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Klassenstufe 3/4

Full text: Lehrkräftebegleitheft (Rights reserved) Issue[2] Klassenstufe 3/4 (Rights reserved)

Lehrkräftebegleitheft Der mobile Bär Klassenstufe 3/4 1 Lehrkräftebegleitheft „Der mobile Bär“ Klassenstufe 3/4 – Konzept und Erläuterungen „Der mobile Bär“ Das Arbeits- und Erkundungsheft für Schülerinnen und Schüler soll dazu bei­ tragen, dass sie sich als Verkehrsteil­ nehmerinnen und Verkehrteilnehmer ­sicher und rücksichtsvoll bewegen und bewusste Entscheidungen über ihre ­Mobilität treffen können. Dazu gehören Kenntnisse über die verschiedenen Ver­ kehrsmittel, Regeln und Zeichen im Stra­ ßenverkehr und angemessenes Verhal­ ten in unterschiedlichen Situationen. Sich orientieren zu können und Straßenund Fahrpläne lesen zu können, sind ­Voraussetzungen für eine selbst­ bestimmte Mobilität. Kombiniert mit praktischen Übungen und Erkundungsgängen im Unterricht soll dieses Heft die pädagogische Arbeit mit den Kindern unterstützen. Das verkehrssichere Fahrrad Viele Schülerinnen und Schüler fahren mit dem Fahrrad zur Schule, auch im In­ nenstadtbereich. Sie sollten ihr Fahrrad auf Verkehrssicherheit überprüfen und selbst einschätzen können, welche Kompetenzen sie schon erreicht ha­ ben, um sicher am Verkehr teilnehmen zu können. 2. Mein Fahrrad S. 6: Kinder, die (noch) kein Fahrrad besitzen, können statt­ dessen ihr Wunschfahrrad zeichnen. 3. Checkliste S. 7: In der Checkliste sind auch nicht vorgeschriebene Teile aufgenommen worden. Es bietet sich an, diese mit Hilfe von Mitschülerinnen und Mitschülern und/oder Erwachse­ nen zu überprüfen. Unterwegs Die eigenen Erlebnisse können auf­ geschrieben und mit denen der Eltern/ Großeltern oder an­derer Erwachsener verglichen werden. Fächerübergreifend ergeben sich Bezüge zum Deutsch- und Mathematikunterricht und zu anderen Themen des Sachunter­ richts. 1. Fortbewegung früher und heute S. 11: Die Aufgabe kann im Sachunterricht ­weitergeführt werden: Wie hat sich die Mobilität entwickelt? Heute Es kann schuljahresbegleitend zu unter­ schiedlichen Zeiten allein, in Partner­ arbeit und/oder in kleinen Gruppen ge­ arbeitet werden. An jeder Schule finden sich in der Regel Materialien wie Ver­ kehrsschilder, Schulweg- oder Kinder­ stadtpläne, die ergänzend verwendet werden können. Zu jedem Kapitel lassen sich Bezüge zu Themen des Rahmenlehrplans verschie­ dener Fächer herstellen. Einen Überblick und eine Fülle von Anregungen finden sich in der „Handreichung für das über­ greifende Thema Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung“: www.lisum.berlin-brandenburg.de Spielerisch überprüfen die Schülerinnen und Schüler die im Heft und im Unter­ richt erworbenen Kenntnisse und Kom­ petenzen, die für die Radfahrprüfung notwendig sind. 4. Mein Fahrradhelm S. 8: Kinder, die (noch) kein Fahrrad besitzen, können einen Fahrradhelm nach ihren Vorstel­ lungen ­entwerfen (Zeichnen, Malen, Basteln usw.). (Lösung) 5. Fahrradfahren S. 9: Optional kann auf dem Schulhof ein Parcours für die grundlegenden Übungen aufgebaut werden. Anleitungen dazu finden sich im Internet, z. B. bei der Deutschen ­Verkehrswacht. (Lösung: Fußgänger, Kutsche, Zweirad, Lokomotive, Auto, Flugzeug) 2. Meine Mobilitätswoche S. 12: Die Dar­ stellung der eigenen Mobilität fließt in die Statistik der ganzen Klasse ein. Hier können im Mathematikunterricht Bezüge geschaffen werden. Anzahl Schülerinnen und Schüler 30 25 20 15 10 5 0 (Lösungsbeispiel) 5. Schulweg der Zukunft S. 15: Die Auf­ gabe kann im Sachunterricht weiter­ geführt werden: Wie könnte es in der Zukunft aussehen? 