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Volltext : Das Ergebnis des Wannseebahn-Wettbewerbs (Public Domain)

berührt und dann eine Station überschlägt. Drei Züge sollen in
der Weise anfeinanderfolgen, daß
der erite Zug die 1., 4. und 7. Zwischenstation
„zweite „2., 5. 8. F
„dritte 3, 6. „ 9.
überschlägt.
Als Hauptvorzug des Wechselbetriebes wird die schnellere
Beförderung der Reisenden hingestellt, die auf 15 Minuten für die
Gesammtfahrzeit Berlin-Potsdam berechnet wird; letztere würde
darnach von 58 auf 43 Minuten reducirt werden. Der Vorschlag
ist nicht neu, er hat den Nachtheil, daß der Reisende in der
Auswahl und Zahl der Beförderungsgelegenheit beschräukt ist. Will
man beispielsweise zur Nachbarstation fahren, so kann man erst
jedesmal den dritten Zug benutzen; ohne Fahrplan in der Hand
würde man kaum fahren können.

Nr. 26. Kennwort: „Geschwindigkeit ist keine Hexerei.“
Verfasser giebt eine sehr ausführliche und anziehende Schilde—
rung über die Berechtigung der gestellten Forderung auf Ver—
mehrung und Beschleunigung der Züge. Es wird freudig aner—
kannt, daß die Eisenbahnverwaltung bemüht gewesen ist, Ver—
besserungen aller Art einzuführen, gleichwohl seien noch manche
Wünsche übrig geblieben, deren Erfüllung wohl möglich erscheine.
Das Wannseebahn-Komitee habe die Frage der ferneren Ver—
besserung von Neuem und thatkräftig auf die Tagesordnung
gesetzt und das Volk aufgefordert, sich einmal mit der vorliegenden,
ungemein wichtigen Frage selbst zu beschäftigen. Es habe sich
dadurch den Dank nicht nur der unmittelbar Interessirten, sondern
Aller, die unter ähnlichen Verkehrsverhältnissen leben, verdient, wie
das Ergebniß des Ausschreibens auch ausfallen möge, denn zur
Sammlung und Sichtung der in Betracht kommenden Gedanken
würde ohne ein solches Ausschreiben wohl kaum ein Einzelner
geschritten sein. Die vom Komitee als zweckmäßig erachteten
Lösungen und Vorschläge des Wettbewerbs würden im Hinblick
auf das Ansehen der im Preisgericht vertretenen berufenen Fach—
männer, nicht so leicht von der Hand gewiesen werden
können, als dies bei der Eingabe eines Einzelnen oder eines
Vereins meisthin der Fall ist.
Die Vorschläge des Verfassers zur Verbesserung der Verkehrs—
verhältnisse gipfeln in folgenden Punkten:

—
*

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2

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4
3
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bewegenden Kraft (stärkere Maschinen
znutzung der jetzigen Maschinen).
r zu bewegenden Last, durch Verkürzung
d Vermehrung der Zugzahl.
er Haltestellen behufs Ersparniß der
ind der Ermöglichung einer höheren
eit in der Weise, daß der Zug jedesmal
überspringt. Der erste Zug würde
3. Station (Friedenau) und 6. (Zehlen—
n, die folgende, die 2. (GGroß-Görschen—
chterfelde), der dritte Steglitz und so fort.
in würde allerdings die durch Aufent—
verloren gehende Zeit, welche sich auf
Lichterfelde mid auf 2 bezw. 4 Minuten
machen; dieser geringwerthige Vortheil
den schwerwiegenden Uebelstand, daß
tation hält, was in den Zeiten des
dinuten-Betrieb) eine Zugpause bis
zelne Stationen mit sich bringen
an ohne Fahrplan in der Hand kaum

rkung der Vorschläge ist in keiner

Warum denn nicht?“
» Lösung der Preisfrage in der Durch—
riebes, er hat ein sorgfältig durch—
beitet und alle den geplanten,
entgegenstehenden Schwierig—
dessen bezweifelt, daß die Durchführung
werfolgen kann. Die Arbeit enthält
i, die zweifellos der Einführung
s förderlich sein werden.
dem 2. Preise ausgezeichnet und wird
hrift vollinhaltlich oder in einem aus—
ffentlichung gelangen.

—D· ——
            
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