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Full text: Urkunden-Buch zur Berlinischen Chronik / Voigt, Ferdinand (Public Domain)

Um 1390 bis um 1415 281 
wißen, was vc< vnd andern myns heren Stede in den benachrichtigen wir Euch, daß wir dasjenige, was Euch 
saken gut dücht vnd geraten, das wollen wir üch gerne und andern meines Herrn Städte in der Sache gut 
volborden vnde halden, wan wir erkennen, daz wir und gerathen erscheint, auch wir gern billigen und 
em itzund nicht getun en mogen. Ok wollen wir halten wollen, »wann wir erkennen, daß wir ihm (den 
bynnen tween oder dryen tagen selber by Jw syn. Grafen?) nicht »getun« vermögen«. Auch wollen wir 
Gewen to Lebus am dinstage post invocauit, vnder binnen 2 oder 3 Tagen selber bei Euch sein. Gegeben 
vnserme Ingesegel. zu Lebus am Dienstag nach Jnvocavit, unter unserm 
Den LErbarn vnd wysen Ratmannen Siegel. 
beyder Stede zum Berlin und Coln, 
vnsern besundern lieben frunden. 
Fidicein , dipl. Beiträge IV. S 71 
Al 1. 
Markgraf Jobst fordert die Rathmannen zu Berlin auf, ihn in Guben zu erwarten. 
'Jost von Gotes gnaden Marggraffe zu Bran- Jobst xn. Ehrbare, Liebe, Getreue. Durch 
denburg vnd Mehren. Erbaren liben getruwen. Vys mnothwendige Geschäfte im Dienste unsers Herrn, des 
baben hie notliche Saken vnsers herrn des Kunigces Königs, sind wir bisher abgehalten worden, von hier 
bis daher vffgehalden, also das wir vns durc< sulker abzureisen; aber wir sind nun fertig, so daß wir in 
saken weghen von hinnen nicht muchten erheben; son» 2 Tagen ohne alles Säumen von hier abreisen und 
dern wir sein nun fertig, also das wir vns ohn alles geradewegs nach Guben reiten wollen. Deshalb bitten 
sümen in zween Tagen von hinnen erheben wollen, wir Euch, daß Ihr CEuch daselbst aufhaltet und auf 
vnd wollen entrichtes reiten xen Guben. Davon bidz uns wartet, da wir gänzlich zu Hand ohne alles 
den wir Lich, das Ir dö< da enthaldet vnd wardet Säumen kommen wollen. Und wäre es, daß auch 
Vuser da, denn wir gtenbzlicken zu hand ohne alles einige Fürsten, Grafen vder Herren und auch andere 
sümen komen io wollen. Vnd ist, das etlicke Horsten, Städte dahin gekommen wären, die haltet an und bittet 
Graven oder Zerren vnd ouch andere Stede dahen sie, daß sie bis zu unsrer Ankunft da bleiben. Gegeben 
komen sin, die enthaldet vnd biddet sie, das sie vnsere zu Prag, Freitags vor St. Gallustage. 
Zukunfft da blinen. Geben zu Prace des Sritags vor Auf Befehl des Herrn Markgrafen. 
St. Gallentage. Laurentius. 
De mandato Domini March. 
Caurentius. 
Den LErbaren, wysen Rathmannen 
zu Berlin. 
Fidicin , dipl. Beitr. IV. S. 77 
ALL 
Der Herzog Ulrich von Mecklenburg verwendet sich bei den Städten Berlin und Frankfurt für 
den v. Holßendorf. 
Ulrick von Godes gnaden Zertoghe to Meke- Ulrich, von Gottes Gnaden Herzog von Merklen- 
lenbur>. Vnsern Gruth thovorn. Wetet &y' stede vnd burg. Unsern Gruß zuvor. Wisset Städte und Mannen 
gy Manne vppe dem Barnimme, dat vor vns ist gez auf dem Barnim, daß Ger>e von Holtzendorff bei 
wesen Gercke von Zoltzendorp vnd hbefft vns Oöwer mir gewesen ist und über Euch geklagt hat, daß Ihr 
jo geklactet, dat gy em hebben genomen de Vyige ihm die Neuemühle genommen habt. Wir bitten Euch, 
Möhle. Vnde wy bidden io, dat ju em de wedder ihm dieselbe wieder zu geben oder haltet mit ihm einen 
gevet, offte rydet em darümme to daghen vnd weret Rechtstag. Wolltet Ihr das nicht thun, so müssen 
em dar Recht ömme. Isset dat iu des nicht en duen, wir ihm zu seinem Nechte verstatten und ihm helfen. 
so mute wy Em ghünnen tho sinem Rechte vnd helpen. Geschrieben zu Lychen am Mittwoch in der Pfingstwoche, 
Schreven tho Lychen det Middewecken in den Paschen unter unserm beigedrückten Jusiegel. 
vnder vnser insigell överdrückt. 
Den Ehrwerdigen Luden Mannen vnde 
Steden Srancenvorde vnd Berlin 
vppe dem Barnim Kame vnser brieff. 
Fidicin, dipl. Beitr. IV. S. 87 
Berlinische Urkunden. 
“1
	        
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