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XVI.

Full text: Die Fanfare / Mauthner, Fritz (Public Domain)

kaum gewachsen 5bien Naif dem Teppich lag ein 
zerknitterter Briefbogen und der zerrissene Umschlag. 
Richard hob beides auf und bezwang sich, daß er 
keinen Blick in den fremden Brief warf; das hatte 
er ja doch beim Bücken gegen seinen Willen gesehen, 
daß Johanna vor Smcnow ihn unterschrieben hatte. 
Wie ihm daee rar orn end Freude! 
Leontine dvieser Ar— 
beit kränken — den ganzen 
Wust zurük nie richtigen 
Worte gefunden; »*— Hytenblütter, 
von fremder Hand gesc— verture der 
Oper. Johanna hatte also angefangen zu arbeiten, 
über diese Bogen hatte sie ihr Haupt gebeugt, jeden 
dieser Köpfe und Schnörkel hatte ihre Hand gezogen. 
Richard sondert« die Abschrift ab, und wie er sie auf— 
hob, um die Sobriftälige ganz von der Nähe be— 
trachten zr —ünunen da wehte von unmerklich leise ein 
ferner Veilchendut an, als ob c cuer Wind vom 
Süden her üh ongärten grew herüberstriche. 
Richard schloß darcac i Ldagen doß seine Liebe 
zu dem Mädchen noch nicht begraben oder wieder 
auferstanden war; wie konnte sonst dies gleichgiltige 
Notenpapier so geheimnisvoll duften, als käme sein
	        
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