2 Regeln und Zeichen Leider sind Erwachsene nicht immer gute Vorbilder im Straßenverkehr. Vor­ sicht und gegenseitige Rücksichtnahme sind aber unabdingbar für die sichere Teilnahme. Eine gute Kenntnis der wich­ tigsten Regeln und Zeichen gehören ebenso dazu wie die Sensibilisierung für Gefahrensituationen (Verkehrs­ sinnbildung). 2. Schilder-Quiz S. 18: Hier sollen ­Regeln behandelt werden, die für die Kinder als Radfahrerin oder Radfahrer individuell gelten. Welche Regeln gelten ab welchem Alter: Kinder bis acht Jahre fahren auf dem Gehweg. Sie dürfen auch auf baulich von der Fahrbahn getrennten Radwegen fahren. Auf die Fahrbahn gemalte Rad­ fahr- oder Schutzstreifen dürfen sie nicht benutzen. Acht- bis Zehnjährige dürfen auf dem Gehweg, Radwegen oder der Fahrbahn fahren. Ab zehn Jahren müssen der Radweg oder die Fahrbahn ­genutzt werden. 4. Sicher Linksabbiegen S. 20: Das di­ rekte Linksabbiegen ist ohnehin schwie­ rig und nur in übersichtlichen Situatio­ nen zu empfehlen. Stattdessen wird hier der F­ okus auf das indirekte (sicherere) Linksabbiegen gelegt: Unter Beachtung der Vorfahrt wird die Kreuzung/Fahr­ bahn erst geradeaus überquert. Am Gehweg steigt man ab, schiebt bei freier Fahrbahn sein Fahrrad als Fußgänger nach links auf die andere Seite. (Lösung) 8. Konflikte S. 23: Die Schülerinnen und Schüler sollen die verschiedenen Per­ spektiven von Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrs­teilnehmern einnehmen und Lösungsmöglichkeiten in Konflikt­ situationen finden. In Rollenspielen kann das eingeübt werden. Orientierung Sich orientieren zu können, Karten und Pläne lesen zu können, ist für eigen­ ständige Mobilität wichtig. Viele ­Schulen haben schon einen Kinder­ stadtplan oder Schulwegpläne, mit ­denen gearbeitet werden kann. Karten­material und Luftaufnahmen können von der Senats­verwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen be­ zogen werden. Lösungen »Wie geht es weiter?« S. 5: S. 11: 1. Mein Schulkiez S. 26: Es geht nicht nur um gefährliche Stellen oder Kreu­ zungen, sondern auch um „schöne“ Orte, die den Kindern wichtig sind, ob das ein Spielplatz, ein Park oder ein ­Laden ist. 2. Busse und Bahnen/3. Unser Klassenausflug S. 28–29: An den BVG-/ BVV-Verkaufsstellen oder im Internet gibt es Verkehrsnetzpläne. S. 17: Es bietet sich auch an, einzuüben, wie mit einer App Verbindungen gefunden werden können. Gesundheit und Achtsamkeit Körperlich fit zu sein und alle Sinne zu trainieren, hilft mobil zu bleiben und ­sicher am Verkehr teilzunehmen. Im Unterricht können Spiele im Klassen­ zimmer, auf dem Schulhof und in der Sporthalle mit dazu beitragen. S. 25: 3. Verkehrszählung S. 33: Die Schüle­ rinnen und Schüler können sich in die­ sem Kapitel mit Verkehrssituationen in ihrer Umgebung auseinandersetzen. Für einen sicheren Ablauf sollten Er­ wachsene vor Ort sein. (Lösung kürzester Weg (12 Stationen)) 5. Mein Wunschzettel S. 35: Die Kinder sollen sich hier mit ihren eigenen Wün­ schen und Vorstellungen von einer kin­ derfreundlichen Umgebung auseinan­ dersetzen. Was stört, behindert oder gefährdet sie, wenn sie unterwegs zu Schule, Freunden oder Freizeitaktivitä­ ten sind? Wie könnten diese Situatio­ nen verbessert oder gelöst werden? (Lösung wenigste Umstiege (2 Umstiege)) Der mobile Bär Alle zugehörigen Materialien sind kostenfrei als PDF-Download verfügbar unter: www.unfallkasse-berlin.de/ unterrichtseinheiten 3 Unfallkasse Berlin Culemeyerstraße 2 12277 Berlin Tel: (030) 76 24 - 0 Fax: (030) 76 24 - 11 09 Dieses Verkehrsheft entstand im Rahmen der Kampagne Sicher. Gesund. Miteinander. 4 Sicher. Gesund. Miteinander.
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