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Der Berlinischen Urkunden fünfte Abtheilung

Full text: Urkunden-Buch zur Berlinischen Chronik / Voigt, Ferdinand (Public Domain)

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1460 - 1462 '35 
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CCXIHL 
Der Nath zu Cöln quittirk dem Rathe zu Mittenwalde über 22'/2 Schot Groschen Landwährung, welche 
dieser zur Ablösung einex dem Vorsteher des Altars St. Erasmi in der Petrikirche zu Cöln bisher 
zugestandenen Reute von 3*/« Scho gleicher Münze zu zahlen hatte. Dieses Geld bekennt der 
Rath zu Cöln bei frommen Leuten wieder angelegt zu haben, am 22. April. 1460. 
(Nach dem alten Cölnischen Stadtbuche im Stadt-Archiv.) 
ERN 
CCXIV. 
Hans v. Schlieben quittirt dem Nathe zu Berlin über Zahlung des Kaufgeldes für das Graben von 
Ziegelerde bei Wusterhausen, am 9. Juli 1460. 
Ih Zansz von Schlieben Bekenne mit dessem meinem Ligenduhm by der Wuster sZußzen graben 
apenen Briefe vor my, myne Rechte Erven unde fuß laten in öre Behuff XV prame voll Tigelerde, tho 
vor allermeniglich die ihn sehen edder horen lesen, der tidt wenne eme dat beqvem ist, ungehindert von 
dat my die Ersamen Zeren Borgemeistere vnd my, myne Erven vnde von ydermenniglich, ane alle 
Radmanne der Stad Berlin geleyen vnd genuglichen Gefehrde in Rrafft dusses Briffes. Zu Vrkunde 
betalet hebben dry schoc> groschen Landes Wehrunge, wissentlicsen mit mynem vpgedruckten ingesigell ver- 
acht pennige vor einen ichlichen groschen. Vor sodane sigelt na Godes gebort vertein hundert vnd in 
dry scho> Groschen scholen die obgenandt Borge- sestigsten Jare am Viddeweken vor Margarethen. 
meistere vnde Radmanne oder öre Leakomelinge in 
Original im Stadt-Archive Nr. 19. 
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CCNV. 
Der Kurfürst verwendet sich beim Herzog Friedrich von Sachsen um Freilassung von arrestirten Gütern 
eines Cölner Bürgers Holzapfel, welche demselben als Repressalie in seinem Prozesse abgenommen 
worden sind. Cöln Donnerstag Woche Martini, am 13. November 1460. 
Gedr. bei Fidicin, Bd. 1V. S. 204. Stadt-Archiv 293, 294. 
CCXVYVL 
Die gekornen Meister und gemeinen Werkgenossen der Bädergilde zu Berlin stiften in der Nikolai- 
Pfarrkirche daselbst einen neuen Altar und dotiren denselben mit einer jährlichen Einnahme, am 
17. Januar 1461. 
CCXYVIL 
Der Landvogt der Lausiz Georg von Waldenfels fordert den Rath zu Berlin auf, dem Markgrafen 
60 Rheinische Gulden, zur Besoldung der „hier liegenden Trabanten“, zu senden. Geben unter 
Within v. Kothwitz Ingesiegel, „das ic dieSmal gebrauche“. Anno 1462 am Tage Trium 
regum, den 6. Januar 1462. 
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