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III. Sach-Register

Full text: Urkunden-Buch zur Berlinischen Chronik / Voigt, Ferdinand (Public Domain)

ZIV Sach - Register. 
1289 Jacob v. Liezen, Zabel v. Steinhausen, Denecke von 1496 Claus Schulten und Michel Friße, Bürgermeister für 
Belgern, Johannes Buch, Rathmanne =- S. 19). Cöln, Philipp Dams8z, Kerstian Schulten, Fritz Kuche- 
1290 Curd Schonenhusen, Jacob v. Lieben, Curd v. Beliß, meister, Jores Schumacher, Rathmanne für Cöln. 
Meister Siffrid. =- Nach einem Transsumte im Copiario 1514 Joachim Reich und Benedictus Krull , Bürgermeister, 
(. M. 18 des Geh. Staats8-Archivs S. 146*- Mittelstraß , Wilke Blankenfelde, Georg Jden, Hans 
1311 Heinrich Uden und Hans Wiprecht, geforne Altermänner, Schmidt, Hans Harkstro, Caspar Freyberg, Thomas 
Hans Stettin, Hans Buch, Ulrich v. Köthen, Conrad Kulepatz, Melchior Funk, Torban Holland, Hans Tempel- 
v. Köthen, Hans Sone, Hans Rhode, Rudolf Straßburg, hof, Rathmanne. = Aus dem Geheimen Staats - Ardiv 
Dietrich Mann, Conrad v. Borc<h, Albrecht Krähenfus, (!. M. 43. 
Rathmanne = S. 27. Militärverfasjung. Der Kurfürst bestellt den Leonhard Cart 
1313 Hans Sone und Johann v. Rhode, gekforne Altermänner, auf drei Jahre zum Hauptmann des Fußvolks der Städte 
Hans Wiprecht, Heinrich Krähenfuß, Rudolf Straßburg, Berlin und Cöln. -- M. vergl. Ueber die ältere Militärpflicht 
Dietrich Mann, Elias v. Luckau, Christian Schulten3, der märkischen Städte, Fidicin, Beitr. Bd. 3 S. 164, am 
Johann v. Soltwedel, Dietrich v. Lieben, Rathmanne =- 4. September 1525. Fidicin, Beitr. IV. S. 219. 
S. 28. Mord, der, des Propstes von Bernau, der erste Priestermord, welcher 
1326 Peter v. Ließen und Nicolaus v. ASperstede, Bürger- in Berlin vorkam, hatte großes Aufsehen erregt und war für 
meister, Johann Lange, Wilkin Kreyenfus, Johann von Berlin von so wichtigen Folgen, daß hierüber noch Ciniges zu 
Heckeloeck, Arnold v. Schönhausen, Petrus v. MoScow, jagen ist. Jm Jahre 1327 ward, als er eben nach abgehaltenem 
Theodor (Dietrich) Wardenberg, Conrad v. Beliß, Jacob Gottesdienst aus der Marienkirc<e trat, gedachter Propst vom 
v. Rathenow, Johannes v. Liezen, Hermann v. Wilden- Pöbel ergriffen, erschlagen und verbrannt. Dafür mußte die 
bruch, Rathmanne = S. 47. ganze Stadt büßen; indem die Geistlichkeit gegen dieses Ver- 
1331 Otto v. Buch und Gerhard v. Rathenow, Bürgermeister. brechen sich erhob und bis zum Papste ihre Klagen vorbrachte, 
1340 Peter Mos8cow, Jacob v. Rathenow, Henning Ließen, welcher mehrere Bischöfe und Kardinäle ernannte, die Sache zu 
Peter Lands8berg, Henning Rode, Johann Wiprecht, Gerke untersuchen und die Strafe zu bestimmen. Das von diesen 
Pelt, Dietrich Brügge, Henning Buch, Radeke, Heinrich eingeleitete Verfahren hatte länger als 20 Jahre gewährt, bis 
Rode, Block, Rathmanne =- S. 77. endlich ein Vergleich zu Stande kam, wonach der über Berlin 
1343 Johann Reiche, Otto Buch, Henning Liezen, Theißen die Zeit über geschwebte Bann gelöst und die Sache für erledigt 
Seid, Henning v. Hameln, Rathmanne =- S. 80. erachtet werden konnte, nachdem Berlin noch große Geldsummen 
1375 Peter Blankenfelde, Henning Dobbeler, Nicolaus Bar- opfern mußte. Vergl. hierüber die Chronik und folgende Ur- 
tholomäi, Johann v. Aken, Nicolaus Bekerer, Hermann funden vom Jahre 1327 S. 40, 1334 S. 59, 1335 S. 65, 66, 
Wildenbruch, Nicolaus Landsberg, Johannes Rathenow, 68, 1343 S. 380, 1345 S. 87, 38, 1346 S. 91, 92, 94, 1347 
Johannes Liezen, Schulze der Aeltere, Nicolaus Neuenhof S. 96, 97. 
ver Jüngere, Jacob Blankenfelde, Rathmanne -- S. 183. Münze. Die Münze war der einzige Ort, an welchem in der Regel 
1442 Hans Rathenow und Augustin Volker, Bürgermeister, Geld vorräthig war, das sich aus dem Ertrage, nach Abzug 
Bartholomäus Pleß, Palme Schulzen, Clawes Schulzen, der Prägekosten, bildete und dem Landes8herrn zur Verfügung 
