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Letztes Kapitel. Herr Schellbogen gibt das Geschäft auf und empfiehlt sich dem Leser

Full text: Herr Schellbogen's Abenteuer / Rodenberg, Julius (Public Domain)

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hatte, um mit ihm auf das glückliche Ereigniß 
anzustoßen. 
Während zuerst das Kaufgeschäft und später 
der an dem Hause vorzunehmende Umbau ihn 
immer häufiger in die Gegend führte, konnte 
Herr Schellbogen der Versuchung nicht wider- 
stehen, auch den Kronprinzen wieder zu besuchen, 
natürlich nur im Vorübergehen, um dem Wirth 
desselben, der lange sein Freund gewesen und 
bald sein Nachbar werden sollte, die Geschichte 
seiner letzten Reise, welche damals in mannig- 
fachen Versionen Stadtgespräch geworden war, 
ordnung8gemäß und in ihrer ganzen Wahrheit 
zu erzählen. Denn es war nichts darin, was er 
hätte zu verschweigen brauchen. 
Einmal, bei Gelegenheit einer solchen Visite, 
traf ex auch den di>en Weinreisenden wieder, 
welcher ihn freudig begrüßte, und als er aufstand, 
ihn am Knopfloch festhielt, um ihm eine neue 
Anekdote von . einem „Paffen“ zu erzählen. -=- 
Aber Herr Schellbogen hatte eine solche Angst 
vor ihm, umsomehr, als sich in demselben Moment 
auch der Oberkellner in der Thür zeigte, daß er 
drei Gebinde Wein bei ihm bestellte, nux um von 
ihm loszufommen. . 
. Und übers Jahr, als Herr und Frau von 
Czernifow aus Magdeburg kamen, da war auch 
das Haus am Neuen Markt fertig, so wie Herr
	        
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