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Zweiter Band Berliner Siegel Siegel der Berliner Urkunden des Geheimen Staats-Archivs

Full text: Vermischte Schriften im Anschlusse an die Berlinische Chronik und an das Urkundenbuch (Public Domain) Issue 2 Zweiter Band (Public Domain)

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Der Heßgarten. 
(Medaille von R. Falt. 1693.? 
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Die » Brandenburgischen historischen Münzbelustigungen « von J. J. Spieß, Anspach 1769, enthalten im 11. Theil, Seite 65, 
die folgende Beschreibung der hier von H. Müller nach dem Original in Holz geschnittenen Medaille. 
Eine schöne Medaille auf den, von Kurfürst Friederich dem dritten, nachmaligen ersten König 
in Preussen , im Jare 1693. angelegten Häzgarten. 
Di. Hauptseite stellet des noc< damaligen Kurfürsten Brustbild , im römischen Harnisch mit vorgekerter rechter Gesichtsseite, in 
fliegenden gefraußten Haren, oder vielmer Peruque vor. Die Umschrift ist: FRIDER. icus III. D.ei G.ratia M. archio BRAND. en- 
burgieus S.acri R. omani 1. mperii A.rchi C. amerarius ET. ELECT. or. d. i. Sriederich der dritte, von Gottes Gnaden 
Markgrav zu Brandenburg, des heiligen römischen Reiches Erzkämmerer und Rurfürst. Unten stehet dex Name des geschikten 
Künstlers R. aimund VALZ. 
Die Rukseite präsentiret den Häzgarten , nebst denen daran befindlichen Gebäuden. Darüber stehet: UILARITATI. 
PVBLICAFE. d. i, zum ofentlichen Vergnügen. Und im Abschnit: PERFECTO. EDENDIS. VENATIONIBYS. THEATRO. 
M.DC.XCII. d. i. Rachdeme der zur Thierhaz bestimte Schauplaz 1693. vollendet worden, hat man nämlich diese Münze 
gepräget. Ueber dem Rand des Abschnittes, sicehet man noch einmal die Buchstaben R. Vl. welche abermals des Stämpelschneiders 
Name anzeigen. Das Original ist in Silber vor unsern Augen und wieget 4. Loth. 
Historische Erklärung. 
Dieses Schaustük hat zwar Herr Gütther in seinem schönen Werke, welches das Leben Königs Sriedrichs I. in Preussen 
aus Münzen und Schaustükken erläutert, S. 51, Tab. 29. bereits in Kupfer vorgestellet, auch findet man eine Zeichnung von dem 
darauf vorgestelten Häzgarten im dritten Theil des Thesauri Begeriani pag. 75. indessen haben wir doch mit selbigem gegen- 
wärtigen Bogen zieren wollen, da es uns zu dem Ende von einem fürnemen Gönner gütigst mitgetheilet worden. An FSalzens 
schönen Schaustükken kan man sich ohnehin niemals genug sehen, und auch die Abstiche davon, fallen schon immer gut in die Augen, 
iemer sie dem Original gleichförmig sind. Mit welchem Rechte wir aber dieses von unserm Kupfer sagen können, und welch einen 
Vorzug selbiges schon dadurch vor andern habe, davon werden dieienige am besten urteilen können, welche sich in dem Stande 
befinden die davon vorhandene Kupfertafeln mit dem Original zusamen zu halten. 
Berliner Medaillen. 
Tafel :
	        
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