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Full text: Kunst Kultur Geschichte Tempelhof-Schöneberg (Rights reserved) Issue2017/18,[9/2] (Rights reserved)

KUNST KULTUR GESCHICHTE 2017 2018 Tempelhof-Schöneberg SEPTEMBER BIS FEBRUAR INHALT 02 Willkommen 04 Veranstaltungen September 2017 bis Februar 2018 70 Ständige Ausstellungen 73 Adressen und Öffnungszeiten 01 ZwischenWelt – Tanzperformance von und mit Katharina Wunderlich Foto Kent Krusig | siehe S. 38 t rit int ! E ier erall Fre b t ü fas Titel: The Moor May Go, Squat Monument 2017 | siehe S. 32 WILLKOMMEN Liebe Kunst- und Kulturinteressierte, wir freuen uns, Ihnen das neue Herbst- und Winterprogramm der kommunalen Kultureinrichtungen in Tempelhof-Schöneberg präsentieren zu können – mit etwa 50 meist kostenfreien Veranstaltungen. 02 Die Kommunalen Galerien laden Sie zu Kunstausstellungen in Schöneberg und Tempelhof ein. Entdecken Sie junge und renommierte Künstler_innen und ihre Werke aus den verschiedenen Sparten der bildenden Kunst und Fotografie. Ein Höhepunkt ist die Ausstellung »In einem anderen Land« – Transformationsprozesse an Beispielen zeitgenössischer Fotografie in Deutschland. Die Dezentrale Kulturarbeit erwartet Sie zum Tag der offenen Kultur mit einem Festival auf dem Naturpark Südgelände. Erleben Sie Hörspiele, Videokunst, Märchenerzählungen, Klanginstallationen, Artistik und Musik in einer einzigartigen Szenerie. Ein weiteres Highlight des vielfältigen Angebots ist die German Beatbox Battle 2017. Wegen des großen Interesses verlängern die Museen Tempelhof-Schöneberg die historische Sonderausstellung zur Kolonialgeschichte des Bezirks. Als Begleitprogramm haben wir eine Vortragsreihe sowie eine Performance am historischen Ort zusammengestellt. Darüber hinaus sind Sie eingeladen, im Jugend Museum die Porträtausstellung »Non-Binary« kennenzulernen, die sich mit dem Thema Geschlechterrollen und Identität auseinandersetzt. Besuchen Sie auch den Gedenkort SA Gefängnis Papestraße und den Informationsort Schwerbelastungskörper. An beiden historischen Orte bieten wir regelmäßig Führungen an. Mit der KULTOUR 60+ führen wir unser attraktives Angebot für ältere Menschen fort. Im Rahmen zweier Bustouren können Sie verschiedene Kulturorte im Bezirk und ihre Akteur_innen kennenlernen. Wir freuen uns über Ihr Interesse! Dr. Irene von Götz, Leiterin des Fachbereichs und der Museen Tempelhof-Schöneberg Barbara Esch Marowski, Leiterin der Kommunalen Galerien Ute Knarr-Herriger, Leiterin Dezentrale Kulturarbeit 03 HAUS am KLEISTPARK SA 2.9.– SO 1.10. Capriccio Ausstellung zum Kunstpreis des HAUS am KLEISTPARK 2017 04 Im Rahmen der Förderung professionell arbeitender Berliner Künstler_innen zeigen wir in dieser Gruppenausstellung Arbeiten der 2017 zum Kunstpreis des HAUS am KLEISTPARK Nominierten. Zu sehen sind Arbeiten von: Maria Anwander, Ruben Aubrecht, Olaf Bastigkeit, Yvon Chabrowski, Carla Chan, Moritz Frei, Paris Giachoustidis, Dominik Halmer, Peter Hock, Friederike Klotz, David Lehmann, Paula Muhr, Daniel Poller, Christian Schellenberger, Keren Shalev, Frederic Spreckelmeyer, Tobias Sternberg, Wawrzyniec Tokarski, Jonas Paul Wilisch. Führung durch die Ausstellung am Sonntag, 24.9. um 16 Uhr Kunstvermittlung für Schulklassen 26.9.–29.9. Information und Anmeldung: schule@jugend-im-museum.de Telefon 030-266 42 22 42 © Yvon Chabrowski und VG Bildkunst 2017 – TERRITORY (Standbild), 2016, Zwei-Kanal-Videoinstallation, HD-Loop, 21:00 min, Farbe, Ton, lebensgroße Projektion auf den Boden, 280 cm x 498 cm DEZENTRALE KULTURARBEIT DEZENTRALE KULTURARBEIT SA 2.9. 18 UHR SO 3.9. 18 UHR Walls & Waves Konzerte in der Dorfkirche Marienfelde An diesem Tag treffen die verschiedensten Formen der Künste aufeinander und bilden spontan und kreativ eine neue Form. Es spielt das Trio 3 + Zufall. An den akustischen Tasten die Heilige Birgitta, an der E-Violine Prinzess M. Haberland, am Computer Frau Fabelhaft. Der Kirchenraum als imaginäre Partitur: seine Geschichte, seine Architektur, seine Lichtverhältnisse und Akustik. Im Wechsel von Innen und Außen entsteht ein Spiel mit Klang und Bewegung im Raum. Das Publikum ist eingeladen der Musik zu folgen. Konzert 1: Von Außen nach Innen Ulrike Brand, Cello, Theo Nabicht, Bassklarinette Olaf Rupp, E-Gitarre 17:30 Uhr: einführendes Gespräch Treffpunkt vor dem Kircheneingang Gefördert durch die Dezentrale Kulturarbeit Ort: Marienfelde, An der Dorfkirche 1 Experimentelles Komponieren, Foto Margita Haberland 06 Experimentelles Komponieren. Hörbar. Essbar. Sehbar. Gefördert durch die Dezentrale Kulturarbeit Ort: Galerie B1, Belziger Straße 1 07 HAUS am KLEISTPARK | Projektraum DI 5.9. – SO 8.10. ORNAMENTS Collagen und Wandarbeiten von Claudio D’Ambrosio 08 Das Ornament ist eine Urform der Kunst, die identitätsstiftend ist. Strukturen, die innerhalb eines Rasters entstehen, ihre Wiederholung in Form einer monotonen Wiederkehr des Immergleichen entsprechen einem menschlichen Bedürfnis nach Ordnung und Abstraktion. Feine Unterschiede und Unregelmäßigkeiten in Farbe und Linie wie auch die Ambivalenz von Form und Raum sind Abweichungen von der Ordnung und spielen eine wichtige Rolle in den Arbeiten von Claudio D’Ambrosio. Künstlerführung und Finissage am Sonntag, 8.10. um 16 Uhr © Claudio D‘Ambrosio, o.T., 2017, Collage auf Papier, 52 x 73 cm GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM ARCHIV TEMPELHOF-SCHÖNEBERG DO 7.9. – FR 8.12. SA 9.9. AB 10:45 UHR Souvenirs d’Afrique Fotografien und Fotogramme von Gerda Schütte Meet the artist am Sonntag, 10.9. um 15 Uhr Gerda Schütte – Fotogramme: Vortrag von Dr. Ludger Derenthal, Leiter der Sammlung Fotografie, Museum für Fotografie Berlin, am Donnerstag, 2.11. um 19 Uhr In der Schöneberger Motzstraße werden fünf neue Stolpersteine für in der NS-Zeit deportierte oder ermordete jüdische Bürger_innen verlegt. 