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Band No. 8 (113-139), 21. März 1919

Metadaten: Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1919 (Public Domain)

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7. "Bureauachilse für Ausgleichs- 
Kartotheken (möglichst Kriegs 
beschädigte), monatlich 280 Jt, 3 360 Jt, 
8. Eine Bureaubeamtin, monatlich 
360 M 3120 - 
9. Eine Bureaubeamtin, monatlich 
245 Jt 2 940 - 
10. * Eine Stenotypistin, monatlich 
240 Jt . 2 880 - 
11. Eine Telephonistin (^/, anteilig), 
monatlich 120 Jt 1 440 - 
12. * Ein Bote und Arbeitsbursche, 
monatlich 160 Jt 1 920 • 
13. Eine Reinmachesrau (V, an 
teilig), monatlich 63^o Jt . . 762 « 
14. für etwaige Aushilfskräfte und 
Gehaltsausgleich rund . . . . 1 000 - 46 426 Jt 
Titel II. Beiträge zu den reichsgesetz 
lichen Versicherungen .... 2000 - 2000 - 
- III. Feuer- und Dicbstahlsver- 
sicherung (Jahrcsprämie) . . 100 « 100 - 
- IV. Portokosten 2 500 - 2 500 - 
V. Fernsprechgebühren (einschließlich 
Verlegungen) 3 000 - 3 000 « 
- VI. Inventar 3 000 - 3 000 - 
• VII. Bureaubedürfnisse (Schreibmate 
rial, Wachspapier, saugfähiges 
Papier, Farbe usw.) 10000 - 10 000 - 
- VIII. Druckkosten(Formul.,Plakate usw.) 3 000 . 3 000 - 
- IX. Miete,Beleuchtung,Reinigung 3000 - 3OM - 
- X. Reisekosten für den Geschäfts 
führer 1500 - 1500 - 
- XI. Sonstige unvorhergesehene 
Ausgaben (für Aushilfsarbeiter, 
Zusammen 76 5M Jt 
* Neu einzustellende Kräfte. 
134. Vorlage (J-Nr 476 K. H. Fürs. 19) — »ur Beschlust. 
sasfung —. betreffend Mietung weiterer Diensträume 
in de« Privattiame Voststrastc 5 für die Hauptgeschäfts« 
stelle der städtischen Kriegshinterbliebenenfürsorge. 
Tie fortgesetzt sich steigernden Dienstgeschäfte in der städtischen 
Kriegshinterbliebcnenfürsorge machen es dringend erforderlich, das 
Personal der Hauptgeschäftsstelle und damit auch die Diensträume 
zu vermehren. Zur Begründung des Umfanges der Geschäftstätigkeit 
wird auf die letzte Vorlage — Drucksachen Nr. 559 —, betreffend Be 
willigimg weiterer Mittel, Bezug genommen. 
Es besteht die M .chkeit, in dem Privathause Post raste 5, 
welches den Gustav Evellscheu Erben gelftirt, neben dem dritten 
Stockwerk, in dem die Hauptgeschäftsstelle jetzt untergebracht ist, auch 
noch das vierte hinzuzunehmen. Für das dritte Stockwerk zahlen >vir 
bei einer Nrchungsfläche von 603 qm jährlich 11 457 M Miete. Das 
vierte Stockwerk hat eine Rauinfläck)e von 474 qm mit einer Nutzungs 
fläche von 322 qm. 
Ter ain 8. September 1916 mit den Gustav Ebell scheu 
Erben abgeschlossene Vertrag läuft mit dem 30. September 1919 ab, 
sofern er nicht am 1. Slpril auf weitere zwei Jahre verlängert ivird. 
Wir beabsichtigen, diesen Vertrag bezüglich des dritten Stockwerkes 
nicht zu erneuern, und wollen mit den Ebell schen Erben bezüglich 
der dritten und vierten Etage einen neuen Vertrag abschliesten. Tie 
Ebellscheu Erbcu haben sich bereit erklärt, die Räume für eigene 
Rechnung für unsere Zwecke herzurichten und beanspruchen für beide 
Stockwercke bei Abschluß eines fünfjährigen Mietvertrages eine Gesamt- 
miete vm, 17 500 Jt pro Jahr. In diesem Mietpreis sind alle 
Nebenkosten ausschließlich der Fahrstuhlbedienung enthalten. Die 
Kosteir der Fahrstuhlbedienung in dem von uns gewünschten Umfange 
, haben wir den Ebell scheu Erben mit 75 v. H. der von ihnen auf» 
zuwendenden Besoldungskosteu für die Fahrstuhlbedienung zu er 
statten. ' : 
Ta wir das Angebot unter den obivaltenden Verhältuisseit 
für angemessen erachten, bitten wir um folgende Beschlußfassung: 
Tie Versammnng erkllärt sich damit einverstanden, daß in dem 
Privathause Poststraße 5 das dritte und vierte Stockwerk gemein 
sam für Diensträume der Hauptgeschäftsstelle der Kriegshinterbliebe 
nenfürsorge unter den angegebenen Bedingungen gemietet wird. 
Berlin, den 14. März 1919. 
Magistrat. 
Mermuth. 
J.-Nr. 172 8t. V. 1/19.
	        
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