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Zweites Kapitel. Der Stoff

Full text: Spree-Athen / Legras, Jules (Public Domain)

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fast das ganze Jahr hindurch auf der Tafel. Auch die 
Austern sind nicht schlecht. 
Zu den ilinarischen Specialitäten Berlins gehört 
die Kunst der Swwenbereitung. Eksare Suppen 
ohne Brod —it perfeeidener ennnhsaft, in 
denen Fliteucn rtennn5 „wimmen. 
Ferner ——— — J2— —e Austern⸗ 
suppen s5 Korinthen 
bereite 8 EAUnisches, aber 
doch scke * een der Spree ist das Beefsteak 
à ls Tortnn Man hackt das rohe Fleisch zu einem 
feinen Teige fügt Kapern, Zwiebeln, einige Anchovis, 
Salz, Pfeffer, Oel und das Gelbe eines Eies hinzu, rührt 
alles tüchtig durcheinander ... und schlingt es hinab. 
Wie man sagt, soll dies ein sehr kräftige“ Gericht sein. 
Gebt man von der Familie. wo die verschiedenen 
Nationalspeisen oft ansgezeichnet zubereitet sind, zu den 
Restaurante über su ändert sich alles. Nur einzelne 
Braten sind hier esbar. Alles Uebrige schwimmt in einer 
mehr oder weniger schwarzen oder dicken Sauce, je nach 
dem Namen, den sie trägt. Man findet Saucen à la 
Robert, Bertram, Westmooreland, Pikante Sauce, Kapern⸗ 
sauce, Heringssauce, Anchovissauce, Zwiebelsauce u. a. m. 
O, sie sind ein wahrer Alp für die Brust des Fremden, 
diese schrecklichen Saucen der Berliner Restaurauts!
	        
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