10:45 –11:05 Uhr Motzstraße 11 Familie Schönfeld 11:05 –11:20 Uhr Motzstraße 13 Bertha und Martha Loewy, Stolpersteinverlegung mit Gunter Demnig 10 Ausgehend von einer ihrer letzten analogen FotografieSerien, den »Souvenir d‘Afrique«, nähert sich die seit 40 Jahren in Paris lebende Künstlerin Gerda Schütte in neuen Werken dem alten Thema und konzentriert sich auf das Medium des Fotogramms, dem sie ungeahnte bildnerische Möglichkeiten entlockt. Die Ausstellung ergänzt die von Semjon H. Semjon ausgerichtete Retrospektive zum 75. Geburtstag der Künstlerin. Stolperstein-Verlegung verh. Bieberfeld 11 JUGEND MUSEUM SA 9.9. 14 +16 UHR »Macht und Pracht rund um die Dorfaue« Ein Jugendprojekt zum Tag des offenen Denkmals Der Tag des offenen Denkmals steht 2017 unter dem Motto »Macht und Pracht«. Und prächtig sind sie, die Stadtvillen rund um die Schöneberger Dorfaue, ebenso wie manche Gräber auf dem Alten Kirchhof. Im Rahmen eines mehrtägigen Workshops hat die Klasse 8d des Robert-Blum-Gymnasiums die Bebauung und das Sozialgefüge zwischen Albertstraße und Dominicusstraße, Ecke Hauptstraße in den Blick genommen – historisch und aktuell. Wie zeigen sich »Pracht und Macht« in der Architektur? Die Schüler_innen recherchierten zu den sogenannten »Millionenbauern«, erkundeten den Alten Kirchhof, forschten zum Prälaten und zur Schlossbrauerei. Am Tage des offenen Denkmals präsentieren sie ihre Ergebnisse mit einer Open-Air-Ausstellung und interaktiven Führungen. Schüler_innen bei der Recherche vor Ort, Foto Jugend Museum Treffpunkt: 14 + 16 Uhr im Jugend Museum, Hauptstraße 40-42 13 DEZENTRALE KULTURARBEIT SO 10.9. 11 + 12:30 UHR 1000 Steine Audiowalk auf dem Insulaner 14 Erzählt wird die Geschichte des ersten Berliner Trümmerbergs, des »Insulaners«. Er wurde nach dem Zweiten Weltkrieg aus den Trümmern zerstörter Häuser aufgeschüttet und bekam das Kleid eines Naherholungsgebietes. Berlins Relief ist stark geprägt von diesen künstlichen Bergen, die heute als natürliche Erhebungen wahrgenommen werden. Das Hörstück kombiniert narrative Elemente mit Archivmaterial und Gedichten, die von Anwohner_innen geschrieben wurden. Es führt über mehrere Stationen den Berg hinauf zur Wilhelm-Foerster Sternwarte, wo der akustische Spaziergang endet. Nur mit Anmeldung! caroline.boettcher@gmail.com Konzept, Buch, Regie, Ton: Caroline Böttcher Der Audiowalk kann unabhängig von dieser einmaligen Gesprochen von Doris Margarte Schmidt, Maximilian Feldmann, Veranstaltung gegen ein Pfand im Planetarium am Insulaner Paula Sell, Max Flierl ausgeliehen werden. Er steht auch als Download zur Verfügung: 15 Blick vom Insulaner nach Nordwesten mit der Kreuzung Grazer Damm, Ecke Prellerweg, um 1950, U.S. National Archives and Records Administration https://soundcloud.com/caroline-boettcher/sets/1000-steine Gefördert durch die Dezentrale Kulturarbeit Ort: Am Insulaner, Munsterdamm 90 GEDENKORT SA-GEFÄNGNIS PAPESTRASSE DI 12.9. 19 UHR Integration und Gewalt Eine neue Gesamtgeschichte der nationalsozialistischen Sturmabteilungen (SA) Vortrag und Diskussion mit Daniel Siemens 16 Die Geschichte des paramilitärischen Kampfbunds der SA ist gut erforscht – jedenfalls bis zu den Ereignissen vom Sommer 1934, als im sogenannten »Röhm-Putsch« zahlreiche Führer der SA sowie Regimegegner ermordet wurden. Das neue Buch des Historikers Daniel Siemens erzählt von den schwierigen Anfangsjahren der SA und ihrem Aufstieg, analysiert aber erstmals auch die Bedeutung der SA im »Dritten Reich«. Entgegen der landläufigen Meinung war die SA nach 1934 keinesfalls machtlos, sondern gewann vor allem im Zuge der deutschen Expansionspolitik ab 1937 neue Bedeutung. Führer der SA waren auch am Holocaust in Südosteuropa unmittelbar beteiligt. SCHÖNEBERG MUSEUM DO 14.9. 19 UHR Neue Fundstücke zur Kolonialgeschichte Eine Objektpräsentation von Marie Becker Um seine Sammlung zur Kolonialgeschichte zu erweitern, hat das Archiv zur Geschichte von Tempelhof und Schöneberg einen öffentlichen Aufruf gestartet. Gesucht wurden und werden Gegenstände oder Dokumente, die einen Bezug zu den ehemaligen Kolonien des Deutschen Reiches haben. Das können Briefe, Abbildungen, Postkarten Sammelkarten, Kolonialwaren oder Mitbringsel sein. Wir freuen uns über jedes Fundstück, das weitere Spuren der Kolonialgeschichte im Bezirk sichtbar werden lässt. Die übergebenen Objekte werden der Öffentlichkeit im Rahmen einer Präsentation vorgestellt. Begleitprogramm zur Ausstellung »Forschungswerkstatt: Kolonialgeschichte in Tempelhof und Schöneberg« Daniel Siemens, Stormtroopers: A New History of Hitler’s Ansprechpartnerin für Informationen und Terminvereinbarungen Brownshirts, London und New Haven: Yale University Press, 2017 Marie Becker (wiss. Volontärin) (erscheint im Oktober). Marie.Becker@ba-ts.berlin.de, Telefon 030 –90 277 6163 17 DEZENTRALE KULTURARBEIT DEZENTRALE KULTURARBEIT DO 14.9. 19 UHR SO 16.9. 