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Vierter Abschnitt. Brief 20-27. Aus dem geistigen Leben Sechsundzwanzigster Brief. Zwi Menschen der Zeit - I. Ein neuzeitlicher Menschlichkeitsprediger

Full text: Soziale Briefe aus Berlin / Leixner von Grünberg, Otto (Public Domain)

Ein neuzeitlicher Menschlichkeitsprediger. 281 
Nahrung Na Srntürmer und Verbrechen der Mensch⸗ 
heit schob en xate rus cf den Fleisch— 
genuß. Ale er etgoder hin, die 
er sich, in sat er r Wbrichkeit, als ein 
Volk von ce res Tuddhee Model gegossen, vor— 
stellte. Kein Cnfprue; brachte ihn dabei aus der Fassung: 
hatte er nivt raHt „deshelb“, so doch „trotzdem“. Und 
so entwarf er 5 irr Stehen, die eine Hand in den 
Rock geschoben zweite zu großen Bewegungen be⸗ 
— HGentttton ein Bild jener Welt, 
die sich bei cheeaeetan ngertet ert Anspruchslosig⸗ 
keit ergeben aee *tc3 Lurus und 
die Selbstsu, er Genießenden Norrechte des 
Adels, der re der Pea c die Kirchen 
und Geistlrhen. gegen dae nenut, gegen den 
Begriff des Materlandes Putt“aunde Rechtschreibung, 
gegen Frack und Lylinder, Mieder und Stöckelschuhe. 
Dabei war er trotz des salbungsvollen Tones sehr erregt, 
nur die Bewerung der Hand blieb immer rund und etwas 
bühnenmäß: 
Niemcut ?onnte bestreiten, daß in den Anschauungen 
mancheẽ Pernuaftige enthalten war, leider aber ging auch 
das in Üüben'bung unter. 
Obwohl mehrere Schriftsteller fick seiner annahmen 
und ihn fördern wollten, geland — cht. Denn seine 
Aufsätze und Stadien waren seiner Gespräche. 
Wenn man ihn aber auf die Leit aufmerksam 
machte, sich zu mäßigen und all,zn tolle Forderungen zu 
streichen, dann fühlte er sich verletzt und zog die Arbeiten 
zurück: „Ich werde meine Gedankengänge nicht verstüm—
	        
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