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walt gepadet und ihm die Hojen hHinabgezogen. Dar:
nach greifet er flugz au3 einen Eimer voll Wajfer8
ine wahre Henkeräruthe, und Hauet, peitfdet und
tummelt dem armen Schelmen darmit foldhergeftalt
auf Pofteriort herum, daß diejer aljo gellet, Heulet
und brüllet als wie eine Sau beim Megger, Höret
auch niot auf, biz die Schwielen auflaufen, das
Blut an den Beinen hHerunterrinnet, und der Delinquent
fidh hHeifer gefhrieen. Da ward er freilich ftille,
aber mit den Yugen blidet er vol Haß und unjäg-(iher
Wuth auf feinen gräuliden Zudtmeifter.
Während diefem i{ft ob dem mörderlidhen Ge:
jdhreie au Ganz Weber, der zweite SoOulmeifter
herzugefommen und wehret mir, daß ih mid) des
Buben annähme.
„Denn die Jugend,“ faget er, „ift aud) nie uns
bändiger, ungezogener und gotilojer gewejen denn fie
jekt ift. Die Kinder vom fiebenten Jahre an ftellen
fi bereit8 fo ungebärdig, als wenn fie nidt Men:
ihen, fondern wilde Zhiere wären. Einer beiket her:
nieder, wann man ftrafen muß, wie ein unfinniger
Hund in den Stein, womit er geworfen wird; ein
Anderer macht ein Geficht, al3 vb er voller Teufel
wär; ein Anderer jtellet fidHh an, al8 wollt’ er gerne
dem Züchtiger in’s Gefidht jHlagen. CSumma: e8
wäre Noth, wenn irgend cin böfer Bub geftäupet
jollte werden, man hätt’ alleweg den Schergen bei
der Hand, die foldjen Hinüberzögen oder vor der
Zhüre ftünden, daß er nit entliefe.“
Da bin id meines Wege8 weiter gangen, gedacht
aber bei der Frau Churfüritin davon ein Wörtlein