14–20 UHR Walls & Waves Konzerte in der Dorfkirche Marienfelde Tag der offenen Kultur Ein Kulturfestival in der Stadtnatur siehe auch S. 6 »Die Kunst ist der nächste Nachbar der Wildnis«, sagt Karl Ganser. Entdecken Sie im Naturpark Südgelände zwischen Bäumen, Gleisen, Halmen und Steinen offensichtliche oder versteckte Bühnen und Aktionsorte. Konzert 2: Von Innen nach Außen Ulrike Brand, Cello, Marcello Lussana, Live-Elektronik Thomas Noll, Orgel 18:30 Uhr einführendes Gespräch Mit Hörspielen im Liegestuhl, Videokunst im Tunnel mit dem Lichtdesigner Rick Kay, Märchen unter einem Zeltdach, Klang- Gefördert durch die Dezentrale Kulturarbeit installationen in der Röhre, Ausstellungen. Erleben Sie die Meisterin Treffpunkt: vor der Dorfkirche Marienfelde, An der Dorfkirche 1 des Akkordeons, Cathrin Pfeiffer mit ihrer Band, die kreolische Sängerin MFA Kera, den Gospelchor Lichtenrade, die Kinder des ufaCircus, die treibenden Basslinien der Rhythmussektion Orange Walls & Waves, Foto Tobias Klich 18 und das Trommelfeuer von Terra Brasilis. Das Sinfonieorchester Schöneberg und das Schöneberger Kammerorchester finden Sie auf der ehemaligen Drehscheibe. Es begrüßt Sie Jutta Kaddatz, Bezirkstadträtin für Bildung, Kultur und Soziales. Parkeintritt 1 Euro Ort: Naturpark Südgelände, Prellerweg 47– 49 19 SCHÖNEBERG MUSEUM DO 21.9. 19 UHR Wirtschaft, Wissenschaft, Weltgeltung. Die Botanische Zentralstelle für die deutschen Kolonien Vortrag von Katja Kaiser Im Botanischen Garten in Schöneberg wurde 1891 die Botanische Zentralstelle für die deutschen Kolonien eingerichtet. Zu ihren Aufträgen zählten der Transfer sowie die wissenschaftliche Untersuchung tropischer Nutzpflanzen. Der Vortrag skizziert die Etablierung der Erforschung der Flora in den Kolonien sowie die damit verbundenen politischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Interessen. Begleitprogramm zur Ausstellung »Forschungswerkstatt: Kolonialgeschichte in Tempelhof und Schöneberg« Plan des Königlichen Botanischen Gartens in Schöneberg, 1881 Archiv des Botanischen Gartens Berlin 21 MUSEEN TEMPELHOF-SCHÖNEBERG SCHÖNEBERG MUSEUM SO 24.9. 14 UHR SO 24.9. 15 UHR Forschungswerkstatt: Kolonialgeschichte in Tempelhof und Schöneberg Auf der Spur der Menschenrechte über die »Rote Insel« Führung durch die Ausstellung mit Stefan Zollhauser Ein Spaziergang mit Martin Forberg Die Ausstellung ist bis 29.10. verlängert. Die »Rote Insel« ist ein kleiner Kiez, dicht bebaut mit eindrucksvollen Häusern aus dem späten 19. und dem frühen 20. Jahrhundert. Geschichte und Gegenwart geben sich ein spannendes Stelldichein. Hier lebten Marlene Dietrich, Annedore und Julius Leber und der Schriftsteller Paul Zech. Heute gibt es zahlreiche Initiativen für Kinder, ältere Menschen und Geflüchtete. Blick in die Ausstellung, Foto Squat Monument 2017 22 Auf dem Weg werden die Menschenrechte anhand konkreter Orte vorgestellt – etwa das Recht auf freie Meinungsäußerung, auf den Schutz vor jeglicher Diskriminierung und auf bezahlbaren Wohnraum. Treffpunkt: Fahrradständer am S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke, beim Café »Ess Eins« 23 ON TOUR DI 26.9. 14:30 –17:30 UHR KULTOUR 60+ Veranstaltungsreihe für die Generation 60 plus 24 Mit KULTOUR 60+ wollen wir interessierten älteren Menschen unsere Bildungs- und Kulturlandschaft im Bezirk vorstellen. Unser Amt hat dafür ein einrichtungsübergreifendes Angebot mit einem besonderen Service erarbeitet: Ein Bus holt die Teilnehmenden an einem konkreten Haltepunkt ab und bringt sie nach Ende der Veranstaltung auch dorthin zurück – von Süd nach Nord und umgekehrt. Die Stadträtin für Bildung, Kultur und Soziales, Jutta Kaddatz, DIE STATIONEN Mittelpunktbibliothek »Bibliothek mal ganz anders!« Unter diesem Motto heißen wir Sie in der Mittelpunktbibliothek Schöneberg willkommen und möchten Sie mit neuen, digitalen Angeboten überraschen. Lernen Sie interessante Apps zu Thema Wein oder Urlaub kennen, spielen Sie auf Tablets mit uns ein Quiz oder werden Sie ein Book-Face. Und natürlich beantworten wir gerne Ihre Fragen zu unseren Angeboten. Schöneberg Museum | Jugend Museum Bei einer Tasse Kaffee begrüßen Sie die Leiterin der Museen Tempelhof-Schöneberg, Dr. Irene von Götz sowie die Leiterin des Jugend Museums, Ellen Roters. Anschließend können Sie die kolonialgeschichtliche Sonderausstellung besuchen und einen Blick auf unsere Arbeit mit Kindern und Jugendlichen werfen. begleitet die Tour persönlich. Start und Ende: Seniorenfreizeitstätte Rudolf-Wissell-Haus, Alt-Mariendorf 24-26 Anmeldung: Die Teilnahme ist begrenzt. Eine Anmeldung ist daher dringend erforderlich. Kontakt: Museen Tempelhof-Schöneberg, Tel. 030-90277-6163, museum@ba-ts.berlin.de Künstlerhaus Kyffhäuserstraße Die Dezentrale Kulturarbeit Tempelhof-Schöneberg ist mit mannigfaltigen kulturunterstützenden Aufgaben im Bezirk betraut. Wir laden Sie auf eine kleine Visite in das Kulturhaus Schöneberg ein. Ein Haus: groß, lebendig, mit fast 40 Räumen, alle voller Kultur der unterschiedlichsten Couleur. Aber keine Sorge, wir bleiben »ebenerdig«. 25 SCHÖNEBERG MUSEUM DO 28.9. 19 UHR Die Eroberung der Leinwand Kolonialismus und afrodeutsche Schauspieler im Kino vor 1945 Vortrag von Prof. Dr. Tobias Nagl 26 Mit dem Ersten Weltkrieg endete die Realgeschichte des deutschen Kolonialismus. Als Phantasieort besaßen die deutschen Kolonien jedoch weiterhin eine wichtige Bedeutung. Während Filmemacher das Kino in den Dienst der kolonialen Propaganda stellten, erwies sich die Tätigkeit als Komparse für viele afrodeutsche Kolonialmigranten als eine der wenigen Tätigkeiten, die in schwierigen Zeiten Einkommen und »Ansehen« versprach. Begleitprogramm zur Ausstellung »Forschungswerkstatt: Kolonialgeschichte in Tempelhof und Schöneberg« Das Cines am Nollendorfplatz, 1914, Museen TempelhofSchöneberg ON TOUR DI 10.10. 14:30–17:30 UHR KULTOUR 60+ Veranstaltungsreihe für die Generation 60 plus 28 Die dritte und für dieses Jahr letzte Tour unserer neuen Veranstaltungsreihe für ältere Menschen (siehe S. 24) führt von Schöneberg nach Mariendorf und zurück. Die Stadträtin für Bildung, Kultur und Soziales, Jutta Kaddatz, begleitet die Tour persönlich. Start und Ende: HUZUR Nachbarschaftstreffpunkt, Bülowstraße 94 Anmeldung: Die Teilnahme ist begrenzt. Eine Anmeldung ist daher dringend erforderlich. Kontakt: Museen Tempelhof-Schöneberg, Tel. 030-90277-6163, museum@ba-ts.berlin.de DIE STATIONEN Bibliothek Götzstraße »Bibliothek mal ganz anders!