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Full text: Newsletter Quartiersmanagement Auguste-Viktoria-Allee (Rights reserved) Issue 2020,10 (Rights reserved)

Sonderausgabe 10 Montag 30.06.2020 Liebe Nachbarinnen und Nachbarn, um auch in Zeiten von „Sozialer Distanz“ weiterhin Kontakt, Austausch und Unterstützung in der Nachbarschaft zu ermöglichen, verlegen wir unsere Arbeit teilweise ins Internet bzw. ins Digitale. Zusammen mit den Einrichtungen und Trägern, die Quartiersmanagement-Projekte durchführen, verschicken wir unseren Newsletter als Sonderausgabe mit digitalen Angeboten rund um die Nachbarschaft. Vor unserem Quartiersbüro in der Graf-Haeseler-Straße Ecke Auguste-ViktoriaAllee legen wir auf unserer Gartenbank die Sondernewsletter, das Stadtteilmagazin Viktori, die RAZ und weitere Informationen aus, damit man auch ohne Computer kontaktlos teilhaben kann. Wir sind wieder zu den normalen Öffnungszeiten im Büro vor Ort. Leiten Sie dieses Angebot auch gerne an interessierte Nachbarinnen und Nachbarn weiter und schauen Sie bei uns vorbei: Newsletter: Website: Facebook: Instagram: Youtube: team@qm-auguste-viktoria-allee.de www.qm-auguste-viktoria-allee.de qmaugusteviktoriaallee qm_augusteviktoriaallee QM Auguste-Viktoria-Allee Herzliche Grüße Sebastian Bodach, Adem Erenci, Robin Lehmann, Silke Klessmann Nachbarn machen Medien Im Rahmen des Nachbarn machen Medien Projektes sind zwei neue Interviews entstanden und nun auf unserer Homepage zu finden, diesmal berichtet einerseits Çığır Özyurt-Güneş vom Laiv Jugendcafé wie sie mit den Herausforderungen der vergangenen Wochen umgegangen sind und was diese für die Arbeit einer Jugendeinrichtung bedeuten. http://qm-auguste-viktoria-allee.de/41-aktuelles/539-viktori-kieztoene-oezyurt Und andererseits Fernanda de Haro und Anne Eisank vom Interkulturellen Mädchen- und Frauentreff darüber, dass sich in ihrer Arbeit vor allem die psychischen Belastungen, die durch Corona verursacht wurden, niedergeschlagen haben und wie sie als Team damit umgegangen sind. http://qm-auguste-viktoria-allee.de/41-aktuelles/540-die-psychische-belastung-war-ein-ganz-grossesthema Freizeit- und Bewegungsangebote für Kinder Unser Projektträger kein Abseits! e.V. versorgt Sie weiter mit tollen Videoproduktionen, in denen Möglichkeiten gezeigt werden, wie man sich die Zeit vertreiben kann. Dabei spielt oft das Training des Körpers eine Rolle, wie in den aktuellen Yoga-Videos. Manchmal geht es aber auch einfach um pure Unterhaltung, wie in den Videos der Gaming-AG. Das Angebot ist vielfältig, so sollte jede/r etwas finden können, dass zu ihr/ihm passt. Folgende Videos sind kürzlich wieder neu dazugekommen, die Bandbreite wird stetig erweitert: Yoga für Anfänger*innen: https://www.youtube.com/watch?v=O8MuQtGajs4 Yoga für Fortgeschrittene: https://www.youtube.com/watch?v=cMDGzX1M-k0 Parkour für zu Haus: https://www.youtube.com/watch?v=YEARvV93HJw Kopfstandübung lernen: https://www.youtube.com/watch?v=XosUq6Icic8 Grüne Auguste Der innerhalb des „Grüne Auguste“ Projektes veranstaltete Wettbewerb um den schönsten Kiezbalkon läuft noch. Zur Erinnerung: Sie können sich die Kosten, die Ihnen für das Verschönern des Balkons entstehen über das Projekt zurückerstatten lassen! Halten Sie die Rechnung bereit und wenden Sie sich damit einfach an die unten im Plakat angegebenen Kontakte. Diesmal haben wir als kleine Unterstützung noch Tipps für das Anpflanzen von Kapuzinerkresse. Näheres zum Wettbewerb und zur Aktion kann man hier erfahren: http://www.qm-auguste-viktoriaallee.de/523-fottowettbewerb-balkonbepflanzung Nach erfolgreichem ersten Online Kochworkshops: