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Der Berlinischen Urkunden fünfte Abtheilung

Full text: Urkunden-Buch zur Berlinischen Chronik / Voigt, Ferdinand (Public Domain)

2C 
1443 7 
N 
CIX. 
Der Kurfürst bestätigt die neugewählten Magistratspersonen, am 16. April 1443. 
Wir &Sriderich von gots gnaden UTIarggraff zu halden vnd haben vnd sie vnnser Stat Berlin ge- 
Brandburg 2c. Entbieten vnsern liben getruwen scheffte vnd sachen nach vnnser vnd vnser hberschafft 
Burgermeistern vnd Ratmannen vnser Stat Berlin nucz vnd fromen vorstehen vnd vßrichten laßen, vnd 
vnsern grus, Lieben getruwen! So ir vns in einer Jr wollet Inen auch jn allen gewonlichen vnd czym- 
czettelen verzeichnet gesand, welche die Ir by ewren lichen sachen von vnser vnd vnser herschafft wegen 
eyden an ewer Stat zu Burgermeistern vnd Rat- getruwe gewere vnd gehorsam sein vnd woliet das allen 
mannen diz Jar widder gekorn habt, das haben wir andern vnsern libenn getruwen vnd Inwonern boy euch 
wol vernomen vnd tun euch wissen, das wir daruber ein solchs ernstlichen zu haldene gebieten, bey vnsern 
mit vnsern Reten das zu gutermasse vberwogen vnd vnganden ?2c. vnd ob sich nu der obgenannt Luwer 
euch disse hirnachgeschreuene: Chomas Winse vnde Burgermeistern oder Ratmannen eyner oder meher 
Peter von der Groben zu Burgermestern, Rauf- darweder seczen vnde dys yn obingeschribener masse 
man einen, fleischhawer, UTattise Wulleweuer, von vnser Pysinge vnd bestetigunge wegen nicht tun 
Arnde Schonhusen Schumacher, 5ZZanns Dpyplis oder annamen wolden, So begern wir vnd heissen 
Becker, Balczar Boptin, Deter Trebuß, Junge eud) ou<“, Ir wollet deme ader den ernstlichen von 
Tlaus Buchholc3z, Bartolt Strobant, Peter vnser wegen by verlysunge ihrer lehen vnd anderer 
Garnkouffer vnd Junge Zannse Markowen zu irer gutere gebieten vnd darczu balden; daran tut 
Rathmannen nac<4 vßwisung solcher briefe daruber Jr vns besundern wol zu dance, vnd ist auch vnser 
gegeben auf diß zukomende Jar gekorn, gesaczt vnde gancze meynunge. Urit vnserm vfgedrugten Ingesigel 
bestetigt haben, vnde wir kysen, seczen vnd bestetigen versigelt vnd Geben zu Tangermünde am dinstage 
euch die in obingeschribener masse zu Burgermeistern nach dem Palm Sontage Anno domini M. CCCOQ* 
vnd Ratmannen in crafft disses briefes, vnd wir XU111*. 
begern von euch, Jr „wollet die obgenannten fur eRußeud prim wunsemagle Fein 
Burgermeistere vnd Ratmanne von vnsjer wegen 
Königl. Geh. Staats - Archiv. Copiar C. Il. 18 fo]. 258. 
y 
CX. 
Der Ritter Georg von Stoim, Herr zu Zossen, miethet (kauft) für seine Leben8zeit das Haus des 
Bürgermeisters Thomas Blankenfeld, bei der Barfüsser Kirche, jezt Klosterstraße Nr. 71, mit 
Garten und Zubehör für anderthalbhundert Rheinische Gulden, mit der Bedingung, daß es ihm 
freistehen solle, einen andern in diesem Hause wohnen zu lassen, insofern er selbst es nicht könne. 
Berlin am Tage Johannis Baptistae, am 24. Juni 1443. 
Königl. Geh. Staats - Archiv. 
Die Rathmannen zu Salzwedel entschuldigen sich beim Rathe zu Hamburg, der hanseatischen Versammlung 
zu Lüneburg „wegen großen Einfalls“*) nicht beiwohnen zu können, am 14. Juli 1443. 
Vnsen wilgen ffruntligen denst mit bheylsamer to stande 2c., alse desulue Juwe breff mit velen 
begheringe. Erbaren leuen herren! So vns Juwe anderen articlen vnde worden inholt, vns dar ok 
wisheit hbefft gescreuen, hebbe wy leffliken to vns tokomende gedaghet vnde vorbodet hebben, des, leven 
genomen vnde wol vorstan, So alse Juwe erliken herren! ds wy Juwer KErbarcheit to male fflitegen 
sendeboden mit vele anderer stede sendeboden, de nw weten, dat wy vpp dyt mal van grotes Jnvalles 
kortliken bynnen Luneborch to dage gesant weren, wegen, dat vns nv to voren komen is, So wy 
Lea guder betrachtinghe, wolbedachtem mude vnde dat Juwer werdecheit, wen wy by gik konnen 
gudem berade, dem almechtigen gode to loue 2c., Fomen, leffliken vorgheuen vnd vertellen 
dorHm nuth, vredes vnde vromen willen der lande wpllen, dare nicht Fomen no<+ ssenden konnen. 
vnde stede vnde vnrecht vnde vnrechter gewalt wedder Vorvmme, besunderen leuen heren vnde ffrunde! wWy 
) Unterm 12. Februar 1442 hatte der Kurfürst das Zusammenhalten mit den Städten verboten. 
Dr
	        
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