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Aus der Admiralität

Full text: Aus der militärischen Gesellschaft Berlins / Robolsky, Hermann (Public Domain)

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Aber nicht dies allein; wichtiger ist die Er— 
kenntnis, daß die Kriegsföhrun ur See, wie sie 
im Friedensdienste bisher in: Nanövern geübt 
wurde, eine erten Handbe — »rtgegengehen 
wird. Vi⸗ die Geware: zu den not— 
wendigen Ad Gerrreah eebungen im 
Sommer 5 an deren 8 gewöhnlich 
eine sogenanz“ Hauptfes“tc AIbung“ sich 
anschloß, deren Bifgabe * nahme oder 
Verteidigung eines befesicten urch Flottenteile 
verteidigten Seehafens zu üben Daß daneben 
Seegefechteübungen vorhergeengen waren, ändert 
nichts an der Thatsache tere Friedens— 
manöver sich vornehmlich auf dem Boden der 
Taktik bewegten. 
Hierin dürfte in Zukunft eine wesentliche 
Anderung eintreten, die in demselben Maße zum 
präzisierten Ausdruck gelangen wird, in welchem 
der Flottenausbau sich seiner Vollendung nähert. 
In Zukunft wird man in jenem neuen System der 
Kriegsverwendung der Ilotte welches seit 1888 
den jährlichen großen Seemanövern Englands zu— 
grunde liegt und auf die besten nautischen Perioden 
der Vergangenheit zurückgreift das wahre Wesen 
der Kriegsführung zur Ses er“licken und dasselbe 
zur Geltung bringen. Bi E5 wird mit der— 
selben Bedeutung auf den & ieg übertragen 
werden, welche sie im Landkriege seit jeher besessen. 
Nicht Gefechtsmanöver allein und tatktische, 
den Kampf selbst betreffende Schulung, sondern die 
*
	        
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