weitere Termine für Juli, August und September geplant Aufgrund des erfolgreichen ersten Online Kochworkshops geht das Angebot weiter. An insgesamt drei Donnerstagen werden weitere Online Kochworkshops angeboten: am 16. Juli 2020, am 6. August 2020 und am 3. September 2020. Für die Anmeldung bittet der Verein um eine kurze E-Mail an unsere.kueche@restlosgluecklich.berlin. Am Tag des Online-Kochworkshops können die Teilnehmer*innen zwischen 10:00 und 11:00 Uhr die Lebensmittel im Büro des Quartiersmanagements Auguste-Viktoria-Allee in der Graf-HaeselerStr. 17, 13403 Berlin abholen. Der Online Kochworkshop findet dann von 12:00 bis 13:30 Uhr in der eigenen Küche via Zoom statt. Weitere Infos zur Anmeldung finden Sie unter www.restlosgluecklich.berlin/aktuelles/events. Mitarbeitende des Quartiersmanagements geben bei Bedarf gern vorab eine kurze Einführung in die Videosoftware. Welches Mittagsmenü gemeinsam gekocht wird, bleibt eine Überraschung. Familienpunkt wieder regulär geöffnet Langsam aber stetig können die für das Gebiet so wichtigen sozialen Einrichtungen wieder ihre Betriebsamkeit aufnehmen und die Menschen mit Angeboten vielfältiger Art versorgen. Wir freuen uns, dass der Familienpunkt Reinickendorf nun wieder durchgängig wochentags geöffnet ist. Es wurde bereits ein neuer Wochenplan auf die Beine gestellt, der unter Einhaltung der nach wie vor aktuellen Hygienevorschriften Angebote im Beratungsbereich, aber auch kleine Beschäftigungsveranstaltungen wie Spiele-Nachmittage für Familien beinhaltet. Den Wochenplan sowie alles Aktuelle rund um den Familienpunkt finden Sie auf der Website der Einrichtung: https://kjhv.de/home-zentral1-2/jugendamt/familienfoerderung/familienpunkt-reinickendorf/ Gartenhelden gesucht! Der Lese- und Nachbarschaftsgarten ist ein Ort für alle, die sich zum Verweilen, Plaudern, Lesen, Picknicken, Spielen und für vieles anderes treffen wollen und steht normalerweise allen während der Öffnungszeiten der Bibliothek offen! Coronabedingt kann der Garten zurzeit aber leider noch nicht wie gewohnt öffnen. Da unsere Sommer immer trockener werden, braucht der Garten trotzdem viel Pflege und Wasser um ein schöner Ort für die Nachbarschaft zu bleiben. Rasen, Beete, Sträucher und Bäume freuen sich über jeden Tropfen! Wie kann man helfen? Wer Lust hat zu helfen, kann sich einfach beim Quartiersmanagement gegenüber in der GrafHaeseler-Straße 17 melden. Bei uns erfahren Sie mehr zum Projekt „Grüne Auguste“ und was Sie tun können. Gerne kann auch gepflanzt und gegärtnert werden! Mit Ihrer Hilfe soll der Garten ein schöner und lebendiger Ort im Kiez werden! Wir freuen uns über jede helfende Hand! Frischer Wind im Rosengarten Im letzten Newsletter haben wir bereits kurz über den Rosengarten und die dortige Situation berichtet. Nachdem nun die ersten Beratungen mit verschiedensten Akteuren aus der Bezirksverwaltung sowie den sozialen Einrichtungen im Gebiet stattgefunden haben, hat sich aus diesen nun das „Netzwerk Rosengarten“ herausgebildet. Diese vom Quartiersmanagement ins Leben gerufene Arbeitsgruppe stellt nun den zentralen Ansatzpunkt für alle Ideen und Probleme rund um den Rosengarten dar. Ihr wesentliches Ziel ist die Planung und Koordination von sozialen und kulturellen Projekten und Aktionen im Rosengarten, um dort eine positive und friedliche Atmosphäre zu begünstigen. Erster konkreter Schritt ist dabei die Markierung und Bespielung einer „Familienwiese“ direkt nordöstlich des Spielplatzes. Als Auftakt dazu war das Spielmobil, welches verschiedene Angebote für Kinder bereithält, mit Einrichtungen aus dem Kiez fünf Tage vor Ferienbeginn (vom 22.06-26-06) auf der Fläche präsent. Im Laufe des Jahres werden weitere Aktionen und Veranstaltungen folgen, über die wir Sie weiterhin informieren werden. DRK Beratung Das Deutsche Rote Kreuz bietet nun telefonisch eine Allgemeine Sozialberatung an. Egal, was für Sorgen und Nöte Sie gerade belasten, die Mitarbeiter*innen der DRK-Stelle in der Antonienstraße haben ein offenes Ohr dafür. Die Sprechzeiten sind folgende: Telefonische Sprechzeiten: Dienstags 10-12 Uhr Donnerstags 12-14 Uhr Und nach Vereinbarung Telefonnummer: 030/600 300- 5603 Oder Sie wenden sich per E-Mail an das Team unter der Adresse: berger@drk-rdfwitt.de Hier sammeln wir einige interessante Auszüge aus Pressemitteilungen des Bezirksamtes. Online-Beteiligung zur Zukunft des Kurt-Schumacher-Platzes läuft weiter Mit der geplanten Schließung des Flughafens Tegel wird sich um den Kurt-Schumacher-Platz vieles ändern. Die Belastungen durch den Flugverkehr haben ein Ende, die bisherigen Baubeschränkungen in der Einflugschneise werden aufgehoben. Die Entwicklungen auf dem Flughafengelände mit der Urban Tech Republic, dem neuen Stadtviertel Schumacher Quartier und dem Landschaftspark Tegeler Stadtheide werden das Gesicht des Kurt-Schumacher-Platzes und eines Umfeldes verändern. Der Platz wird zum wichtigen Knotenpunkt alter und neuer Quartiere. Das Bezirksamt Reinickendorf lässt daher eine „Potenzialstudie Kurt-Schumacher-Platz“ erarbeiten. Dazu werden Anwohnerinnen und Anwohner sowie weitere Nutzerinnen und Nutzer nach ihren Vorstellungen für die zukünftige Entwicklung und Gestaltung des Platzes und seines Umfelds befragt. Dieser erste Beteiligungsschritt muss wegen Corona-bedingter Einschränkungen online erfolgen. Vom 17.06. bis 05.07.2020 werden Meinungen, Hinweise und Kritiken zur Zukunft des Kurt-Schumacher-Platzes auf der Website www.mein.berlin.de/projects/potenzialstudie-kurtschumacher-platz/ gesammelt. Bezirksbürgermeister Frank Balzer (CDU): „Beziehen Sie Stellung zu den aktuellen Projekten und helfen Sie so, unseren Bezirk gemeinsam für die Zukunft zu gestalten.“ „Jeder Tropfen hilft!“ - Bezirksstadträtin Katrin Schultze-Berndt dankt für jede ehrenamtliche Unterstützung bei der Wässerung von Bäumen Bezirksstadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU) bittet die Reinickendorferinnen und Reinickendorfer um Unterstützung bei der Wässerung der Bäume an Straßen, in Grün-, Park- und Erholungsanlagen. Nach einem warmen und trockenen Frühjahr sind die Niederschläge wie in den Vorjahren wiederholt zu gering ausgefallen, um das Erdreich und insbesondere die Baumscheiben, mit einer ausreichenden Menge Wasser zu versorgen. Auch die geringen Niederschläge im Frühjahr haben die Situation des Wassermangels nicht geändert. Die gegenwärtigen Temperaturen bereiten den Stadtbäumen zusätzlichen Stress, da die Verdunstungsrate durch die Blätter bei Weitem höher ist als die Wasseraufnahme durch das Wurzelwerk. Das Grünflächenamt Reinickendorf ist mit allen zur Verfügung stehenden Gießfahrzeugen unterwegs, um gerade die besonders anfälligen Jungbäume mit Wasser zu versorgen. Des Weiteren sind externe Garten- und Landschaftsbaufirmen zur Erhöhung der Gießleistung beauftragt. Die Priorität bei der Wässerung gilt dabei den jüngeren Bäumen, da ältere Bäume ihr Wurzelwerk in der Regel soweit ausgebildet haben, dass sie tiefere, noch wasserführende Bodenschichten erreichen können. MORE THAN ARTS FESTIVAL 2020 - diesmal digital Das Reinickendorfer MORE THAN ARTS FESTIVAL findet in seinem fünften Jahr einmalig online statt. Veranstaltet wird es im Märkischen Viertel von der Jugendkunstschule ATRIUM in Zusammenarbeit