Path:
Aus der Admiralität

Full text: Aus der militärischen Gesellschaft Berlins / Robolsky, Hermann (Public Domain)

303 — 
gehen und später sich den deutschen Kolonien nähern. 
Was n'eve » denn, wenn man ödchiffe nach Chile 
schicke“ Deutschen im Auslande möge es 
wohl von 5 sein, wenn sich die deutsche Flagge 
zeige. „iber ein sAches Peigen der Flagge ist 
mehr von inn*?“m. als von realem Wert.“ 
Werde die Lage woviger gespannt, wenn ein deut— 
sches Krieee nie erscheine? 
Wenn eo Raff dahin geht, was nutzt 
— aus einer so langen Küsten— 
strecke? Wic n kann es nutzen? Kann 
es an zwan n c einmal sein? Selbst das 
— ingegangen sein würde, 
und wenn cingelassen hätte, sich 
zu teilern in der unangenehmen Lage 
gewesen sein immer den bei weitem größten 
Teil dieser Häfen nicht besuchen zu können; 
und kein Mensch kann die Garantie übernehmen 
dafür, daß dann nicht gerade da, wo das Kreuzer— 
geschwader nicht war, irgend ein Unglück einem Deut— 
schen passierte. Wie will man aber nun weiter in einem 
solchen Kriegszustande, in einem solchen Aufruhr, 
in dem ein Land wie Chile sich befindet, vom Wasser 
aus einwirken? Die einen fangen an oder drohen, 
vom Wasser das Land zu beschießen, die anderen 
schießen vom Lande auf das, was vom Wasser 
kommt. Nun frage ich, was soll wohl ein deutsches 
Kriegsschiff dabei für eine Rolle spielen, wie soll es 
denn den Deutschen nutzen?“ 
Der Reichskanzler führte weiter aus, daß das
	        
Top of page
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.