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III. Sach-Register

Full text: Urkunden-Buch zur Berlinischen Chronik / Voigt, Ferdinand (Public Domain)

EV! Sach - Register. 
brück 1, t; von den ältesten Grundzinsen sagt. Nach dem alten Soll. Dieser bestand in einer Abgabe von allem Holze, welches 
Berliner Stadtbuche waren in Berlin 17, in Cöln 14 Woh- durch die Stadt Cöpenick geführt wurde, sowie von allen 
nungen oder Hausstellen, von deren jeder eine solche Abgabe Schiffen, welche zwischen dem Mühlendamm in Berlin und der 
entrichtet wurde. Da fie die ältesten Abgaben und wahr- Stadt Fürstenwalde über Cöpenick gingen. Sehr einträglich 
scheinlich schon entrichtet worden sind, als der (Grund und mußte dieser Zoll gewesen sein, für welchen die Stadt bei 
Boden nod) nicht von den deutschen Fürsten in Besitz genommen jeinem Ankaufe dem Markgrafen 220 Talente brandenburg. 
worden war, so können wir annehmen, daß diese Hausstellen Münze zahlen mußte. Urk. v. J. 1298 S 22, 1863 S. 149. -- 
denjenigen Raum bezeichnen, welcher die ursprüngliche Stelle Berlin erhielt auch außerhalb Zollbefreiung, wie 3 B. in Cöpe- 
der Stadt andeutet; dies war in Berlin die Gegend der nick, Freienwalde, Saarmund 2c. Die Zollbefreiung wurde von 
Nikolaikirche und des Molkenmarktes, zu Cöln die Gegend des den (Grundbesißern öfters bestritten, 3. B. in Freienwalde von 
cölnischen Fischmarktes und der Fischerstraße. Diese Stellen Uchtenhagen, weShalb Berlin in Magdeburg Klage führte und 
waren zugleich der Mittelpunkt beider Städte, von welchem Schöffenurtheil empfing. Ueber die Zollbefreiung vergl. die 
die weitere Cntwickelung derselben ausging. Urk. von 1370 S. 114, 1356 S. 135, 1375 S. 184, 1386 
Zebent, der, war der zehnte Theil der gewonnenen Früchte, welche S. 209, 1390 S. 228, 229, 1397 S. 225, 1400 S. 235. =- 
der Markgraf als Croberer des Landes ursprünglich in An- Zu bemerken ist, daß die Zollstätte an dem Punkte bestimmt 
spruch nahm. Jedoch wurde dies Recht innerhalb der Branden- worden war, wo die (Grenze zwischen Ober- und Unterspree sich 
burgischen Diöcese von der Geistlichkeit beansprucht, wogegen befand; dies war der Mühlendamm, bei dem schon im Jahre 
die Markgrafen auf Entscheidung drangen, welche im Jahre 1298 Mühlen standen. 
1232 durch Bergleich herbeigeführt ward. Urk. v. J. 1232 
S. 2 EC. 
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