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Zweiter Band Siebzehntes Kapitel

Full text: Der Spreekönig / Wald, Carl (Public Domain)

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„Er hat recht! Ich kann es ihm nicht beweisen!“ flüsterte 
sie dann schmerzvoll grimmig vor sich hin. 
Dann aber schien sie völlig gefaßt. Sie befahl Bertha, 
Licht zu machen und eine Flasche Wein zu bringen. 
„Sprechen wir vom Theater“, sagte sie dann. „Ich 
will'nicht mehr an diesen Schuft denken.“ 
Linda und Mar Hurach sahen sich an. Sie hätten gar 
zu gern gewußt, woher Jennys grenzenloser Zorn gegen 
diesen Dr. Moritz rührte. 
Sie batte bisher seinen Namen nicht gekannt, aber sie 
sagte ihnen nicht einmal, ob sie ihn unter einem anderen 
Namen kennen gelernt hatte. 
Linda Hollfeld zerbrach sich den Kopf über die Sache 
und war in Folge dessen sehr zerstreut. 
Nur einmal noch, als Max Hurach mitleidig Jennys 
Hand faßte und diese tröstend küßte, sagte sie ganz mechanisch: 
„Ein reizender Kakadu! 
Achtzeßntes Kapitel. 
Der Direktor und das Theater waren gefunden. 
Eine Schülerin der Linda Hollfeld ließ man gern auf⸗ 
treten, zumal Max Hurach für drei Abende das Theater 
kaufte, was Jenny allerdings nicht wußte. 
Daher braͤuchte denn auch mit Freibillets nicht gespart 
zu werden. 
„Erst muß ich aber sehen, ob es geht!“ hatte der Di⸗ 
rektor gesagt. 
Mit Zittern und Beben war Jenny zur ersten Probe 
gegangen. vinda hatte sich alle mögliche Mühe gegeben, 
aber es war da Jemand gekommen, der es besser verstand 
wie sie, Unterricht zu geben, obwohl er nicht zum Theater 
gehörte. 
Dieser Jemand war Dr. Arndt.
	        
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