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Aus der Militärischen Umgebung des Kaisers

Full text: Aus der militärischen Gesellschaft Berlins / Robolsky, Hermann (Public Domain)

dem ankommenden Pegitnettt dienten. denn heute, 
wo der Sohn aus unäverterrain in Berlin 
einrückte, litt es den 3 der Hobelbank, 
heute hatte er die . »en Mfriem bei Seite 
geworfen, in seinenn ecrntagsstaate erwartete 
er draußen seinet Oi-ten. Nach dem Süden 
richteten sick erwennesyoll die Blicke, da endlich, 
— viel zu lanag; vas wartende Mutterherz, — 
verkündeten de.5 tcubwolken. aus denen Gewehre 
hervorblitzten daf Krücken des Regiments. 
Jetzt setzte di. Ma ein, die Mitglieder des 
Vereins nahme: arire militärische Haltung an, 
die anderen Faurterte brachen in laute Hochs 
aus; Tücher weyter und des Jubels wollte es kein 
Ende nehmen. ?i. Matter hatte ihren Sohn zuerst 
entdeckt; dort in der dritten Reihe marschierte er; 
der Junge sah gan prächtig aus, die Sonne hatte 
ihn tief gebräunt Die Mutter grüßte und nickte 
ihm zu und über des Vaters Gesicht flog heller 
Freudenschein. Große Gestalten findet man in den 
brandenburgischen Infanterie-Regimentern nicht; 
aber es sind kräftige, untersetzte, stänmige Jungen; 
Prinz Friedrich Karl hatte diese Regimenter ganz 
besonders in sein Herz geschlossen, auf den Gefilden 
Böhmens und Frankreichs hatte sich deren Kriegs— 
tüchtigkeit in dem schönsten Lichte gezeigt, die 
Regimenter waren immer schlagfertig, — auch mit 
dem Wort und der gesunde Humor, der in ihren 
Reihen lebte, ließ alle Strapazen und Anstrengungen 
vergessen.
	        
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