« Unter diesem Motto heißen wir Sie in der Bezirkszentralbibliothek willkommen und möchten Sie mit unseren neuen, digitalen Angeboten überraschen. Wir führen Sie durch unsere Bibliothek und beantworten gerne Ihre Fragen. Tempelhof Museum | Galerie im Tempelhof Museum In dem Gebäude der ehemaligen Alt-Mariendorfer Dorfschule erwartet Sie eine kleine Erfrischung. In der Galerie stellt Ihnen die Kunsthistorikerin Julia Kochanek die Ausstellung »Souvenirs d’Afrique« der Fotografin Gerda Schütte vor. Gerne können Sie auch die Ausstellung »Zwischen Feldern und Fabriken – Orte, Menschen, Geschichten« des Tempelhof Museums kennenlernen. Musikschule Tempelhof Im »Salönchen« der Leo Kestenberg Musikschule werden Sie Lieder und Arien quer durch die Geschichte von Oper, Operette und Musical hören. Die Musikschule wird Ihnen vorgestellt und Sie können erfahren, was Sie schon immer über Musikunterricht wissen wollten. Wenn Sie gerne selber singen – Lieder zum Mitsingen gehören ebenfalls zum Programm. 29 HAUS am KLEISTPARK DO 12.10. 19 UHR STAGES Fotografien von Sabine Schründer Eröffnung 30 Die vielfach ausgezeichnete Künstlerin Sabine Schründer arbeitet mit dem Medium Fotografie und fokussiert in dieser Ausstellungsinstallation auf eine innere Wirklichkeit, oft in Zusammenhang mit einem bizarren Wechsel der Betrachtungsperspektive. Einführung Inka Schube, Kuratorin für Fotografie und Medienkunst am Sprengel Museum Hannover Ausstellung vom 13.10 .–10.12.2017 Sabine Schründer, aus der Serie: Pavilion, 2015 HAUS am KLEISTPARK FR 13.10. 18 UHR »The Moor May Go«* Performance von Nathalie Anguezomo Mba Bikoro und Anaïs Héraud-Louisadat 32 Am historischen Standort thematisiert die zweiteilige künstlerische Intervention die Geschichte der Botanischen Zentralstelle für die deutschen Kolonien. Auf der Basis historischer Dokumente sowie Film- und Tonaufnahmen geht die Performance auf verschiedene Formen des Kolonialwiderstands ein, die in Freiheitskämpfen für Land- und Menschenrechte mündeten. Die Performance ist Teil der Ausstellung »Forschungswerkstatt: Kolonialgeschichte in Tempelhof und Schöneberg« DEZENTRALE KULTURARBEIT SA 14.10. 20 UHR German Beatbox Battle 2017 Zum 9. Mal treffen sich die besten Beatboxer aus ganz Deutschland in Berlin, um den Meister zu küren. In mehreren Battles geht es zur Sache. Die Kategorien sind: Solo, Loop-Station, Tag-Team und Team. Die Kombination aus Rhythmen, Melodien und kraftvollen Sounds sorgt für einen abwechslungsreichen Abend, an dem auch das Publikum gefragt ist. Über die Sieger des Abends entscheidet eine kompetente Jury: die jeweils zweifachen deutschen Meister Mando und Babeli, sowie der amtierenden deutschen Meister Kevin O’Neal. Eintritt . * »Der Mohr hat seine Arbeit getan, der Mohr kann gehen« aus Friederich Schillers »Die Verschwörung des Fiesco zu Genua« Ort: DIE WEISSE ROSE, Martin-Luther-Straße 77 33 SCHÖNEBERG MUSEUM SO 15.10. 15 UHR Forschungswerkstatt: Kolonialgeschichte in Tempelhof und Schöneberg Führung durch die Ausstellung mit Marie Becker Die Ausstellung ist bis 29.10. verlängert. 34 JUGEND MUSEUM MI 18.10. 17 UHR Blog Berlin-Tel Aviv | All Included! mobil Präsentationen Das Jugend Museum zeigt Ergebnisse aus dem internationalen Jugendaustauschprojekt »Alle zusammen und niemand vergessen – Jugendliche forschen zur homosexuellen Verfolgungsgeschichte in der NS-Zeit, zu Formen des öffentlichen Erinnerns und queeren Lebensweisen in Berlin und Tel Aviv-Yafo heute«. Beteiligt waren Schüler_innen des Robert-BlumGymnasiums Berlin und der Tichonet Alterman High School Tel Aviv. Außerdem stellen wir die Endversion von All Included! mobil mit dem neu entwickelten Toolkit für Lehrkräfte vor. Ein Beitrag zu All Included!, dem Modellprojekt des Jugend Museums, gefördert im Rahmen des Programms »Demokratie leben!« www.demokratie-leben.de Afrikanisches Photoatelier; Historische Sammlung edition Friedenauer Brücke 35 HAUS am KLEISTPARK | Projektraum DO 19.10. 19 UHR Wildsidewest Fotografien von Anna Lehmann-Brauns Eröffnung 36 Anna Lehmann-Brauns hat 2016 eine längere Zeit in San Francisco gelebt und hat dort Interieurs von Gay Clubs fotografiert. Die Künstlerin interessiert der selbstverständlichere Umgang mit Sexualität und sexueller Identität. In ihrer Arbeit fokussiert sie auf den Raum als Ort der subjektiven und kollektiven Erinnerung. Einführung Dr. Matthias Harder, Kurator der Helmut Newton Stiftung, Berlin Ausstellung vom 20.10 .– 10.12.2017 ©Anna Lehmann-Brauns, Powerhouse, San Francisco 2016, c-print auf Aluminium, 50 x 50 cm DEZENTRALE KULTURARBEIT SCHÖNEBERG MUSEUM SA 21.10. 20 UHR SO 29.10. 15 UHR ZwischenWelt Tanzperformance Forschungswerkstatt: Kolonialgeschichte in Tempelhof und Schöneberg Führung durch die Ausstellung mit Marie Becker Der Kopf ist schwer, das Gehirn brennt. Was passiert, wenn wir dem Hochleistungsleben nicht mehr Stand halten und jenseits von Erfolgsdruck und HochglanzFacebookprofilen einen neuen Weg einschlagen? Im Fokus der Performance steht ein ausgebranntes »Ich« im Umbruch. Berauscht vom Puls der Zeit tickt es wie ein Uhrwerk, überspannt den Bogen und wird doch vom Schlaf überwältigt. Die Schlafende taucht ab in eine ZwischenWelt, kollidiert mit ihren Projektionen und vergessenen Wünschen und kommt sich doch näher als erwartet. Eine Soloperformance von und mit Katharina Wunderlich, mit einer Videoinstallation von Aida Jara und einer Soundscape von Caroline Wunderlich Eintritt Ort: DIE WEISSE ROSE, Martin-Luther-Straße 77 Schöneberger Kleingartenkolonie Samoa, Foto Dr. Irene von Götz 38 Die Ausstellung endet an diesem Tag. 39 MUSEEN TEMPELHOF-SCHÖNEBERG MI 1.11. 