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Erster Abschnitt. Brief 1-9. Berliner Leben in Haus und Öffentlichkeit Sechster Brief. Trinkstätten - Bierpaläste - Kneipenleben - Dessen Einflüsse auf Gesundheit und Familienleben - Die Wiener Cafés

Full text: Soziale Briefe aus Berlin / Leixner von Grünberg, Otto (Public Domain)

Das Wiener Café. 
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minder gefährlich, da sie nur einem beschränkten Kreise 
zugänglich sindd Aher crch sie nehmen zu an Zahl und 
an verschwend »n226eng. 
Einen me cn Einfluß haben auf die Art 
des Bertenn Cafés ausgeübt. Sie sind zu 
uns ausß ne* worden; Wiener sind Besitzer 
der mei“ stammen fast alle, vom Zahl— 
kellner „pPiccolo“ (dem kleinen 
—A 
— 
rere derselben haben cinc Rolle gespielt, waren Vereini⸗ 
gungsraum der Schriftsteller uiter Schauspieler und 
— 
vorüber; eine der berüymten nca der andern ist ein— 
gegangen, und nur Lrerler en der Ecke der Linden⸗ und 
Friedrichstraße, und Doast: am Potsdamer Platz halten 
sich noch. Heute hat jcdc Morstadt ihr Wiener Caféè, 
und in einigen Hauptstratßzen iebt es deren mehrere, 
meist mit größeren Gelden a ausgestattet, mit riesigen 
Billardsälen, Spiel- und **immern, die letzteren mit 
oft mehrern Hunderten von Jeitungen aus allen Ländern 
— aller 
mir bekannten Großstädte; besonders reich ist das Café 
Bauer, Unter den Linden, das meist besuchte Berlins, 
hervorragend auch durch seinen Bilderschmuck. 
Diese Anstalten sind bei dem Umschwung unserer 
Stadt zur Weltstadt in gessem Sinne eine Notwendigkeit 
geworden. Für die vielen Fremden wie für die Einhei— 
mischen, die Zeitungen lesen wollen, waren große Räume 
nötig, die von keiner Konditorei geboten wurden. Das
	        
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