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Erster Band Zweites Kapitel

Full text: Der Spreekönig / Wald, Carl (Public Domain)

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„Du schel Hric 
hierher soll, Man. 
„Wenn Kurt: sich schon so weit engagirt hat, sie in 
meinem Namen cinzuladen, kann ich ihn doch kaum des⸗ 
üvoniren. Er is überhaupt in letzter Zeit ohnehin so 
empfindlich. Er ist im Stande, er kauft sich anderwäns 
an und läßt uns allein.“ 
Selmahatte ihre Arbeit wieder aufgenommen. 
„Immer kann e— ja doch nicht bei uͤns bleiben; wenn 
er num heirathet? 
Die Frau Kommerzienrat? seufzte. 
„Wenn er das nur 55u— n. Ach einmal seine Sport 
geschichten aufgeben won he jenes Fräulein Herbeck 
gar nicht gern hierher? ir Kurt ist wahrlich eine 
andere Partie nothwe Andererseits aber beruhigt 
mich die Sache wieder, „e habe sie hier wenigstens unter 
den' Augen, und eigentlich —, wenn er sie heirathen wollte, 
so könnte er sie doch nicht hierherbringen.“ 
Weshalb nicht, Mama?“ 
Tas verstehst Du nicht; Dein Taktgefühl müßte Tir 
es aAllerdings sagen. Würdest Du, ohne verlobte Braut 
zu sein, in das Haus der Putter eines jungen Mannes 
gehen, von dem Tuͤnvermuthen könntest, er wolle Dich zu 
seiner Frau machen?“ 
„Warum denn nicht, Mama? Das ist doch das Aller— 
bequemste.“ 
Die Frau Kommerzienrath fuhr auf. Tann besann sie 
sich, schüttelte den Kopf und sagte: 
„Du bist manchmal etwas naiver, als die Polizei 
erlaubt. Neulich auch drüben bei Hurachs. Was soll die 
junge Frau Hurach, doch immerhin eine geborene Baronesse, 
on“ r deuten? Du bist kein Backfisch mehr und — J 
„Aber Mama, wegen der Hurach bin ich unbesorgt; 
Herrgott, was ist denn da Groͤßes?! Mag ihre Mutter 
nncthin eine Baronin sein, zunächft ist sie eine s chwedische —“ 
Der schwedische Adel ist mindestens so aut wie der 
onnmersche.“ 
ganz damit einverstanden, daß sie
	        
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