Heiniche Walsleuen, Matthewse Arens, CaSpar MewsSze, stand. Die Münze vertrat die Stelle der heutigen Bank und 
Nickel Valkenberg, Hans Franken, Jacoff Heyns, Rath- vermittelte Geldgeschäfte. Ueber das Münzwesen in Berlin 
mann. vergl. man die Urkunden vom Jahre 1322 S. 39, 1325 S. 45, 
1443 Thomas Wins und Peter von der (Gröben, Bürger- 1343 S. 80, 1345 S. 90, 1375 S. 184. Von den Münz- 
meister , Matthis Wullenweber, Arend Schonhuse, Hans meistern handeln die Urkunden vom Jahre 1356 S. 131, 132, 
Dylis, Bäcker, Baltzer Boyten, Peter Trebuß, Junge 1365 S. 156, 1369 S. 165. -- S. bes. Fidicin, Beitr. Bd. 1. 63. 
Claus Buchholz, Bartels Strobant, Peter Garnekuffer, Die Mühlen zwischen Berlin und Cöln gehören unzweifelhaft zu 
Junge Hans Markowen =- Copiarium des Stadt-Archiv den ältesten Cinrichtungen (es wird ihrer schon 1285 gedacht. 
Nr. 11. Urk.-Buch S. 16) der LandesSherren, die ihnen nicht unbedeutende 
1450 zu Berlin: Peter von der Gröben und Claws Schulte, Vortheile gewährten. Im Jahre 1375 brachten sie 400 Schock 
Schuhmacher, Bürgermeister, Mattis Arnd, Caspar Groschen ein. Cine eigenthümliche Art, den Mühlenhof zu 
Mewe833, Hans Hadewig, Hinrik Walsleue, Simon Lyman, benußen, ergiebt die Urfunde vom Jahre 1464, worin der 
Peter Molner, Michel Heiß, Simon Blumenhagen, Balker Kurfürst einen Mühlenmeister einsezkt und ihm alle Pflichten 
Hake, Arnd Schönhausen, Rathmanne; = zu Cöln: und Vortheile überträgt, welche seit Alters mit dent Amte 
Claus Blodan, Peter Guriß, Peter Ely8, Mattis Haden- verbunden waren. Dazu gehörte das Backen, Brauen, 
berg, Caspar Halff, Sebus, Rathmanne. Schweinemästen u. |. w. für das Schloß, wonac< der Mühdzken- 
1451 zu Berlin: Peter Garnekufer und August Bolcker, hof als Wirthschaft8hof des Schlosses gedient zu haben scheint. 
Bürgermeister, Hans Tymmermann, Fleischhauer, Heniß S. Urk. von 1464, gedr. bei v. Raumer, Cod. dipl. 1., S. 230. 
Czibichin, Mattis Mattis, Lakenmeker, Benedictus Schulte, QÜeuhbof, eine biSher vergeblich gesuchte Besitung der Stadt, welche 
Schumaker, Hans Dyluß, Becker, Claus Bucholt in der sich, dur< neuere Nachforschung als der ursprüngliche Hof 
stralauischen Straten, Nickel Sasse, Heyne Lymen, Junge Stralow, ein wüst gewordener Hof aun Stralauer See, den 
Claw3 Schulte, Laurent Schrader, jämmtlich Rathmanne; die Stadt Berlin von dem von Barolsdorp erfauft hatte und 
-- zu Cöln: Bartholomeus Bergkholtz, Bürgermeister, welchen Waldemar der Falsche im Jahre 1348 der Stadt als 
Andre8 Werbick, Hanns Krygh , Hanns Mewesz, Peter Eigenthum zu verleihen versprochen hatte. Urk. S. 100. Der 
Nultebecker, Claws Sonnenbergh, Knochenhauer. Neuhof ist in den Hof Boxhagen umgewandelt worden. 
1453 Thomas Wins und Peter von der Gröben, Bürger- Hiederlage, die, das Recht einer Stadt, von reisenden Kaufleuten 
meister, Kaufmann, ein Fleischhauer, Mattise , Wullen- zu verlangen, daß dieselben ihre Waare, behufs des Umsaßes, 
wewer, Arnd Schonhusen, Schumacher, Hans Dylis, auf dem Markte oder in der Kaufhalle der Stadt den Cin- 
Becker, Balzer Boytin, Peter Trebusz, Junge Claus wohnern feilbieten. =- Urk. v. J. 1298 S. 22, 1363 S. 149, 
Buchholz, Bartolt Strobant, Peter Garnkouffer, Junge Pest. Jm Jahre 1484 grassirte die Pest oder „das große Sterben“, 
Hans Markow, sämmtlich Rathmanne. jo daß der Kurfürst sich von Berlin entfernen und zu Schönebeck 
1490 Kerstian Matthias und Jacob Winds, Bürgermeister, aufhalten mußte. Von dort aus ermahnte er den Magistrat 
Claus Schulten, Kerstian Han, Thile Gije, Crtmann beider Städte, allen Streit, so auch den mit dem HauSsvogte 
Steffen, Jacob Freyberg, Joachim Reich, Marcus Maler, wegen der Jurisdiction, bis nach vem Aufhören der Rest, ruhen 
CaSpar Slottenick, Hans Groben, Clemen Garnkopper, zu lassen. =- Schönebeck am 14. Oktober 1484. Fidicin, Beitr. IV 
Rathmanne zu Berlin. S. 213.
	        
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