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Full text: Geschichte des Königin Elisabeth Garde-Grenadier-Regiments Nr. 3 / Altrock, Constantin von (Public Domain)

477 — 
Telegramm aus Sanssouci den 18. Oktober 1871. 
Dem Offizierkorps des 3. Garde-Grenadier-Regiments Königin Elisabeth. Brandenburg. 
Von Herzen spreche Ich Meinen Dank aus für die Erinnerung an einen Tag, 
der auch Mir so werth ist, indem er Mich durch des Kaisers und Königs Gnade zum 
Chef eines Regiments machte, das sich immer so heldenmüthig und treu bewährt hat. 
Es freut Mich, daß Mein Bild nun endlich bei Ihnen ist. 
Elisabeth. 
An den Königlichen Obersten ꝛc. Herrn v. Sommerfeld. 
Von Seiten Meines Regiments sind Mir, bei Gelegenheit Meines Geburtstages, 
so vielfache Beweise treuer Ergebenheit und Anhänglichkeit zugegangen, daß es Mir ein 
Bedürfniß ist, durch Sie Meinen herzlichen Dank zur Kenntniß eines jeden einzelnen 
Mitgliedes Meines lieben, tapferen Regiments zu bringen. Möge Gottes Segen immer 
auf Ihnen Allen ruhen! 
Dresden, den 15. November 1871. 
gez. Elisabeth. 
Am 9. Dezember 1871 bewilligte Ihre Majestät die Königin Elisabeth ver— 
wundeten Offizieren des Regiments 500 Thlr. zur Reise und zum Aufenthalt in Italien: 
ferner 20 Thlr. für verwundete Mannschaften. 
Die herzlichen Worte der Theilnahme, welche Sie und das Offizierkorps Meines 
Regiments Mir aus Veranlassung des Dahinscheidens Meiner Hochseligen Schwester 
gewidmet haben, sind Mir sehr wohlthuend gewesen, und verpflichten Mich zu dem 
freundlichsten Danke. Indem Ich demselben hierdurch gern Ausdruck gebe, verbleibe Ich 
auch ferner Ihre und des ganzen Offizierkorps 
Sanssouci, den 13. Juni 1872. 
sehr wohlgeneigte 
gez. Elisabeth. 
An den Königlichen Obersten ꝛc. Herrn 
Freiherrn v. Meerscheidt-Hül— 
lessem in Brandenburg. 
Telegramm aus Sanssouci, den 30. Oktober 1872. 
Oberst Freiherr v. Hüllessem, Spandau. 
wp.e Ich gedenke am heutigen Jahrestage von Le Bourget mit hoher Anerkennung 
Meines braven Regiments. Mögen die Wunden, die der Tag schlug, mehr und mehr 
gelindert werden. 
Elisabeth.
	        
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