18 UHR Eva M. Kreutzberger Bildende Künstlerin Atelierbesuch 40 Eva M. Kreutzberger, geboren in Essen, Studium der Visuellen Kommunikation an der ehemaligen Folkwang Hochschule in Essen und der Hochschule der Künste Berlin bei Prof. Fred Thieler. Die Künstlerin arbeitet seit Längerem an Collagen und Übermalungsserien zum Thema Identität in den Medien, in der Kunstgeschichte und an deren Ironisierung. Dabei nutzt sie Fotografien und Reproduktionen aus dem kunstgeschichtlichen Kanon als Material und Zitat. Die eigene Verstrickung mit den angebotenen Rollen wird als permanentes Selbstportrait zum künstlerischen Prinzip. So werden unterschiedliche Materialien in die künstlerische Darstellung eingebaut, es entstehen Übermalungsserien des Gesichtes und auch des ganzen Körpers in Ruhe und in der Bewegung. 41 Eva M. Kreutzberger, Blick ins Atelier, 2015 Führung mit Sibylle Nägele und Joy Markert Teilnahme begrenzt, bitte anmelden: Tel. 030 -90277 6163, Museum@ba-ts.berlin.de Ort: Atelier Eva M. Kreutzberger, Belzigerstraße 25, 2. Hof, Aufgang 8, IV. Etage DEZENTRALE KULTURARBEIT DO 2.11. 20 UHR Soft Sell Gruppenausstellung Vernissage 42 ROOM E-10 27 @ Center präsentiert die Gruppenausstellung Soft Sell. Zeitgenössische Architektur legt einen Schwerpunkt auf Oberfläche, Bild und Display, um zu verführen und abzulenken. Solche Räume machen die Betrachter zu passiven Verbrauchern und impotenten Agenten. Der Shop, oder das ursprüngliche Handelsgeschäft mit deckenhohen Fenstern, bildet hierfür einen perfekten Ort. Die Kuratoren Thomas Butler und Jelena Seng haben für die Ausstellung eine Gruppe von Künstlern ausgewählt, welche dieses Thema durch eine Vielzahl von künstlerischen Praktiken erforschen. DEZENTRALE KULTURARBEIT SA 11.11. 20 UHR Der Schweigende Märchen türkischer Nomaden Passend zu den Berliner Märchentagen 2017 erzählt Erika Eller Geschichten aus der Sammlung »An Nachtfeuern der Karawan-Serail« von Elsa Sophia von Kamphoevener. Diese war die Tochter eines deutschen Botschafters und verbrachte einen Teil ihrer Kindheit in der Türkei. Als Mann verkleidet, bereiste die junge Frau die Türkei und sammelte die Geschichten, die unter den Wächtern der Kamelherden an den Feuern erzählt wurden. Musikalisch begleitet von Ali Reza Türk und seinem traditionellem Sazensemble. Lichtdesign Günter Ries Ausstellung bis 2.12.2017 Gefördert durch die Dezentrale Kulturarbeit Gefördert durch die Dezentrale Kulturarbeit Eintritt Ort: ROOM E-10 27 @ CENTER, Kurfürstenstraße 174 Ort: Theater Morgenstern, Rathaus Friedenau, Niedstraße 1 43 DEZENTRALE KULTURARBEIT 16.–19.11. 20 UHR Zeitreisen zur Subkultur der 80er in Schöneberg MUSEEN TEMPELHOF-SCHÖNEBERG FR 17.11. 18 UHR Auftakt zu CrossKultur 2017 Einlass ab 17: 30 Uhr 44 In Schöneberg gab es zahlreiche Clubs und Projekträume, deren Ruf aus der damaligen Mauerstadt heraus bis ins europäische Ausland reichte. Vom 16.–19.11. erinnern wir uns an Konzerte im Swing, Risiko und K.O.B., an Kunstveranstaltungen und Lesungen in der Galerie Zyndikat und im Pelze Multimedia. Ehemalige Radio 100-Moderator_innen werden Interviews mit Zeitzeug_innen machen. Welche politischen und privaten Themen waren von Bedeutung? Wie war das Lebensgefühl der »Szene« zu dieser Zeit? Begrüßung Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin Jutta Kaddatz, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport Einführung Dr. Irene von Götz, Leiterin des Fachbereichs Kunst, Kultur, Museen Christine Fidancan, kommissarische Integrationsbeauftragte der Potsdamer Straße, das im September/Oktober unter neuem Impulsvortrag Hatice Akyün, Journalistin und Schriftstellerin, Namen wiedereröffnet wird und mit einer Dia-Show auf seine Trägerin des Berliner Integrationspreises Ort des viertägigen Projektes ist das ehemalige K.O.B. in eigene Geschichte als Veranstaltungsraum in einem ehemals besetzten Haus verweist. Das Programm erscheint Anfang November und ist u.a. in den Museen Tempelhof-Schöneberg und in der Pressestelle des Bezirks Gefördert durch die Dezentrale Kulturarbeit erhältlich. Online unter www.cross-kultur.de Eintritt Ort: ehm. K.O.B., Potsdamer Straße 157 Ort: Goldener Saal, Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz 45 SCHÖNEBERG MUSEUM 18. + 19.11. 14–18 UHR Anfang 20 Malerei und Fotografie von Linh Lida Pham Pop-up-Ausstellung Linh Lida Pham, aus der Serie Anfang 20, 2016 Die in Berlin geborene Linh Lida Pham (22) mit vietnamesischen Wurzeln setzt sich in ihrer Malerei und Fotografie mit Themen wie Identität und Sexualität, Zeit und Vergänglichkeit auseinander. »Es gibt Gefühle und Empfindungen, die man einfach nicht in Worte fassen kann und kurzlebige Begegnungen im Leben, die große Spuren hinterlassen. Erinnert ihr euch noch, wie es war mit Anfang 20? Da steht man alles andere als fest im Leben. Wie sieht der Masterplan meines Lebens aus?« (Linh Lida Pham) Die Künstlerin ist am Samstag, 18.11. von 14-16 Uhr anwesend. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe CrossKultur 2017 47 SCHÖNEBERG MUSEUM MO 20.11. 