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7. "Bureauachilse für Ausgleichs-
Kartotheken (möglichst Kriegs
beschädigte), monatlich 280 Jt, 3 360 Jt,
8. Eine Bureaubeamtin, monatlich
360 M 3120 -
9. Eine Bureaubeamtin, monatlich
245 Jt 2 940 -
10. * Eine Stenotypistin, monatlich
240 Jt . 2 880 -
11. Eine Telephonistin (^/, anteilig),
monatlich 120 Jt 1 440 -
12. * Ein Bote und Arbeitsbursche,
monatlich 160 Jt 1 920 •
13. Eine Reinmachesrau (V, an
teilig), monatlich 63^o Jt . . 762 «
14. für etwaige Aushilfskräfte und
Gehaltsausgleich rund . . . . 1 000 - 46 426 Jt
Titel II. Beiträge zu den reichsgesetz
lichen Versicherungen .... 2000 - 2000 -
- III. Feuer- und Dicbstahlsver-
sicherung (Jahrcsprämie) . . 100 « 100 -
- IV. Portokosten 2 500 - 2 500 -
V. Fernsprechgebühren (einschließlich
Verlegungen) 3 000 - 3 000 «
- VI. Inventar 3 000 - 3 000 -
• VII. Bureaubedürfnisse (Schreibmate
rial, Wachspapier, saugfähiges
Papier, Farbe usw.) 10000 - 10 000 -
- VIII. Druckkosten(Formul.,Plakate usw.) 3 000 . 3 000 -
- IX. Miete,Beleuchtung,Reinigung 3000 - 3OM -
- X. Reisekosten für den Geschäfts
führer 1500 - 1500 -
- XI. Sonstige unvorhergesehene
Ausgaben (für Aushilfsarbeiter,
Zusammen 76 5M Jt
* Neu einzustellende Kräfte.
134. Vorlage (J-Nr 476 K. H. Fürs. 19) — »ur Beschlust.
sasfung —. betreffend Mietung weiterer Diensträume
in de« Privattiame Voststrastc 5 für die Hauptgeschäfts«
stelle der städtischen Kriegshinterbliebenenfürsorge.
Tie fortgesetzt sich steigernden Dienstgeschäfte in der städtischen
Kriegshinterbliebcnenfürsorge machen es dringend erforderlich, das
Personal der Hauptgeschäftsstelle und damit auch die Diensträume
zu vermehren. Zur Begründung des Umfanges der Geschäftstätigkeit
wird auf die letzte Vorlage — Drucksachen Nr. 559 —, betreffend Be
willigimg weiterer Mittel, Bezug genommen.
Es besteht die M .chkeit, in dem Privathause Post raste 5,
welches den Gustav Evellscheu Erben gelftirt, neben dem dritten
Stockwerk, in dem die Hauptgeschäftsstelle jetzt untergebracht ist, auch
noch das vierte hinzuzunehmen. Für das dritte Stockwerk zahlen >vir
bei einer Nrchungsfläche von 603 qm jährlich 11 457 M Miete. Das
vierte Stockwerk hat eine Rauinfläck)e von 474 qm mit einer Nutzungs
fläche von 322 qm.
Ter ain 8. September 1916 mit den Gustav Ebell scheu
Erben abgeschlossene Vertrag läuft mit dem 30. September 1919 ab,
sofern er nicht am 1. Slpril auf weitere zwei Jahre verlängert ivird.
Wir beabsichtigen, diesen Vertrag bezüglich des dritten Stockwerkes
nicht zu erneuern, und wollen mit den Ebell schen Erben bezüglich
der dritten und vierten Etage einen neuen Vertrag abschliesten. Tie
Ebellscheu Erbcu haben sich bereit erklärt, die Räume für eigene
Rechnung für unsere Zwecke herzurichten und beanspruchen für beide
Stockwercke bei Abschluß eines fünfjährigen Mietvertrages eine Gesamt-
miete vm, 17 500 Jt pro Jahr. In diesem Mietpreis sind alle
Nebenkosten ausschließlich der Fahrstuhlbedienung enthalten. Die
Kosteir der Fahrstuhlbedienung in dem von uns gewünschten Umfange
, haben wir den Ebell scheu Erben mit 75 v. H. der von ihnen auf»
zuwendenden Besoldungskosteu für die Fahrstuhlbedienung zu er
statten. ' :
Ta wir das Angebot unter den obivaltenden Verhältuisseit
für angemessen erachten, bitten wir um folgende Beschlußfassung:
Tie Versammnng erkllärt sich damit einverstanden, daß in dem
Privathause Poststraße 5 das dritte und vierte Stockwerk gemein
sam für Diensträume der Hauptgeschäftsstelle der Kriegshinterbliebe
nenfürsorge unter den angegebenen Bedingungen gemietet wird.
Berlin, den 14. März 1919.
Magistrat.
Mermuth.
J.-Nr. 172 8t. V. 1/19.