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Rand, man kann ganz genau unterscheiden den oberen
freien Teil und den unteren, der die Schildknorpelplatten
im vorderen Teil etwas verdunkelt. Der Kehlkopf zeigt
an den Stellen, wo die Verknöcherung schon eingetreten
ist, dunklere Stellen. Da die Ossifikation im Kehlkopf
schon frühzeitig beginnt, meist im 19. Lebensjahre, und
besonders an den Platten des Schildknorpels, so wird
man an den Verknöcherungspunkten die Lage des Schild-
knorpels feststellen können.
Will man Untersuchungen über die gegenseitige
Lage des Schildknorpels zum Ringknorpel machen, so
kann man hierzu junge Individuen nicht verwenden.
Auch das weibliche Geschlecht ist wegen des Öfteren
Mangels der Verknöcherung im vorderen "Veil nicht
gut geeignet. Am besten passen Männer von über
40 Jahren, bei denen der vordere Teil des Schild- und
Ringknorpels schon gut verknöchert ist.
Ich möchte hier nicht des Näheren auf die einzelnen
Vorzüge eingehen, die das Röntgenverfahren gegenüber
den bisherigen Untersuchungsmethoden in der Physiologie
der Stimme und Sprache hat. Die die Sprache um-
fassenden Bewegungsvorgänge entziehen sich, ja zum
wesentlichen Teil der direkten Besichtigung. Die Methode
der Untersuchung ist in der Phonetik sicherlich die beste
und einwandfreieste, wo wir die Organe des Ansatzrohrs
beim Sprechen direkt durch unser Auge prüfen können,
und zwar ohne weitere Einführung von Instrumenten in
die Nase und Mundhöhle, und wo die Untersuchungen
bei gesunden Menschen mit normal gebildeten Organen
bei natürlicher Aussprache angestellt werden können.
Bine derartige wohl einwandsfreie Untersuchungsart ist
die Anwendung der Röntgenstrahlen.
Wir sehen bei der seitlichen Aufnahme auf dem
Schirm resp. auf der photographischen Platte die Stellung
der Ansatzrohrteile natürlich nur im Profil. Daher kann
man durch das Röntgenverfahren allein nicht in jedem
Falle bestimmt feststellen, ob z. B. die Konturen der
Zunge, die wir sehen, dem medialen oder lateralen Teil
der Zunge angehören. Ebenso kann man bei alleiniger
Berücksichtigung des Röntgenbildes nicht mit Bestimmt-
heit sagen, ob nun bei dem betreffenden Vokal auch ein