18:30 UHR Das Kunst- und Gedenkprojekt »Stolpersteine« – eine Brücke für Begegnungen Vortrag von Ursula Renne 48 Das Stolperstein-Projekt kann als Ausdruck sich überkreuzender Kulturen, Zeiten, Religionen und Lebensansichten betrachtet werden. Personen, für die ein Stolperstein verlegt wird, haben in anderen Lebenswelten und unter anderen Bedingungen gelebt als wir, die wir uns heute mit ihren Biografien beschäftigen. Viele der ehemaligen jüdischen Mitbürger_innen kamen nach Berlin aus den Kultur- und Sprachräumen Ost- und Ostmitteleuropas und haben Schöneberg mit geprägt, bevor sie von den Nationalsozialisten deportiert und ermordet wurden. Neben der Vorstellung der bezirklichen StolpersteinDokumentation werden auch ausgewählte Biografien vorgestellt. Dabei wird auch darauf aufmerksam gemacht, wie Stolpersteine dazu beitragen, dass sich die Nachkommen von Opfern und (Mit-)Tätern auf einer neuen Ebene begegnen können. JUGEND MUSEUM DI 21.11. 15 UHR »Rollencheck – erweitere dein Spektrum!« Präsentation der Workshop-Ergebnisse Rosa – eine Farbe für Jungs? Frauen in langen Röcken, die mit Kraft und Spaten die U-Bahn bauen? Im Workshop Rollencheck konnten Geschlechterrollen erkundet werden – in der Geschichte und heute. Vor der Kamera probierten die Kinder dann unterschiedliche Rollen aus und erweiterten ihr Spektrum! Das Projekt richtete sich an Kinder von 10 bis 12 Jahren und wurde in Kooperation mit dem Pestalozzi-Fröbel-Haus und der Neumark-Grundschule durchgeführt. Zur Präsentation der Workshop-Ergebnisse sind alle herzlich eingeladen! Ein Beitrag zu All Included!, dem Modellprojekt des Jugend Museums, gefördert im Rahmen des Programms »Demokratie leben!« www.demokratie-leben.de Ort: Kinosaal im Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz 49 DEZENTRALE KULTURARBEIT SA 25.11. 20 UHR Fatou Rama Musikalische Lesung 50 Die Geschichte eines jungen kreolischen Mädchens in der Zeit zwischen 1959 und 1962 handelt von: zwei Heimatländern – Madagaskar und Senegal – Kolonialismus und dem Aufbruch in die Unabhängigkeit, Mutter und Nanny. Eine englische autobiographische Erzählung der Musikerin MFA Kera, simultan ins Deutsche übersetzt von Andrea Siemsens, begleitet von Musik mit Reinhard Katemannn und der unglaublichen Gospelstimme mit Herz von MFA Kera. Für alle, die Geschichten und mitreißende Musik mögen. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe CrossKultur 2017 Ort: Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz JUGEND MUSEUM SO 26.11. 16 –18 UHR Erzähltheater Türkisch-Deutsch Abschlusspräsentation Jugendliche mit Türkisch als Familiensprache präsentieren ihre Geschichten, mal auf Türkisch, mal auf Deutsch, mal tiefgründig, mal scherzhaft, immer mit Freude. Sie begleiten sich mit Saz, Gitarre und Klarinette. Abschlusspräsentation eines Workshops mit dem Schauspieler, Erzähler und Pädagogen Ilhan Emirli. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe CrossKultur 2017 51 SCHÖNEBERG MUSEUM MI 29.11. 19 UHR Meine Lehrerin Dr. Dora Lux Lesung und Gespräch mit Hilde Schramm 52 »Sie war die erste deutsche Jüdin, die ich bewusst wahrnahm«, sagt Hilde Schramm über ihre Geschichtslehrerin in Heidelberg, Dr. Dora Lux. Für die Tochter des Architekten Albert Speer war das »wenige Jahre nach der Shoa eine aufwühlende Erfahrung.« Durch Hilde Schramms Leben zieht sich das Bemühen, zur Bearbeitung der NS-Vergangenheit beizutragen. Sie setzt sich für die Opfer des Nationalsozialismus ein, ist Mitbegründerin der »Stiftung Zurückgeben« und erhielt 2004 den Moses-Mendelson-Preis für ihr Lebenswerk. Ihr Buch über Dora Lux (1882-1959) ist eine persönliche Annäherung an eine unangepasste Frau, die als eines der ersten Mädchen in Berlin Abitur machte und in Altphilologie promovierte. In der Weimarer Republik unterrichtete sie bis zu ihrer Entlassung 1933 am LetteHaus. »Sie bot der Welt, wenn nötig, die Stirn, in ruhiger Selbstverständlichkeit.« Im Rahmen der Veranstaltungsreihe CrossKultur 2017 SCHÖNEBERG MUSEUM DO 30.11. 19 UHR 54 DEZENTRALE KULTURARBEIT 1.12.+ 2.12 19 UHR Das Singen der Sirenen Michael Wildenhain liest aus seinem neuen Roman Joyful Christmas Der Lichtenrader Gospelchor lädt zum Weihnachtskonzert Im Londoner East End hat niemand auf den Literaturwissenschaftler Jörg Krippen aus Berlin gewartet. Die Kleidung vom Nieselregen durchweicht, sucht er nach einer Klingel, als eine junge Frau indischer Abstammung ihn anspricht: »You look so lost«. Sie selbst ist in Brixton aufgewachsen und forscht im Bereich neuer Reproduktionstechnologien. Krippen verliebt sich rasch und heftig – und belügt sie, was seine Familie und seine linke politische Vergangenheit betrifft. Auch sie ist nicht ehrlich und verschweigt, dass sie vor Jahren als Austauschschülerin in Berlin war. Es entspannt sich eine leidenschaftliche Liebesgeschichte. Wenn das herbstliche Grau auch im Dezember hartnäckig verweilt, gibt es hier einen Lichtblick: Mit Weihnachtsgospel und Gospel-Spaß zum Mitsingen lädt der Lichtenrader Gospelchor zu zwei Konzertabenden ein. Der Spaß am gemeinsamen Singen, die Liebe zu Gospel und seiner mitreißenden Botschaft, die starke Gemeinschaft des Chores – unabhängig von Alter oder Herkunft – sowie die mitreißende Art der Chorleiterin Juliane Lahner, das macht einen Auftritt des Lichtenrader Gospelchor so einzigartig. It’s Christmas-Gospel-Time! Let it shine! Sehr empfohlen: Platzreservierungen unter mail@lichtenrader-gospelchor.de Michael Wildenhain ist 1958 in Berlin geboren, wo er auch heute lebt. Nach einem Philosophie- und Informatikstudium engagierte er sich in der Hausbesetzerbewegung. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe CrossKultur 2017 Eintritt frei – um Spenden wird gebeten! Ort: Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm Ecke Barnetstraße 55 JUGEND MUSEUM FR 1.12. 