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Fünftes Kapitel. Herr Schellbogen faßt einen Entschluß

Full text: Herr Schellbogen's Abenteuer / Rodenberg, Julius (Public Domain)

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welches bei den Worten: „Meine Braut“ erröthete 
und die Augen niederschlug. 
Herr Schellbogen betrachtete sie mit dem 
äußersten Wohlgefallen. Er hatte die Rüstung 
des Heroen abgelegt, die ihm auch ein wenig 
s<wer auf dem Leibe saß, und war wieder ganz 
der gemüthliche Mann geworden, der seine Freude 
hat an guten und frohen Menschenkindern. „Sehen 
Sie,“ rief ex, „das ist brav, brav von Jhnen und 
brav von Jodocus. Seien Sie mir willkommen 
und helfen Sie uns! Stehen Sie uns bei. 
Hören Sie nur. wie der Kleine schreit. Ich 
habe nie gewufit, daß so kleine Kinder so laute 
Stimmen haben.“ 
„Es wird hungrig sein, es wird Durst haben,“ 
schmeichelte RöSchen Troschel, und nahm das Kind 
aus seiner ziemlich unbequemen Lage auf. „Wart' 
nur, Du sollst gleich was haben, was Dir schmecken 
wird!“ 
Dabei warf sie einen Bli auf ihren ver- 
lobten Bräutigam, welcher aber so vertieft in 
ihr Anschauen dastand, daß er den Wink gänzlich 
übersah. 
„Wie sie mit Kindern umzugehen versteht!“ 
rief er in voller Extase. „Die wird eine Haus- 
frau werden, Herr Schellbogen, eine Gattin und 
Muüttev!..-.::2+“ 
„Und Gott mag Euch seinen Segen dazu
	        
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