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Der Berlinischen Urkunden fünfte Abtheilung

Full text: Urkunden-Buch zur Berlinischen Chronik / Voigt, Ferdinand (Public Domain)

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488 1539 1540 
nam dristlicher ordenung vnd einsazunge vnder vnser leib vnd gutt z3cu verdienen schuldig?k. Bitten 
beiderlei gestaltt, gegen die osterliche zeith geniessen das hiebeneben mit gegenwertigen EK. c. f. g. gnedig? 
vnd entfaen moctten. Vnd ist, vff sol<s, vnser schriftl ih? antwortten. Datum Berlin Svnabents 
gantz dienstlich vnderthenig? Bitten: EK, c. f. g. wollten nach Valentini Anno im 3o9sten. 
inen vnd vns allen, oder wem es gefellig? seint wirt, rx f.G 
gnedichlich nachgeben vnd vorgennen, das wir gein gebhorsamste vnterthane. 
die heilige Osterliche zeith das hochwirdige Sacra- Burgermeister vnd Rethe Beider Stette 
mentt vnder beiderlei gestalt, got gebe zu heill vnd Berlin vnd Colln 
selikeit vnser aller, entfgen mochten; Zcuversichtlig? Din = 
x, c. f. g. werden sich hirinnen irer vorigen geschenen | Außerhalb steht: 
n INeE -t. ed Beider Stette Berlin vnd Colln ank. f. g. 
zusage nach gnediglichen vnd vnabschleglichen ertzeigen. wegen der Communion vnder beiderlei 
Das seint wir vmb dieselbige K. c. f. g. als vnsren gestalt. 
gnedigen herren in aller vnderthenigkeit vngespart 
Nikolai-Kir<hen-Archiv. Papier. Entwurf. Stadt-Archiv Nr. 1064. Fidicin, Beitr. Il. S. 336. 
CCCCIX. 
Der Johanniter - Ordensmeister Beit v. Thünnen gestattet den Rathmannen zu Berlin und Cöln, den 
Hegesee bei Teltow, welchen sie vom Johanniter-Orden zu Lehen trugen, an Christoph v. Beeren 
erblich zu verkaufen, am 29. September 1539. 
Stadt-Archiv Nr. 108. 
' 
CCCCX. 
Bürgermeister und Rathmannen zu Berlin und Cöln erklären, mit Worwissen der VWerordneten von 
Gewerken und der Stadtgemeinde: daß der an Christoph v. Beeren verkaufte Hegesee wieder 
an den Johanniter-Orden zurückfallen soll, wenn der v. Beeren ohne Lehens8erben verstürbe, am 
20. Oktober 1539. 
Gedr. bei Fidicin, Bd. IV. S. 255. 
CCCCXI. 
Die Städte Berlin und Cöln hatten sich für eine Schuld des Kurfürsten an Andreas Wullse>er zu 
Leipzig und Gotthard König zu Nürnberg im Betrage von 2210 Gulden verbürgt und erhalten 
darüber vom Kurfüsten eine ScadloSsverschreibung, 1539 ohne Datum. 
Stadt-Archiv Nr. 1123. Fidicin, Thl. Ill. Reg. 647. 
CCCCXIL 
Guardian und Aelteste des Barfüßerkloster8 zu Berlin schreiben dem Rathe zu Spandau, daß ihnen vom 
Kloster zwar die Terminei daselbst vor Zeiten abgetreten worden, jedoch unter der Bedingung, daß 
den Brüdern, insofern sie in Spandau oder sonst auf dem Lande Geschäfte auszurichten hätten, sie 
das Recht haben sollen, in der Terminei Herberge zu nehmen. Anno 1540, am 29. Januar. 
Stadt-Archiv Geb. 8. Nr. 11 fol. 318.
	        
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