19 UHR Non-Binary Ein Fotoprojekt von Rebecca Hirschmüller Eröffnung 56 Über Soziale Netzwerke hat die junge Fotografin Rebecca Hirschmüller nach Leuten gefragt, die sich selbst als Non-Binary bezeichnen. Fünfzehn Menschen waren bereit, ihr ein Interview zu geben und sich portraitieren zu lassen. »Mit meiner Fotoserie möchte ich die verschiedenen Facetten zeigen, die sich innerhalb des Genderspektrums befinden.« Zur Eröffnung gibt es eine Kostprobe von Trans*Stunde, dem Programm des Berliner Duos Marian Hudek und Trude Halm. Er erzählt und singt über das Innenund Außenleben eines Trans*Menschen, sie ist Cisfrau und begleitet ihn feinsinnig. Ein Beitrag zu All Included!, dem Modellprojekt des Jugend Museums, gefördert im Rahmen des Programms »Demokratie leben!« www.demokratie-leben.de Aus der Reihe Non-Binary von Rebecca Hirschmüller, 2016 DEZENTRALE KULTURARBEIT HAUS am KLEISTPARK MI 6.12. 20 UHR FR 8.12. 18 UHR Das Labyrinth der Unerwünschten Schattentheater »Der Mohr kann gehen.« Performance von Nathalie Anguezomo Mba Bikoro und Anaïs Héraud-Louisadat 58 Im ehemaligen UFA-Kinosaal der ufaFabrik trifft die traditionelle Schattenkunst auf zeitgenössische Videokunst und musikalisch-klangliche Experimente. In einer Neuinterpretation des griechischen Mythos des Minotaurus wird die mythische Figur zur Parabel für diejenigen Menschen, die heutzutage aufgrund ihres »Anders-Seins« von der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen und damit zur Einsamkeit verurteilt sind. Gefördert durch die Dezentrale Kulturarbeit Eintritt Ort: ufaFabrik, Viktoriastraße 10–18 Squat Monument, 2016, Foto Emma Haugh, courtesy of District Berlin Siehe S. 32 59 SCHÖNEBERG MUSEUM 9.12.+10.12. 14–18 UHR restless figures Skulpturen des Bildhauers Dan Peled Pop-up-Ausstellung »Er läuft gegen den Wind, durch die Kälte. Mit seinem Körper versucht er vorwärts zu kommen, doch mit seinem Herzen schaut er zurück.« Mit diesen Worten beschreibt der in Deutschland lebende israelische Bildhauer Dan Peled seine Figur »Der Emigrant«. Ausgehend von seiner eigenen Familiengeschichte spürt Peled mit seinen Skulpturen einem Phänomen nach, das die Weltgeschichte durchzieht: Menschen auf der Flucht. Ein Zustand, der mit all seinen Verlusten und Traumata nie endet und der durch Peleds besondere Materialwahl in den Körpern seiner Figuren sichtbar wird. Künstlergespräch am Sonntag, 10.12. um 16 Uhr Im Rahmen der Veranstaltungsreihe CrossKultur 2017 Dan Peled, Der Emigrant, 2015, Bronze, 60 x 16 x 17 cm 61 JUGEND MUSEUM 15.– 17.12. MI 20.12. 16 UHR Grandmother Film Festival Mittenmang – ein Sonntag auf dem Tempelhofer Feld 1907/2017 Das »Grandmother Film Festival« ist ein internationales Festival mit Filmen und Animationen von Berliner und internationalen Filmemacher_innen und Künstler_innen. 62 DEZENTRALE KULTURARBEIT Gezeigt werden persönliche, feinsinnig familienbezogene Spielfilme, Dokumentarfilme und Animationen. Sie lassen teilhaben an Familienbeziehungen, die normalerweise nur Nahestehenden vorbehalten sind. Das Festival lädt ein zu einer filmischen Reise und gibt Einblicke in die intimen Beziehungen zwischen den Generationen in verschieden Teilen der Welt. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe CrossKultur 2017 Eine Fotocollage von Sigrid Weise Nach der Schließung des Flughafens Tempelhof ist das Tempelhofer Feld heute eine bedeutende Berliner Erholungsfläche. Diese Form der Nutzung ist nicht neu, das gab es schon in der Vergangenheit. Ein historisches Abbild der Freizeitgesellschaft um 1900 ist das im Zweiten Weltkrieg verschollene Bild »Sonntag auf dem Tempelhofer Feld« von Hans Baluschek. Das Projekt »Mittenmang« zeigt eine großformatige Collage im U-Bahnhof Tempelhof mit aktuellen Fotografien auf der Grundlage des historischen Gemäldes von Baluschek. Für den Betrachter ergibt sich die Möglichkeit des visuellen Vergleichs: Worin unterscheidet sich die Nutzung des Feldes von damals zu heute? Das Programm des Filmfestivals finden Sie ab November im Programmheft zu CrossKultur und auf der Website Gefördert durch die Dezentrale Kulturarbeit www.cross-kultur.de Für das Betreten des Bahnsteigs ist ein gültiger Fahrausweis erforderlich. Ort: U-Bahnhof Tempelhof, Tempelhofer Damm 63 DEZENTRALE KULTURARBEIT DO 28.12. 20 UHR Silhouette Eintauch-Hörlandschaft & EchtzeitortGedicht-Konzert-Show 64 Die Unterhaltungselektronik hat für immer die Art und Weise des Geschichtenerzählens verändert. »Silhouette« schafft über Kopfhörer eine musikalische 3-D-Landschaft, die den vorhandenen Raum und die Standorte der Zuhörer_innen berücksichtigt und dazu verleitet, in die Soundumgebung einzutauchen. Eine einstündige Show in sieben Abschnitten. Jeder Abschnitt umhüllt ein Gedicht, das gemeinsam mit den Akteuren wandelnd, in unterschiedlichen Räumen live erlebt wird. Ein Reiz für alle Sinne. Ein Projekt mit Roi Weinstein und Stefan Röslmair Gefördert durch die Dezentrale Kulturarbeit Eintritt Ort: GreenHouse Berlin, Gottlieb-Dunkel-Straße 43 / 44 Silhouette, Foto Stephan Röslmair HAUS am KLEISTPARK | HaK Projektraum DO 11.1. 19 UHR In einem anderen Land Transformationsprozesse an Beispielen zeitgenössischer Fotografie in Deutschland Eröffnung Das Ausstellungsprojekt thematisiert, wie sich der Wechsel konträrer Gesellschaftssysteme und die sich in hoher Geschwindigkeit fortentwickelnden Technologien auf das Werk von Fotograf_innen auswirken können. Am Beispiel einer Auswahl künstlerischer Fotografie in Deutschland von 1976 bis heute werden ablesbare Veränderungen – politische, persönliche, kulturelle und technologische – sichtbar gemacht. Zu sehen sind Werke von: Dieter Appelt, Tina Bara, Christian Borchert, Kurt Buchwald, Caroline Dlugos, Else Gabriel, Franz John, Matthias Leupold, Manfred Paul, Rudolf Schäfer, Erasmus Schröter, Maria Sewcz. Kurt Buchwald, Röhrenmensch, Berlin 2007 Gefördert durch die Bundesstiftung Aufarbeitung Ausstellung vom 12.1.