
theater in Danzig. 
19. Juni: Gastspiel des Herrn Leopold Günther und Frau vom 
Deutschen Theater zu Amsterdam: 
Der Rapellmeister von Venedig. 
Leopoloͤ Günther geb 1825 zu Berlin als Sohn 
eines Musikers, verband sein angeborenes humoristisches 
Talent von früher Heit an mit musikalischen Fertigkeiten, 
was ihm namentlich in dem Schneider'schen musikalischen 
Quodlibet „Der Kapellmeister von Venedig“ u. a. sehr zu 
statten kam und ihm große Erfolge verschaffte. Seit 1805 
gehört er als Mitglied, seit 1868 auch als Regisseur der 
Oper der Schweriner Hofbühne an. Er heiratete 1849 
die Sängerin Schulz⸗Wiek, eine Pflegetochter Friedrich 
Wiek's, des Vaters der Clara Schumann. 
24. Juni: Debut des Frl. Laura Schubert vom Hamburger Thalia— 
CTheater und Gastspiel des Herrn E. Rethwisch vom 
Deutschen Theater in Amsterdam. 
Bersprechen hinterm Heroͤ (Nandl und Quantner). 
Cmiliens Herzklopfen. 
Der Oberst von 18 Jahren. 
28. Junis Zum ersten Male: Schreckwirßkungen. Schwank von 
Lenz. (Gastspiel des Herrn Rethwisch.) 
2. Juli: Zum ersten Male: Ein Bräutigam, der seine Braut 
verheiratet. Custspiel von Wehl. 
9. Juli: Schwarzer Pelter. 
Kosa: Frl. Kothe aus Berlin a. G.) 
16. Juli: Zum ersten Male: Auf diesem nicht mehr ungewöhn— 
lichen Wege. Posse von Rud. Hahn. 
Bube unoͤ Dame. Tustspiel von Töpfer.
	        
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