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Dritter Abschnitt. Der Krieg gegen Dänemark 1864

Full text: Geschichte des Königin Elisabeth Garde-Grenadier-Regiments Nr. 3 / Altrock, Constantin von (Public Domain)

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Linke Kolonne: 
Mai. v. Röhl. 
J. Regts. Elisabeth. 
3. Esk. Kür. Regts. Nr. 6. 
Rechte Kolonne: 
Ob. Lt. v. Zychlinski 
I. u. II./M. Garde-Regts. z. F. 
F. Regts. Elisabeth. 
1. Esk. Kür. Regts. Nr. 6. 
4pfdoge Garde-Battr. mit 1 Zug 
der 7. Komp. Regts. Elisabeth 
als Bedeckung, 
12 pfdge reit. Battr. (7. Brigade) 
Die rechte Kolonne wandte sich vom Sammelplatz bei Bodum nach Djernis, 
Hoptrup und Gegend. Auf der Strecke Gjenner — Djernis war der Weg 
zwischen den Knicks so verweht, daß die Pferde und Bagage nicht weiter konnten 
and auf großen Umwegen ihre Quartiere erreichen mußten. Das nothwendig 
gewordene Umwenden der Wagen konnte nur ermöglicht werden, indem man einen 
Knick durchstach. Die linke Kolonne rückte vom Sammelplatz bei Rothenkrug 
his Ober-Jersdal und Gegend. 
Am 14. Februar erreichte das III. Korps mit den Vortruppen die Linie 
Hadersleben —,Hammeleff—Schrüdstrup. Die südliche Begrenzung des Gros 
hildete die Linie Hoptrup — Ober-Jersdal. 
7. Februar 1864. 
Vom Regiment“*) erreichten an diesem Tage: Das Füsilier-Bataillon 
Starup (Regimentsstab), Wandling und Heistrup, das J. Bataillon Billund 
und Schrüdstrup, das II. Bataillon am 15. Februar, von Lügumkloster 
kommend, Styding. An demselben Tage übernahm Oberstlieutenant v. Zych— 
linski, der bisherige Führer der rechten Kolonne, das Kommando der linken und 
ging nebst dem bisher zur Artilleriebedeckung abkommandirten Zug der 7. Kompagnie 
nach Styding. Am 14. 15. und 16. Februar wurden auf der gauzen Front des 
Regiments Vorposten gegen Norden ausgestellt. Ueberhaupt gestaltete sich der 
Wachtdienst bald anstrengender, da wegen der dänischen Gesinnung der Bevölkerung 
alle Straßen abgesperrt werden mußten. 
Für den 17. Februar hatte sich das III. Korps um Christiansfeld mit 
dem Gros zu versammeln und seine Vortruppen bis in die Höhe von Binderup— 
Deddis vorzuschieben. Letztere standen somit nur noch 4 Km von der jütischen 
Grenze entfernt und gewannen thatsächlich bald enge Fühlung mit feindlicher In— 
fanterie in Wonsild. 
*) Das Marschiren im Sturm und tiefen Schnee, schreibt Stabsarzt Dr. Biefel, war 
wiederum äußerst beschwerlich. Die öde und ebene Gegend bot nur durch einzelne Hünengräber 
Abwechselung. Man mußte sich von oben bis unten zuknöpfen und übinden, um die Ueber— 
LJeider nicht davonfliegen zu sehen.
	        
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