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Die Militärpartei

Full text: Der Berliner Hof und seine Politik / Robolsky, Hermann (Public Domain)

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rartei“ hatte im Frühjahr 1875 in Frank⸗ 
reich und iel von sich reden gemacht, daß man in 
Berlin sichcen die Erxistenz einer solchen Partei ganz zu 
leugnen. Ecr ihr wie den Teufel — sagte man — über 
den ja auch ganze Bibliotheken geschrieben wurden, bis man 
am Ende dahinter kam, erstlich, daß er nicht so schwarz sei— 
wie man ihn sich vorstelle, und zweitens. daß er überhaupt 
nicht existire. In den ersten französischer uren vom 
August 1870. ehe die Zeichner im PBociz. glaubhafter 
Photographien waren, erscheint General Woöltke als ein 
fürchterlicher Eisenfresser mit gesträubtem Schnurrbart, 
mächtigen Reiterstiefeln und einem ungeheueren Pallasch, 
ganz die Figur des Heißsporns Percy, wie Prinz Heinz sie 
scherzend entwirft, der Mann, „der euch sechs bis sieben 
Schotten zum Frühstück umbringt, sich die Hände wäscht 
und zu seiner Frau sagt: Pfui über dieses stille Leben! ich 
muß zu thun haben.“ Ungefähr so denkt sich die „Times“ 
die deutsche Militärpartei, eine Rotte blutdürstiger Con—
	        
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