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I.

Full text: Die Fanfare / Mauthner, Fritz (Public Domain)

haben und sich nicht ohne weiteres von der adels— 
stolzen Frau hinausdrängen lassen. Ruhig er— 
widerte er: 
„Ich hoffe doch, daß Achim und Fräulein Johanna 
den Namen ihres ehemaligen Spielkameraden nicht 
vergessen bhen werden.“ 
„Nein cewiß nicht,“ rief die Kriegsrätin. „Ihr 
Name is mn der letzten Zeit sehr oft in unserer 
Familie genannt worden.“ 
Dann vergaß sie wieder alles und horchte, ob sie 
die Tritte des Lieutenants nicht vernahm. Haffner 
griff, als wäre nichts vorgefallen, den Faden eines 
Gespräches irgendwo aus der Luft auf und redete 
etwas Unklares über die hohe Bedeutung des Bürger— 
standes. 
Da erhob sich plötzlich die Kriegsrätin und ver— 
ließ die Stube Sie mochte ihren Achim noch vor 
dem Klingelzeichen gehört haben. 
Richard blieb in der heftigsten Gemütsbewegung 
lange genug mit Haffner allein. Dieser aber schlug 
sofort einen andern Ton an. In widerwärtiger Ver— 
traulichkeit begann er über die schledte Vermögens— 
lage der Havenows mit gehcur edauern zu 
klagen; es war, als se?e“ Zeiten vor 
diesen Leuten gewarnt werden.
	        
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