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Die Kreuzzeitungspartei

Full text: Der Berliner Hof und seine Politik / Robolsky, Hermann (Public Domain)

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jetzt den Krieg überhaupt und auch diesen mit allem Erfolge 
und im bester Geiste geführt. ... Glauben Sie mir, 
unser Kant ist das einzige in Europa, das eine 
Kreuz. .148 vertragen kann, und daß das auch un— 
serem Lande schwer wird, haben Sie ja empfunden, und ich 
glaube nicht, daß es Viele giebt, die solchen Theil an 
Ihnen genommen und so viel mitleiden im eigentlichen Sinne 
des Worts als Ihr treu ergebener Freund Leopold von 
Gerlach.“ 
Ferner unter dem ? 5lbeeeben Zahres: 
„Die Beschlagrehenn erer hat mich nicht 
überrascht, aber doch »cor bestürß, Gerade die Nummer 
142 scheint mir gen ?an Veranlassung zu geben, andere 
Nummern weit ehee Saubere Freiheit! Alles darf insultirt 
werden, aber der darf man die Wahrheit nicht 
sagen! Uebrigen —“ wir auch nicht vergessen, lieber 
Wagener, daß di rct Arcußen untrennbares 
Uebel sind, und daß ru cinem gewissen Grade 
dulden müssen, ja di. e ncr besser sind, als 
die Eindringlinge à la Hunsccuann. Wilde und Cie. Ich 
erinnere an die Zeiten von Radowitz, die noch schlimmer 
waren als die jetzigen, wo Herr v. Hinkeldey einen erbärm⸗ 
lichen Krieg gegen Sie führt. Die Stunde dieses Letzteren 
wird aber eben so gut schlagen, wie die von Radowitz und 
schon in dem letzten Gefecht gegen ihn haben Sie den Platz 
——— 
daß uns geboten ist, dem Herrn, auch dem wunderlichen, 
Unterthan zu sein, als wäre es Christo, so verstehe ich 
wirklich nicht, wie Sie Ihre Vorsätze rechtfertigen wollen. 
Daß ein Land, wie das unsrige, kaum im Stande sein kann,
	        
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