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Der Berlinischen Urkunden fünfte Abtheilung

Full text: Urkunden-Buch zur Berlinischen Chronik / Voigt, Ferdinand (Public Domain)

6 = 7 
1523 -- 1525 5 
CCCLXIII. 
Die Bürgermeister und Rathmanne der Städte Berlin, Cöln, Spandan und Potsdam vergleichen den 
Abt ves Kloster8 Lehnin und sämmtliche Fischer gedachter Städte über die Fischerei in der Havel. 
Die ged. Fischer sollen wie vor Alter8 in den Gewässern des Kloster8 von der Brücke zu Potsdam 
bis Marienhorn ungehindert fischen, am 14. Juni 1523 
Riedel, diplom. Beiträge 2c. S. 255. 
CCCLXIV 
Verzeichniß der Mannschaften 2c., welche Berlin und Cöln zum Kriege und Feldzuge im Lande mit den 
kleinen Städten ihrer Sprache zu schifen und auszurichten schuldig, 1523 ohne Datum. 
Stadt-Archiv Geb. 8. Nr. 11 fol. 30vo. 
CCCLXY. 
Der Kurfürst Joachim 1. verbietet, auf Geheiß des Kaiser8, allen Unterthanen der Mark das Lesen und 
Verbreiten der lutherischen Schriften, am 25. Angust 1524. 
Gedr. bei Fidicin, Bd. IV. S. 235. 
CCCLXYL 
Der Kurfürst überläßt dem Magistrat zu Berlin die Untersuchung und Bestrafung gegen seine Diener 
Hans Walter und Lorenz Tannerow, welche auf den Gassen Aufruhr gestiftet, und befiehlt, den 
kurfürstlichen Hau8vogt Hans v. Krummensee dabei zuzuziehen, die Uebelthäter aber in sichere 
Verwahrung zu nehmen, am 21. September 1524. 
Stadt-Archiv Nr. 743. Gedr. bei Fidicin, IV. S. 238. 
CCCLXVYVII. 
Der Kurfürst bestätigt ein Testament des Bürgers Hans Gebert zu Berlin, worin derfelbe der Pfarr- 
kirche „Unser lieben Frauen“ zu Berlin zwei Hufen Landes, eine Wohnbude und eine Geldforderung 
vermacht, 1524 ohne Datum. 
Stadt-Archiv, Geb. 8. Nr. 11 fol. 19. 
CCCLXVYVIIL 
Der Kurfürst bestellt Leonhard E>art zum Diener und Capitain über das Fußvolk der Städte Berlin 
und Cöln und der in ihrer Sprache belegenen kleinen Städte auf drei Jahre. Das Gehalt sollte 
die Stadt zahlen, am 4. September 1525. 
Wyr Joachim von Gots gnaden HUlarggraff ' wir fein, Inn kriegßgeschefften notturfftig sein sich 
zu Brandemburg vnd kurfürst 2c. bekennen vnd thun geprawc<hen zu lassen drey Jarlang die nechsten nach 
kunt offintlich mit diesem briff vor ydermeniglich, die dato volgend auffgenohmen haben. Vnnd nehmen 
In sehen horen oder lesen, das wir vnnsern lieben gnanten Leonhart E>arten zum Diner vnd einen 
getrewen Leonhartten E>artten zu Diener vnd Capiten drey Jar lang auff, wie obstet, Inn auch 
einen Capiten vber das fußvol> vnser Stete Berlin gleich andere vnnser Diener vnd hoffgesind zu uer- 
vnd koln sambt den andern vnnd cleynen Stetten tedigen, zu schutzen vndt zu handthaben Inn allen 
In Ire sprach geherend, die zu mustern, auc) wo redlichen sachen, gegenwertiger crafft vnd macht dits 
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