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Erster Band Siebentes Kapitel

Full text: Der Spreekönig / Wald, Carl (Public Domain)

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Ruhe, aber des Ne 
emen tkown faer 
sie das zu mic ar 
Sie sollen ins Krauntcuhat rr. 
halb sträuben sie sich denn dagen 
„Seh'n Sie, Herr Ratb es war ja vielleicht Unsinn“ 
fuhr Wulkow fort, „denn die Krankenhäuser von Berlin 
das hört man ja allgemein —-die sollen ja so gut sein, 
daß man schon jesund wird, wenn man blos rein soll. — 
Aberst, Herr Rath, ich habe nu die Antipodie. — Na, es 
ging denn auch so vorübe aber hauptsächlich habe ich 
es das Fräulein Angjele —rten, daß ich nich rein 
kam in die Krankenhäuser. 
Er holte tief Athem, als gewähre es ihm jetzt noch 
eine Beruhigung, daß er nicht „drin“ gewesen sei in jenen 
— mit allem Comfort der Neuzeit — ausgerüsteten Ber— 
liner städtischen ten. 
„Aberst ja nicht allein, Herr Rath, was 
mich so na Wulkow for:, „es war noch was 
anderes.“ 
»ncewas 
Deh Wulkow dämpft 
—F u einem üster dieses selbijte 
— hatte die alte van Suhler — eben weil 
., jar nicht selbst war — aus dem Hause 
lasen. — Und zu Leute, Herr Rath — zu Leute! 
mußte immer das Jeld hinbringen vor ihre Pennsion. 
„ jrundjerechter Strohsack, waren das Leute! — We— 
nigsten was dem Mann und dem Sohne betraf —“ Wulkow 
wurde entrüstet — „lassen Sie mir davon schweijen, Herr 
MRath, denn es war jräßlich, jeradezu jräßlich, was das 
arme Fräulein Angjela da auszusteh'n hatte.“ 
Herrn Rechnungsrath Neumann interessirte diese Sache, 
und um Wulkow's Weitschweifigkeit einzudämmen, unter— 
brach er ihn durch einige Fragen — 
Da erzählte ihm denn Wulkow, daß er überzeugt sei, 
Angela sei die Tochter des alten van Dahlen, oder jeden— 
falls doch diesem sehr nahe verwandt. Er zog den Nath 
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Der Spreeköni
	        
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