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Vierter Abschnitt. Brief 20-27. Aus dem geistigen Leben Zwanzigster Brief. Die Anziehungskraft der Weltstadt - Was man von der letztern hofft - Überangebot an Kräften - Geistiges Proletariat und die Bildungsbestrebungen der Zeit - "Geistesarbeiter ohne Arbeit" in Berlin - Berliner "Bohème"-Beispiele - Die halben Proletarier - Geistiges Proletariat im weiblichen Geschlecht - Wie es lebt - Das weibliche Geistesproletariat und die Bestrebungen auf Gleichstellung der männlichen und weiblichen Bildung

Full text: Soziale Briefe aus Berlin / Leixner von Grünberg, Otto (Public Domain)

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Geistiges Proletariat. 
losen Kampfe preisgegeben, der zumeist zur Erschlaffung 
des Willens *4 
Unsen t nun einen sehr großen Überschuß 
an solchen αÜαt‚νn ceeα “it“ erzeugt. Man 
— 
sein körntan betentet o daß sie sich einem 
Gewert wandan Aten wrcn coue diesem gebildete 
Mönn. 55r schön. Aber 
auch Dungsgang, der 
bestinnte ite de5* zung gesetzt und 
den Kopf mit Gruppen ganz bestitnmter Anschauungen 
gefüllt hat, pflegt fast ausnahmslos den Menschen un— 
fähig zu machen, auf einem ganz andern Gebiete thätig 
zu sein. 
Unsere Zeit hat das ungemessene Streben nach oben 
gezüchtet. Es ist schön und wehc dem, welcher es ertöten 
wollte! Dennoch zeitigt ec aun. atee ende. Man 
hat den Aufbau der Geschsehenne wit einer Pyramide 
verglichen. Behalten wir dadg wenn alle wich⸗ 
tigen Steine der untern Schihten Ra finden wollten 
auf den obern se preee Lerhcupt kein dauernder Bau 
mehr mögß 20 Caicyze fiele zu einem gestaltlosen 
Haufen zuse unt 7 5 un so unendlich viele Kräfte 
eine Bildun ben deren Ausübung stets nur 
ein geringe erreandt werder kann, so muß das 
auch zu einer Art ven Ehao. *hren. 
Für das geistige Proletariat, d. h. für die Menschen 
mit höherer Fachbildung, aber ohne Wirkungskreis, bilden 
die Weltstädte einen mächtigen Anziehungspunkt. So 
auch Berlin. So lange jemand die Mittel besitzt, um
	        
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