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für den Verkehr im Rleinen das Rad; daher
sieht man, wohin man in Berlin auch bliken
mag, aller Orten die elektrische Bahn und die
Nadler.
Mit der größeren Schnelligkeit ist auch eine
größere Freiheit des Verkehrs Hand in Hand
gegangen, und wenn auch heutzutage noch die
Polizei jeden einzelnen Unterthan an der Strippe
hat und ihn sorgfältig mit Un- und Abmeldeformularen
kontrolliert, damit er nicht etwa vergißt,
Steuern zu zahlen oder Soldat zu werden,
so -war's im vorigen Jahrhundert doch bedeutend
schlimmer. Hoffentlich wird uns das zwanzigste
Jahrhundert endlich die Erlösung von der polizeilichen
Strippe . bringen. Vorläufig müssen wir
uns mit dem Bewußtsein begnügen, daß wir schon
ein ganz hübsches Stü> gegen das vergangene
Jahrhundert vorwärts gekommen sind, und damit
wir uns dies recht lebhaft zu Gemüte führen,
folgen wir einer Beschreibung G. Langenscheidt's,
der uns in humoristischer Weise schildert, was fürUnannehmlichkeiten
ein harmloser Reisender um 1750
anden Thoren Berlins über sich ergehen lassen mußte.
„Wir halten am Oranienburger Thor, wo
wir noh freies Feld finden.