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Der Berlinischen Urkunden dritte Abtheilung: die Zeit der luxemburger Fürsten von 1374 bis 1411

Full text: Urkunden-Buch zur Berlinischen Chronik / Voigt, Ferdinand (Public Domain)

1400 235 
xxxjjjj schok groschen pracischer munte, dy wol hebben und Frommen unserer Stadt Berlin verwendet haben. 
vpeebored, vnd hebben dy in vnser stad Berlin nüt Ueber diese 34 Scho> Groschen quittixen wir ihm 
vnd fromen gekeret vnd &>ebracht. Der xxxjjjj shok hiermit und haben deß zum Zeugniß an diese Urkunde 
troschen laten wi em ledich vnd loes; med orkunde des das große Berliner Stadtsiegel hängen lassen. Gegeben 
kectinwordictin briues. Des thu orkunde vnd thu Bez zu Berlin, nach Christi Geburt im Jahre 1400, am 
kentnisse hebbe wi vnser stad Berlin groste Ingesigel heiligen Dreikönigstage. 
an dessin bryff gehanden, nach gots gebord virtein- 
hundert Jar an der heiligen drver koninge dage thu 
Berlin. 
Fidicin, dipl. Beitr. I. S. 220 f. =- Aus dem Berliner Stadtbuche. 
LXAXVI. 
Jriedensgelöbniß des Grafen Ulrich von Lindow und des alten Kuno von Quitzow für das Havel- 
land und die Lande Barnim und Teltow bis zur Fastnacht, vom 5. Februar 1400. 
Niedel, Cod. dipl. Brandenb. Suppl. S. 253 ff. 
LAXVI. 
Markgraf Jobst befiehlt allen Zöllnern, die Städte Frankfurt, Berlin, Brandenburg, sowie alle 
übrigen Städte mit ungebräuchlichen Zollabgaben nicht zu beschweren, am 13. Juli 1400. 
Wir Jost, von gotis Gnaden Marg&raff czu Wir Jobst, von Gottes Gnaden Markgraf von 
Brandemburg, Mart&raff unde here czu Mer= Brandenburg, Markgraf und Herr von Mähren 2c. 
hern 2c. Bekennen offenlichen mit dysem brieffe, das bekennen hiermit öffentlich , daß wir unsere lieben getreuen 
wir unser Stete Sran>enfurt, Berlin, Brandem=- Städte Frankfurt, Berlin, Brandenburg und die 
bur&g unde alle ander unser Stete czwysschen Odir übrigen, die zwischen Oder und Elbe liegen, bei ihren 
unde der Elbe gelegen unsern liben getrwen wollen alten Nechten und Freiheiten erhalten wollen in Hinsicht 
bey iren alden gewonheyten unde freyheiten haldin auf die in unserer Mark Brandenburg zu entrichtenden 
an allen Czollen yn unsernn lande der Marke czu Bran- ' Zölle. Und wir verordnen , daß man ihnen keinen an- 
dembur&, Alczo das man von In keinen andern Czolle dern Zoll, als den sie seit alter Zeit entrichtet haben, 
nemen sal noch sye Besweren in keynerley masse, demm abnehmen noch sie auf andere Art belästigen soll. Wir 
als sye von alders her an gegeben haben. Dorumb schärfen daher bei unserer Ungnade allen unsern lieben 
so gebyten wir ernstlichen bey unsse hulden allen czolzs getreuen Zollbeamten zu Oderberg, Neustadt, Treb- 
lern, dy iczund seyn odir her noch an kumpfftig wer=- | bin, Saarmund, Pots8dam und Köpenic>, sowie 
den, czu oderber>, Vewestat, Trebyn, Sar-= sonst in der Mark Brandenburg, ernstlich für jekt und 
mund, Postamp unde Copenic> und allen andern alle Zukunft ein, von den gedachten Städten feinen wei- 
unsern Czolnern In der Mar> czu Brandemburg un= tern Zoll zu verlangen, als den sie von Alters her ent- 
sern lyben getrwen, das ir den egenanten unsern wichtet haben, noch sie sonst irgendwie zu beschweren, da 
Steten kein beswerunge an dem Czolle thun sollet noM wir gesonnen sind, ihnen ihre alte Gewohnheiten und 
keynen andern Czolle von In nemen sollet, Sunder Freiheiten für alle Zeiten unverkürzt zu erhalten. Deß 
den sye von alders her gegeben haben. Wann wir zum Zeugniß haben wir in Ermangelung unseres großen 
sye bey iren alden gewonheyten unde freyheiten ewic= Siegels , das wir nicht bei uns führen, unser Sekret- 
lichen unde vesteclichen behalden wollen. Mit urkund Siegel anhängen lassen. Gegeben zu Driesen, nach 
dis briffes, vorsi>xelt mit unsernn heimlichin Anhan= Christi Geburt im Jahre 1400, am Tage der heiligen 
genden Insicxel, wan wir das grosse Insigel nicht czu Margaretha. 
der czeit by uns gehabt haben. Gegeben czu Dryssen, Das von Wort zu Wort gleichlautende Original 
nach Cristus >eburt virczenhundert jaren, an sande vorstehender Abschrift besizt der Rath von Frankfurt 
Margarethen tage. Den rechten vorsegelten briff für die genannten Städte. 
dyser ausschrefft von wort czu worte als czuvorge- 
schreben ist, haben dy Rathern czu frankenfurt von 
der exenante Stete wecten. 
Niedel , Cod. dipl. Brandendb. I., 9. S. 80
	        
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