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Zweites Kapitel. Herr Schellbogen auf Reisen

Full text: Herr Schellbogen's Abenteuer / Rodenberg, Julius (Public Domain)

EE 31.8 
mit der tiefen Stimme. „Nehmen Sie eine 
Melange von beiden.“ 
„Gut,“ sagte Herr Schellbogen, der sem Auge 
nicht von jenem Balken zu entfernen vermochte, 
worauf Herr Hantelmann die Mischung vornahm, 
wie ein Geschäft, welches einen großen Aufwand 
von Zeit, Ueberlegung und Vorsicht verlangt. 
Nichtsdestoweniger, nachdem das Werk vollbracht, 
und das Pfund Thee neben dem Pfund Zucker 
lag, ertappte ex den Blik des Herrn Schellbogen, 
der immer noch an dem genannten Balken hing. 
„Mein Herr,“ sagte er mit einem fragenden 
Accent in seiner Stimme, dex wie Donner in 
die Seele des Herrn Schellbogen klang und diesen 
beschämt und erröthend seine Augen. zu Boden 
schlagen machte. Zugleich begünstigte ex die näm- 
liche Stelle im oberen Theil seines Ladens mit 
einem Blick. 
„JZ<4 weiß nicht, ob ich mich geirrt habe,“ 
stammelte Herr Schellbogen. 
„Da liegt das Fliegenpapier,“ versetzte Herr 
Hantelmann, mit einer fast majestätischen Ruhe. 
„Das ist's eben, was ich brauche,“ rief der 
Andere, mit einem Ausdruc> des Entzückens, als 
ob er hier gefunden habe, was sonst in Berlin 
oder in dex Welt nicht zum zweiten Male zu 
haben sei. 
„Alles zu seiner Zeit!“ erwiderte Herr Hantel- 
A“
	        
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