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Kaiser Friedrich

Full text: Der Berliner Hof und seine Politik / Robolsky, Hermann (Public Domain)

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begrüßen, der e verstanden hat, im Kriege und in der Folge 
Mäßigung zu zeigen . Man erzählt daß der Kronprinz 
bei Reichshofer seinem Stabe befahl, die französischen Ver— 
wundeten und Gefangenen zu grüßen. Auch wir entblößen 
unser Haupt vor dem Opfer eines schraxlichen Uebels ...“ 
Was der Artikel weiter von yfen zwischen der 
Kronprine“ dem rrrüe von der Rolle 
der Pol inzen u. s. w. zu 
erzählen — weigen übergangen 
werden. Abe der Artikel athmete 
und in welcherde Pariser Blättern 
begegnete, war eine vöörte dieselbe Sprache 
auch anderswo in den hen Fresse. Und sobald ist 
dieselbe keinesmege 35 Die öffentlichen Erlasse, 
mit denen Kaiser seine Regierung inaugurirt hat, 
haben meist vollen scits der Neven gefunden. Um so 
peinlicher war vor b. der Erlaß Kaiser 
Friedrichs an Cli. gete be nzösische Presse stellte. 
Die meisten Parise gen ver IA“lichten den Erlaß 
ohne Bemerkung: cꝛree gten, das Haiser Friedrich die 
in ihn gesetzten „Hoffnnt c. getasa. habe. „Gaulois“ 
gab zu verstehen, der Erlaß sei eine innere politische Noth— 
wendigkeit gewesen weil Ränkeschmiede den Kaiser Friedrich 
dem Volke al schwach in der Vertheidigung der Reichs— 
interessen nac, Außen dargestellt hätten. „Liberte“ sagte: 
„Friedrich III. konnte sich nicht anders ausdrücken; wir 
erinnern aber daran, daß Kaiser Franz Joseph dasselbe von der 
Lombardei und Venetien gesagt hat.“ — „Diese Erinnerung 
ist, bemerkte man auf deutscher Seite — insofern nicht glück⸗ 
lich, als Kaiser Franz Joseph die Lombardei und Venetien
	        
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