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Vierter Akt

Full text : Die Mütter / Hirschfeld, Georg (Public Domain)

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Du hast mich kaum jekannt =- so mußt Du immer
denken. Hörst Du, Robert. Wir müssen beide
treu sein. (Pause.)
Robert.
Du rücst mir in die Ferne mit Deiner treuen
Kraft. Was hält mich eigentlich, daß ich Dir nicht
folge. =- Wünsche. =- Die werf' ich hin. (Pause.)
Du wirst einsam sein.
Marie.
Nich ganz . . . ich denke ja an Dich. =
Robert.
Aber Du kannst es nicht. Du willst mich täuschen.
I< bitte Dich um alles = -- bring' mich nicht
in solche Zweifel!
Marie.
An was denn? (Sie sieht ihm tief und schwer in
die Augen.)
Robert.
Du wirst stark sein =- =--Marie

I< weiß, was ich will. Wenn ich auch sonst
nichts . verstehe =- Dich versteh" ich besser, wie Deine
Mutter und Hete zusammen. Du brauchtest mir
gar nich erst zu sagen, was für 'ne Sehnsucht Du
hast . . . in Deine Augen da hab' ich's jesehn. =
Glaube mir man =- ich weiß Bescheid. Leb' wohl.
Robert (will sie umfassen).
            
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