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Fürst Bismarck

Volltext: Der Berliner Hof und seine Politik / Robolsky, Hermann (Public Domain)

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Wenn im Frühjehr 1870 der deutsche Botschafter in 
Petersburo Gener *aweinitz, einen Toast ausbrachte, der 
diejenigen »1 ne“ kennzeichnete, welche an der 
Freundschafte wanarchen zu rütteln wagten, so 
wurde schon dern hen ergehen daß diese Rede 
mehr den Wir ac reis. 15 Berliner Hofes, 
als der Mẽr ester Bismen crtspreche. Es 
schien dann ei awisse Gegensaß zwischen der Politik des 
Kanzlers und nMWeraschen des Kaiser⸗ unverkennbar. Als 
Fürst Biosmo“ 2. August 187 Gastein mit dem 
Grafen Andr vorläufigen ung über ein 
Bündniß min »etroffe t plötzlich der 
Generalfeldmarscec“ Drriherr— den Auftrag, 
zum Zaren nach Warschau zuer Begegnung 
der beiden Monarchen vorzuschlagc en Verab⸗ 
redungen wurden am 1. Septemben getroffen 
und schon am 3. September fand dic nkunft auf 
russischem Boden in Alexandrowo statt Mi Nordd. Allg. 
Ztg.“, welche den Sachverhalt kennen mußte versicherte aufs 
Bestimmteste, die Sundung Manteuffels nach Warschau sei 
nicht in Ueberelnstimmung mit dem Fürsten Bismarck 
erfolgt, es ist daraus ersichtlich, das diesee ganze Zwischen⸗ 
spiel, die Mission nach Warschau und die Zusammenkunft 
in Alexandrowo, nicht den Reichskanzler zum Autor hatte, 
daß dieser aber, da er sich von dem Unternehmen keine 
Wirkung versprach, auch nicht entgegentreten wollte, weil er 
wußte, daß es dem Kaiser Herzensbedürfniß war, zur 
Aufrechterhaltung der russischen Freundschaft zu thun, was 
er konnte. 
Das gesammte preußische Staatsministerium wurde vom
	        
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