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Berlin vor hundert Jahren

Full text: Auf märkischer Erde / Trinius, August (Public Domain)

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unter die Wirbelnden riß. 
déluge! 
Der unhe'mliche Zauber des zweierlei Tuchs scheint 
sich auch schon damals geltend gemacht zu hahen. Man 
athmete sal tenend empfend nur den Soldaten— 
stand. Friedrc dachte allerdtnate der die Selbst— 
überhebung und Lufgeblascube ereAdels⸗ 
familien andere wie ertt rreie ver eigenen 
Person stete »nd über7 Hatte er 
doch eines Ac der Solche am Park—⸗ 
ausgang von J arteen gesagt: 
„Das könn“ — wenn Ihr aber 
was an mi* en syo thun, ohne 
dabei niedert k auch keinen 
Anstanß is unverhohlen ent— 
gegenzu* cuferen 6ehulenburgç schrieb er 
auf dess seinen Cohn, welcher schon zwei 
Jahre al— be Ncgziment stand, doch zum Offi— 
zier zu erncinen, daß er keine Grafen in die Armee mehr 
gedenke cu nehmen, denn das sei nur eitel Wind— 
beutelei, da dieselben nach einem Jahre stets nach Hause 
gehen wollten. Und- NachschrifsIte er hinzu: „Junge 
Grafen, die nicht lernen, sindb Tonorcuuten in allen 
Landen. In England ist der Gohn des Königs nur 
Matrose auf einem Schiffe um dic Manoeuvres darauf 
zu lernen. Im Fall nun einmal ein Wunder geschehen, 
und aus einem Grafen was werden solle, und er der 
Welt und seinem Vaterlande nüzzlich werden solle, so 
muß er sich auf seinen Stand und Geburt nichts ein— 
bilden, denn das sind nur Narrenspossen, und es kömmt 
nur allezeit auf seine merites personelles an.“
	        
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