– 29.3.2018 67 GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM DO 18.1. 19 UHR Oder-Neiße Fotografien von Mike Chick Eröffnung 68 Der Engländer Mike Chick erforscht mit seinen Fotografien die Auswirkungen historischer Prozesse auf die Lebenswelt in der Region Oder-Neiße und begibt sich damit zugleich auf Spurensuche nach der ursprünglichen Heimat seiner Familie. Der Roman »Herz der Finsternis« von Joseph Conrad, der die Entdeckung und Aneignung eines Landes und seiner Bewohner thematisiert, hat den Künstler bei dieser Arbeit beeinflusst. Die Fotografien von Landschaft und Menschen entstanden zwischen 2013-16 entlang der deutsch-polnischen Grenze. 2016 erschien das gleichnamige Buch. Mike Chick, Kazimierz, 2014 Ausstellung vom 19.1.– 25.2.2018 MUSEEN TEMPELHOF-SCHÖNEBERG MUSEEN TEMPELHOF-SCHÖNEBERG STÄNDIGE AUSSTELLUNGEN STÄNDIGE AUSSTELLUNGEN JUGEND MUSEUM Informationsort Schwerbelastungskörper VILLA GLOBAL – THE NEXT GENERATION Geöffnet von 3. April bis 30. Oktober Eine ungewöhnliche Porträtausstellung in 14 Räumen, für Kinder und Erwachsene kostenpflichtige Führung sonntags 12 Uhr Kinder bis einschließlich 11 Jahre in Begleitung der Eltern frei Wunderkammern – Wunderkisten Eine wundersame Familienausstellung zur Berliner Stadtgeschichte Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße HEIMAT BERLIN Dauerausstellung zur Geschichte des SA-Gefängnisses Papestraße Führungen sonntags 14 Uhr Migrationsgeschichte für Kinder – Objekte und Videos TEMPELHOF MUSEUM Zwischen Feldern und Fabriken – Menschen, Orte, Geschichten Ausstellung zur Geschichte Tempelhofs, mit Audioguide für Kinder und Erwachsene Führungen jeden 1. Sonntag im Monat, 11 Uhr Foto Harry Weber 70 71 RATHAUS SCHÖNEBERG STÄNDIGE AUSSTELLUNGEN 72 ADRESSEN UND ÖFFNUNGSZEITEN KOMMUNALE GALERIEN »Wir waren Nachbarn« HAUS am KLEISTPARK Ausstellungsinstallation Dienstag bis Sonntag 11–18 Uhr Die Ausstellung »Wir waren Nachbarn, Biografien jüdischer Zeitzeugen«, die auf eine langjährige Zeitzeugenund Erinnerungsarbeit des Bezirks zurückgeht, beschäftigt sich mit dem Leben der Schöneberger und Tempelhofer Juden bis 1945, aber auch mit dem »Nachleben« der Exilanten. Das Zentrum der Ausstellung bilden über 150 biografische Alben mit persönlichen Fotos und Dokumenten. Die darin dokumentierten Familiengeschichten werden zum großen Teil aus der Sicht der Zeitzeug_innen oder ihrer Angehörigen erzählt. Durch die Kombination verschiedener Elemente stellt die Ausstellungsinstallation einen einzigartigen Ort der Erinnerung an die damaligen Nachbarn dar. Grunewaldstraße 6–7, 10823 Berlin HAUS am KLEISTPARK | Projektraum Dienstag bis Sonntag 11–18 Uhr GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin Montag bis Donnerstag 10–18 Uhr Freitag 10–14 Uhr Sonntag 11–15 Uhr am ersten Mittwoch im Monat geschlossen Der Bezirk führt diese außergewöhnliche Idee in Kooperation mit dem Förderverein frag doch! kontinuierlich fort. Telefon 030 – 90 277 6964 Dauerausstellung Sa bis Do 10–18 Uhr, regelmäßig Führungen hausamkleistpark-berlin@t-online.de Eintritt frei www.hausamkleistpark.de www.wirwarennachbarn.de, Kontakt: projekt@wirwarennachbarn.de 73 ADRESSEN UND ÖFFNUNGSZEITEN MUSEEN TEMPELHOF-SCHÖNEBERG ADRESSEN UND ÖFFNUNGSZEITEN Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße Werner-Voß-Damm 54 a, 12101 Berlin Jugend Museum | Schöneberg Museum Dienstag–Donnerstag, Sonntag 14–18 Uhr Hauptstraße 40/42, 10827 Berlin für Gruppen nach Voranmeldung Samstag–Donnerstag 14–18 Uhr Montag bis Freitag 10–14 Uhr Freitag 9–14 Uhr Führungen jeden Sonntag um 14 Uhr Gruppen nach Voranmeldung Montag bis Freitag 9–14 Uhr für Schulklassen Telefon 030 – 90 277 6163 www.gedenkort-papestrasse.de Tempelhof Museum Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin 74 Montag bis Donnerstag 10 –18 Uhr Freitag 10–14 Uhr, Sonntag 11–15 Uhr Informationsort Schwerbelastungskörper für Gruppen Montag bis Freitag nach Voranmeldung General-Pape-Straße / Loewenhardtdamm Kostenlose Führungen jeden 1. Sonntag im Monat 2. April bis 29. Oktober 2017 Dienstag, Mittwoch 14–18 Uhr Archiv Tempelhof-Schöneberg Donnerstag 10–18 Uhr, Sonntag 13–16 Uhr Hauptstraße 40 /42, 10827 Berlin Sonntags um 12 Uhr Führung mit den Berliner Unterwelten e.V., Telefon 030 –90 277 6214 Dauer 1 Stunde, Unkostenbeitrag Führung: 6,- € archiv@ba-ts.berlin.de nur Gelände barrierefrei Montag 13–18 Uhr, Donnerstag 10–15 Uhr, Freitag 9–13 Uhr Bitte telefonisch oder per Email Besuchstermin vereinbaren. Telefon 030 –90 277 6163 www.schwerbelastungskoerper.de Telefon 030 –90 277 6163 museum@ba-ts.berlin.de www.museen-tempelhof-schoeneberg.de 75 ADRESSEN UND ÖFFNUNGSZEITEN Dezentrale Kulturarbeit Rathaus Schöneberg John-F.-Kennedy-Platz 1, 10825 Berlin Zugang über Freiherr-vom-Stein-Straße Telefon 030 –90 277 4347 kontakt@dezentrale-kulturarbeit.de www.dezentrale-kulturarbeit.de Die Dezentrale Kulturarbeit ist verantwortlich für die Kunstund Kulturförderung der Freien Szene im Bezirk. »Wir waren Nachbarn« Rathaus Schöneberg John-F.-Kennedy-Platz 1, 10825 Berlin Zugang über Freiherr-vom-Stein-Straße Samstag bis Donnerstag 10–18 Uhr Es finden regelmäßig Führungen statt. projekt@wirwarennachbarn.de www.wirwarennachbarn.de Gestaltung: ZERA berlin, diegeisel 76 Fotos: Lichtinstallation »Tunnelblick« von Rick Kay siehe Tag der offenen Kultur, S. 19 VERANSTALTER BEZIRKSAMT TEMPELHOF-SCHÖNEBERG ABTEILUNG BILDUNG, KULTUR UND SOZIALES TempelhofSchöneberg FACHBEREICH KUNST, KULTUR, MUSEEN dezentrale arbeit
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