Path:
Fünftes Kapitel. Der Geist und die Kraft

Full text: Spree-Athen / Legras, Jules (Public Domain)

V 
die ihn immer wieder zu neuen Ausgaben zwingen, wie 
ein reicher Kaur die Mettler hinter sich her zu schleppen. 
Ich sage nicht daß der echt Bexliner ein schlechter 
Soldat sei. Einmal in YPn Glied, fügt er sich 
ohne große Umstände und konr—wirt alle seine Intelli— 
genz auf die Schönheiten de Parademarsches. Hat er 
aber ein gewi?-4 Alter erreicht, so schimpft er aus vollem 
Herzen aus di übertriebene Entwickelung des militärischen 
Regimes. 
Die Gaffer welche ie t neben der aufziehenden 
Wache Unter den Linder rwiren, sind ebenfalls 
keine echten —3—— en vielmehr kaum den 
Kopf, um die von Straßgen und Provinzialen be— 
gleitete Truppe zu sehen. Obgleich die Spree-Athener 
ihren Spaß an der Entwickelung großer Truppenmassen 
haben, so lassen sie ihre Spottsucht doch nicht dabei zu 
kurz kommen über die aufziehende Wache reißen sie ihre 
blutigsten Win 
Die Berliner Soldaten lassen sich im Centrum und 
den besseren Straßen nicht viel! sehen. Cie suchen viel— 
mehr die Vorstädte auf. we in Veren billiger, die 
Freude lärmender und wee pedan. . Sie gehen 
nach der Hasenhaide oder dem Landsberger Thor, so daß 
man ihnen fast nur durce Zufall begegnet. 
Außerdem kommt noch hinzu, daß das Regiment be— 
strebt ist, die jungen Rekruten den Verführungen der Groß— 
stadt zu entziehen. Man bemüht sich, den Soldaten in
	        
Top of page
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.