mit der Bettina-von-Arnim-Schule und dem Campus Hannah Höch. Inhaltlich sollte das MORE THAN ARTS FESTIVAL 2020 eigentlich mit H 2O überschrieben sein. Doch dann kam Corona. Ein dreitägiges Festival wie im vergangenen Jahr, mit rund 700 teilnehmenden Jugendlichen und noch einmal so vielen Besucherinnen und Besuchern wurde plötzlich unmöglich. Aus H2O wird daher H10. HO steht für Home-Office, denn die vielfältigen künstlerischen Beiträge kommen in diesem Jahr teilweise von zu Hause und können von zu Hause aus bewundert werden. „Ich finde es beeindruckend, dass unsere Jugendkunstschule gemeinsam mit den Jugendlichen so schnell und kreativ auf eine digitale Variante des Festivals umgestiegen ist“, lobt Schulstadtrat Tobias Dollase (parteilos für CDU). Alle Beiträge sind seit dem Abend des 17. Juni unter www.morethanarts.de zu sehen. Bezirksamt vergibt wieder Termine für Sprechstunden Ab Montag, 29.06.2020 bietet das Bezirksamt Reinickendorf wieder Termine für Sprechstunden in allen Bereichen seiner Verwaltung an. Seit März arbeitete die Bezirksverwaltung in Folge der coronabedingten Kontakt-Einschränkungen nur im Notbetrieb. Die seither auf Telefon, Brief und E-Mail beschränkten Kontaktwege sollen weiterhin vorrangig genutzt werden, um längere Wartezeiten zu vermeiden. Nach vorheriger Terminvergabe sind nun aber auch wieder Gespräche vor Ort möglich. Alle Ämter und Fachbereiche werden darauf achten, dass die Hygiene- und Abstandsregelungen von den Bürgerinnen und Bürgern eingehalten werden. Auf die Empfehlung des Tragens eines Mund-Nasen-Schutzes wird ausdrücklich hingewiesen. Größere Menschenansammlungen – insbesondere in geschlossenen Räumen – sind zwingend zu vermeiden. Bezirksbürgermeister Frank Balzer (CDU): „Dies ist ein wichtiger Schritt hin zur Normalisierung. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die es in den vergangenen Wochen ermöglicht haben, die Verwaltung arbeitsfähig zu halten. Und dies bei reduziertem Personal und zusätzlichen Herausforderungen wie der Abordnung von Kolleginnen und Kollegen in das Corona-Lagezentrum! Ich danke aber auch allen Reinickendorferinnen und Reinickendorfern, die mit Respekt und Verständnis auf die notwendigen Einschränkungen reagiert haben.“ Neues Angebot in Reinickendorf – Manege führt Erstberatungen zu sozialintegrativen Leistungen für junge Menschen durch Reinickendorfs Jugendstadtrat Tobias Dollase (parteilos für die CDU) hat den Träger Manege gGmbH in Reinickendorf begrüßt. Damit ist der Weg frei für ein neues Beratungs- und Hilfsangebot für Jugendliche in schwierigen Lebenslagen. Diese haben nach §16h SGB II Anspruch auf eine besondere Unterstützung. Finanziert wird das Projekt mit bis zu 100.000 Euro pro Jahr von der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Soziales zunächst bis Ende 2021. Zu finden ist das neue Beratungsangebot ab dem 1. Juli 2020 bei der Jugendberufsagentur. Angesprochen können auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Manege in der Scharnweberstraße 112, 13405 Berlin-Reinickendorf, werden. Es handelt sich dabei um ein niedrigschwelliges Angebot für Jugendliche mit vielschichtigen Problemen. Diese reichen von Trauma, über Wohnungslosigkeit und Konflikten in der Familie bis hin zu psychosozialen Problemen. Angesprochen werden sollen vor allem junge Menschen bis 25 Jahre, die aufgrund ihrer schwierigen Lebenslage nur schwer einen Job bekommen und professionelle Hilfe in der Regel ablehnen. „Es ist wichtig niemanden in der Gesellschaft abzuschreiben und zurückzulassen, deshalb ist die Manege gGmbH für uns der richtige Partner in Reinickendorf“, sagte Jugendstadtrat Tobias Dollase. Die Manege gGmbH ist schon seit 2005 in Marzahn-Hellersdorf Ansprechpartner für Jugendliche in schwierigen Lebenslagen. Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte 2016 den Hauptstandort im Don-Bosco-Zentrum in Marzahn-Hellersdorf. Die Kanzlerin bekundete damals ihre allergrößte Hochachtung gegenüber allen dort Engagierten. Weitere Infos unter: www.manege-berlin.de. Mobile Beratung für Frauen im AVA-Kiez Ina Panjawin und Fernanda de Haro, Mitarbeiterin vom Interkulturellen Mädchen- und Frauentreff sind Anfang Juli mit einem kleinen Stand im Kiez unterwegs. Sie helfen gerne bei gesundheitlichen, psychosozialen und rechtlichen Themen und freuen sich über die Begegnungen mit den Frauen im Kiez. Termin:  01/07/20 11:00 bis 13:00 Uhr - vor "Nah und Gut" am Meller Bogen Außerdem bietet der Interkulturelle Mädchen- und Frauentreff ein tolles Ferienprogramm an, schauen Sie mal rein unter: https://www.interkultureller-maedchentreff.de/wpcontent/uploads/2020/06/sommerferienprogramm.pdf Tagesförderstätte Kienhorststraße in Zeiten von CORONA. Auch an uns ging Corona mit all den Eindämmungsverordnungen und Maßnahmen nicht spurlos vorbei. Plötzlich blieben alle zu Hause – zur Sicherheit. Abstand wahren, Grüppchen vermeiden, hieß es auch für uns. Wir mussten kreativ werden. Das ist eigentlich unsere Spezialität. Wie können wir alle Menschen einbeziehen und unterstützen, an der Gesellschaft teilzuhaben und teilzugeben? Das ist stets unsere große Frage. Um das zu ermöglichen, müssen wir oft unkonventionelle Wege gehen, Herausforderungen meistern, Lösungen finden, ausprobieren und Brücken schlagen. Das können wir gut. Aber wer rechnet denn mit Corona?! Unterstützung, die wir sonst geben, beruht auf Körperkontakt wie z.B. bei der Hand- oder Armführung, Nähe, direkter, manchmal sehr enger Kommunikation. All das sollte nun wegfallen. Viele Beschäftigte blieben zu Hause, denn gerade Menschen mit sehr hohem Unterstützungsbedarf gehören häufig zur Risikogruppe. Es wurde ruhig im Haus in der Kienhorststraße. Wie konnten wir die Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf, die sonst täglich zu uns kamen, trotzdem erreichen und unterstützen? Schnell war ein Geräusch sehr häufig aus dem Haus zu hören – das Rattern der Nähmaschine. Aus unserem Nähstübchen belieferten wir unsere Notbetreuung und die Wohneinrichtungen der Cooperative Mensch eG mit selbstgenähtem Mund- und Nasenmasken. Viele Mitarbeiter*innen wechselten ihren Arbeitsort von der Tagesförderstätte in Wohneinrichtungen der Cooperative Mensch eG, um vor Ort zu unterstützen. Mit Besuchen zu Hause, Telefonaten, Briefen oder Postkarten und kurzen Videobotschaften halten wir Kontakt zu den daheimgebliebenen Beschäftigten und freuen uns über jedes Lachen und jeden Laut, der durch den Telefonhörer schallt. Mittlerweile kehrt auch bei uns im Rahmen der Notbetreuung eine Art Normalität ein. An die Masken und die Hinweisschilder zum Tragen dieser haben sich alle fast schon gewöhnt. Hände desinfizieren, Abstand halten und Grüppchenbildung vermeiden, ist ebenso selbstverständlich geworden. Aber unsere Kontakte in den Kiez fehlen uns. Vor Corona waren wir so häufig im Quartier unterwegs – Gießen im Lesegarten, Vorlesen und Bücherregale entstauben in der Bibliothek, im Quartiersbüro beim Vorbereiten des Newsletters, Austragen der Viktori und anderer Post oder Polieren der Stolpersteine. Wir freuen uns, wenn all das irgendwann wieder möglich sein wird. Bis dahin – bleiben Sie gesund und vielleicht sehen wir uns ja mal von weitem beim Spaziergang im Kiez.
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